Geschrieben von GenerationMartinshof am 20.09.2024 um 07:31:
| Zitat von Mangobanane: |
| Zitat von Mikosch373: | | Zitat von Mangobanane: | | Müsste Bibi nicht sogar eigentlich als Gersthoferin einen anderen Bürgermeister haben? |
Wieso das denn? Gersthof ist doch nur ein Stadtteil von Neustadt. Da hat man doch nicht gleich einen anderern Bürgermeister...
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Ah, ich hatte es immer als eigenständigen Vorort im Kopf. Meine auch, dass es anfangs so bezeichnet wird. |
Ich würde auch sagen, Gersthof gehört nicht zu Neustadt. Wird nicht sogar erwähnt, dass es ein Vorort ist? Im neuen BFF-Talk sagt Bibi auch, dass sie da "in Gersthof" war. Würde das zu Neustadt gehören, hätte sie doch eher "in Neustadt" gesagt.

Ich denke, es ist vielleicht eine Art Kreisstadt.
Geschrieben von HerrSchmeichler am 07.02.2026 um 13:14:
Ein klassischer Start in die Folge: Die Klassenfahrt kann nicht stattfinden, weil der Bürgermeister die Zuschüsse gestrichen hat. Zum Glück gibt es auf dem Neustädter Markplatz eine kulinarische Veranstaltung, für welche die Neustädter Zeitung
zufälligerweