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Geschrieben von Mikosch373 am 11.04.2023 um 16:15:
| Zitat von GenerationMartinshof: |
| Zitat: |
| Nennoma könnte natürlich sein, vielleicht kennt der Eiermann den richtigen Namen der Oma nicht und nennt sie deshalb so wie alle anderen? Ich hab die Folge länger nicht gehört, vielleicht ist es ja so? |
Nun, da sie "Oma Paschke" heißt, hätte er sie ja "Frau Paschke" nennen können, das wird wohl ihr Nachname sein. 😅 |
Ja, stimmt, daran hab ich nicht gedacht.
Geschrieben von Mikosch373 am 24.05.2023 um 07:45:
Mir ist gerade zum ersten Mal aufgefallen, dass Bibi und Moni die Eier nicht bei Moni zu Hause, sondern bei Bibi zu Hause. Irgendwie waren die beiden für mich immer bei Moni und ich hab wohl auch immer falsch gehört, dass Bibi sich ein paar Eier einsteckt und geht.
Geschrieben von Basti am 24.05.2023 um 10:28:
Ach verrückt
Geschrieben von Hamburg am 04.09.2023 um 19:23:
Großartige Folge. Habe ich lange nicht mehr gehört und dann jetzt wiederentdeckt.
Eigentlich sehr coole Idee: Gerade als Kind will man ja immer mehr (Schokolade) und die Folge zeigt sehr schön - zu viel des Guten ist irgendwann auch nicht mehr so toll.
Der Eiermann ist zwischendurch sehr unangenehm. Vor allem die Situation im Kindergarten. Aber er ist trotzdem ein gut geschriebener Charakter

Mir gefällt auch, dass er so gierig war und am Ende doch eigentlich leer Ausging.
Geschrieben von HildaW am 22.06.2024 um 19:22:
Bibi und Moni sollen Eier auspusten und zermatschen sie stattdessen.
Bibi hat Hexverbot? Dann ist klar, dass was gehext wird und es schief geht.
Jeder soll zehn bemalte Eier mitbringen. Dann gibt es wohl in allen Familien viel Rüherei zum Abendessen.
Ein Hexenring liegt um Barbara und Amanda. Hat was von heutigen „Handy zuhause lassen“.
Bibi hext Schoko-Eier mit Zuckerguss, obwohl sie angemalte Hühnereier mitbringen soll? Der Erzähler leidet, weil er keine Eier abkriegt.
Am Telefon klingt die neue Moni ein bisschen wie die alte Marita.
Karla will ein Ur-Ei-Foto, Bibi verzweifelt allmählich, der Erzähler fängt zu rechnen an.
Kartoffelbrei tut mir leid, wie er da den ganzen Weg fliegt und dann nicht zum Ziel kommt.
„Natürlich sind Sie geflogen!“ - „Sogar zweibesig!“
Die Erwachsenen müssen über Bibis Hexfehler lachen.
Dann sind die Hexeneier weg, die Leute haben ihr Geld zurück.
Da hätte die Folge gut zu Ende sein können, statt noch nachzukleckern.
Trotzdem: Tolle Folge, nicht nur zu Ostern.
Geschrieben von Basti am 28.06.2024 um 17:08:
Im Gegensatz zu Weihnachtsfolgen, habe ich bei Osterfolgen kein Problem damit, sie auch zu anderen Jahreszeiten zu hören.
Die Folge ist mega. Fand sie früher schon ziemlich cool, beschreibt auch schön, was exponentielle Wachstum ist.
Fun Fact: Als Kind habe ich "Hexenrat" nie verstanden und immer an ein "Hexenrad" gedacht. Vor allem, als Karla meinte "Sie meinen, der Hexenrat fährt hier dazwischen"?
Hab den falschen Artikel einfach überhört und das Fahren stand für mich hier mehr im Fokus.
Dass Moni hier eine neue Stimme hat ist mir als Kind nie aufgefallen. Eigentlich krass, denn sie klingt ja schon deutlich anders.
Geschrieben von Mangobanane am 09.07.2024 um 11:54:
Bibi Blocksberg 066 – Das verhexte Osterei
Alte Bewertung: 9 Punkte
„Och Mann, das klappt einfach nicht!“
„Blasen Bibi, nicht pusten!“
„Haha, was ist denn da für ein Unterschied? Du kannst es ja auch nicht besser!“
„Diesmal klappt es ganz bestimmt, pass auf! … Igitt, pfui, alles voller Glibber!“
„Und wie es geklappt hat!“
„Lach nicht so albern!“
„Also, ich finde, die Eierpampe steht dir toll, Moni!“
„Hallo, da seid ihr ja. Naa, habt ihr schon rausgefunden, was Bibi und ihre Freundin Moni da eigentlich treiben? Pusten, blasen, Eierpampe? Sehr merkwürdig!“
Ich kannte lange Zeit nur den legendären Anfangsdialog (Danke an Johann König, die Folge wird wohl auf ewig damit assoziiert bleiben!) und muss sagen, ich mag den Langzeitpraktikanten bei Kiddinx. Ich glaube aber, ab hier lässt man ihn langsam nicht mehr an die Folgen ran. Irgendwie wundert es mich allerdings nicht
Die Folge selbst hat mir dann beim erstmaligen Hören bei meinem Weihnachtsmarathon extrem gut gefallen, mal sehen, ob das so bleibt.
Moni ist zurück! Allerdings hat die lange Abwesenheit ihren Tribut gefordert: Natascha Rybakowski ist weg und Julia Ziffer – alias Bianca – übernimmt. Ich muss aber sagen, sie passt eigentlich auch ganz gut stimmlich, wenn man davon absieht, dass sie doch eine gewisse Ähnlichkeit zur Stimme von Marita (Tatjana Gessner) hat, was aber wohl erst mal kein Problem ist, da Marita und Moni bis hierhin noch nie aufeinandergetroffen sind.
Barbara nimmt sich eine Auszeit (ich kann’s verstehen

) und Bibi hext munter drauflos. Man kann sich denken, wo das endet. Witzig natürlich, dass der Erzähler die Osterei-Hexerei als „harmlos“ einstuft. Das war doch extra
Bibi hext also ein fortpflanzungsfähiges Ei (Habt ihr auch diese Bilder im Kopf? Nein? Dann ist ja gut…). Dass das noch ein echtes Problem wird, ahnt sie nicht.
Barbaras Erinnerungshexereien, puh, so was würde mir ja übel auf den Senkel gehen. Lieber lasse ich mich von meinem mobilen Endgerät erinnern
Der Erzähler amüsiert sich am nächsten Morgen prächtig, als sich jedes Ei weiter vermehrt

Aber Bernhard reagiert dann doch recht entspannt, wohl weil er weiß, dass es Bibi schon unangenehm genug ist und sie es selber ausbaden muss.
Erstaunlich aber, dass sowohl Bibi als auch Bernhard nicht davon ausgehen, dass sich die geschlüpften Eier zu Hause, im Kindergarten oder im Seniorenheim weiter vermehren.
Der Dialog zwischen Oma Paschke und Herrn Eiermann (mal wieder unser Hufschmied Jahnke, einfach ein toller Sprecher!) ist wirklich klasse.
In die Szene mit Sabinchen könnte man natürlich auch wieder was reindeuten, aber wir lassen das mal sein
Ganz ehrlich: Ich hätte die Eier an der Stelle des Eiermanns auch verkauft, ist nun mal ein mega Geschäft. Dumm nur, dass keiner so genau weiß, wie lang die Vermehrung anhält…
Karla ist total hyped, als Bibi den Hexenrat ins Spiel bringt: „Wann meinst du passiert das? Wie viele Hexen sind das?“ Aber bevor sie noch mehr fragen kann, ohne die Antwort abzuwarten, zischt Bibi schon sauer davon.
Amanda hat sich von Psycho-Barbara aus den Folgen 48 und 57 anstecken lassen und will Bibi schmoren sehen, hehe

Dass sie den Hörer aufklärt, dass der Spuk nach einer gewissen Zeit endet, nimmt natürlich etwas die Spannung raus, erklärt aber auch, warum Bibi es aussitzen soll.
Wie Bernhard sich Hexsprüche ausdenkt, gefällt mir. Dass Bibi ihn darauf hinweist, dass nicht jeder Reim funktioniert, führt natürlich später die 86 ad absurdum, in der Bernhard einfach drauflos reimt und es immer klappt.
Bibi ist prompt einem Telefonterror ausgesetzt, den sie mit wachsendem Unbehagen meistert – und Bernhard unterstützt sie – sehr schön.
Was haben sich die Leute eigentlich unter den magischen Ostereiern vorgestellt? Erst wollen sie ein sich vermehrendes Ei und jetzt … kann man natürlich ein bisschen auf die Fortpflanzung von Lebewesen übertragen, nech
Barbara und Amanda erbarmen sich dann doch noch. Witzig, wie Amanda sagt, dass bei Bibi alles ein bisschen länger dauert
Bernhard rechnet auf die Sekunde genau aus, wann die Eier verschwinden – wie auch immer er das gemacht hat.
Die Neustädter zeigen sich mal wieder nicht nachtragend und vertrauen Emil Eiermann innerhalb von Sekunden erneut, die sind schon ein knuffiges Völkchen. Letztlich hat man hier aber natürlich zur versöhnlichsten Lösung gegriffen.
Barbara will Bibi und Bernhard nicht mehr alleine lassen und verzichtet auf ihre Kur – tja, „Ohne Mami geht es nicht“…
Mehr denn je passt das „Friede, Freude, Eierkuchen“-Ende.
Eine der besseren Hexunfall-Folgen, die sehr lebhaft daherkommt, coole Charaktere beinhaltet, Moni zum Comeback verhilft, einen sehr denkwürdigen Anfang hat und ein amüsantes Chaos präsentiert. Die Auflösung, dass die Althexen mit einem Spruch helfen können, ist etwas lahm, Bibi hätte ruhig selber eine Lösung finden können, aber ihr zuzuhören, wie sie immer weiter verzweifelt, ist auch gut.
Zum ersten Mal fällt es mir extrem schwer zu sagen, wer den Punkt bekommen soll, Benjamin oder Bibi? Letztlich erzählt Bibi die originellere Story, deshalb kriegt sie ihn, aber es ist hauchdünn.
9/10
Benjamin 34:32 Bibi
Geschrieben von Mikosch373 am 09.07.2024 um 14:22:
| Zitat von Mangobanane: |
Barbaras Erinnerungshexereien, puh, so was würde mir ja übel auf den Senkel gehen. Lieber lasse ich mich von meinem mobilen Endgerät erinnern
|
Mich würde es auch nerven.
| Zitat von Mangobanane: |
| Karla ist total hyped, als Bibi den Hexenrat ins Spiel bringt: „Wann meinst du passiert das? Wie viele Hexen sind das?“ |
Also, wenn einen das Wort "Hexenrat" nicht hypt, dann weiß ich auch nicht!
| Zitat von Mangobanane: |
| Wie Bernhard sich Hexsprüche ausdenkt, gefällt mir. Dass Bibi ihn darauf hinweist, dass nicht jeder Reim funktioniert, führt natürlich später die 86 ad absurdum, in der Bernhard einfach drauflos reimt und es immer klappt. |
Wird das denn nicht mit dem Hexspruch aus dem alten Buch erklärt? Oder irre ich mich da gerade?
@Janni
Geschrieben von Janni am 09.07.2024 um 14:36:
@Mikosch373: Wird es nicht. Aber Hexsprüche improvisieren funktioniert im Grundsatz schon sehr einfach. Bestimmte Wörter oder Arten von Hexereiien sollte man aber wegen Nebenwirkungen nicht kombinieren. Wenn man zum Beispiel etwas ins Gegenteil verhexen, darf man Haus nicht auf Maus reimen. Beim Reimwort Superkraft kamen die Superponys raus. Bibi sagt ja "Mußestunden, gelten für was anderes". Da wäre wahrscheinlich irgendeine Nebenwirkung bei rausgekommen.
Geschrieben von Mikosch373 am 09.07.2024 um 14:53:
@Janni
Ah, danke!
Geschrieben von GenerationMartinshof am 09.07.2024 um 16:21:
Die Folge hatte ich als Kind schon und fand sie immer sehr lustig. Auch jetzt hat sie mir ganz gut gefallen, wobei ich sagen muss, dass da nicht so richtiges Osterfeeling aufkommt, bei der Folge.
Trotzdem eine witzige Story und vor allem deswegen lustig und schön, weil zu viele Ostereier nun mal nicht so wirklich bedrohlich sind oder zumindest nicht so wirken. Und der Beginn der Geschichte ist ja inzwischen sowieso ein Klassiker.
Ich habe nur irgendwie nie ganz verstanden, wieso das jetzt Schokoeier (?) sind, die da in Neustadt umhereiern. Bibi und Moni wollten doch normale Eier anmalen, wieso ist das gehexte also ein Schokoei? Sind Hexeneier immer Schokoeier? Wäre jetzt nicht meiner erste Assoziation. Aber naja gut.
Besonders gefällt mir auch Barbaras Rolle hier in der Folge, vor allem in Kombination mit Amanda. Denn die schafft es tatsächlich, Barbara so runter zu bringen, dass die halbewegs ruhig bleibt als sie von Bibis Malheur erfährt. Sehr gut.
Bernhard mag ich in dieser Folge auch sehr, vor allem als er Bibi beim Hexsprüche-Dichten hilft.
Ich finde, die Folge ist es wert, noch einen Punkt rauf zu gehen und vergebe daher eine 9.
Geschrieben von Mikosch373 am 09.07.2024 um 17:23:
Vom Cover her würde ein normales Hexenei auch besser passen, aber ich mag es irgendwie, dass es Schokoeier sind.
Geschrieben von Flauipaui am 09.02.2026 um 12:10:
Also ich mag diese Folge sehr. Sie hat irgendwie "Drive" und es wird nicht langweilig.
Eine Sache ist aber nicht ganz konsequent:
Bibi und Moni sollen jeder bemalte Eier mitbringen. So viele haben sie aber gar nicht mehr. Soweit, so gut. Bibi will dann hexen und hext EIN EI MIT ZUCKERGUSS!
Sie wusste ja nicht, dass dies sich vermehrt. Aber was hätte sie damit in der Schule anfangen sollen? Dann wäre die Aufgabe ja nicht erfüllt...
Wenn man davon absieht, eine klasse Folge !
Geschrieben von Rückkehrer am 04.04.2026 um 18:24:
Irgendwie bin ich mit dieser Folge auch nach mehrmaligem österlichen Hören über die Jahre niemals warm geworden. Irgendwie erschien mir die ganze Idee zu unausgegoren und das sich entwickelnde Problem nicht sonderlich überzeugend.
Meine Hauptkritikpunkt ist, dass ich mir die höhere Mathematik dieser Vermehrung nicht richtig vorstellen konnte - aus dem Ei schlüpfen also 5-10 neue kleinere, die dann ihrerseits Jungen bekommen. Über den Daumen gepeilt, dürfte Neustadt also innerhalb von 24 Stunden in Schokolade begraben sein, aber Bibi und Moni gehen erstmal schlafen, obwohl sie doch sehen, dass sie da Mist gebaut haben, und dann vergehen offenbar noch ganze zwei Tage, bis man die Sache wieder in den Griff kriegt. Für mich stimmt das hinten und vorne nicht.
Dass Bibi sich verhext gab´s/gibt´s häufiger, aber dass sind eben meistens "statische" Veränderungen, wie Rüssel am Mathelehrer, aber hier haben wir eine exponentielle Bedrohung, die sich aber tatsächlich gar nicht so entwickelt, wie man es erwarten sollte.
Auch die Storylogik erschien mir ein bisschen zu bequem zusammengeleimt - Bibi hat Hexverbot, und obwohl Barbara ihre Minderjährige Tochter mit ihrem Vater alleingelassen hat (Was ja schon in "Ohne Mami geht es nicht" nicht gut funktioniert hat), ist ihr die Gesichtskur wichtiger als Erreichbarkeit und so lässt sie sich nochmal einen Hexring gefallen, wohl wissend, dass ihr Haus abbrennen könnte, ohne dass sie es mitbekommen würde.
Kleine Pluspunkte sind der Dialog zwischen Emil Eiermann und Oma Paschke (Stichwort: "Melissengeist"), die häufigen Szenenwechsel, Joachim Nottke als Erzähler, und die kräftig-enthusiastischen Stimmen von allen Beteiligten, die 1997 eben noch eine andere Qualität hatten: Bibi und Moni klingen und kabbeln sich wie echte 13jährige - das macht einem erst bewusst, wie künstlich bzw. gekünstelt die Sprecher heute klingen.
Frohe Ostern
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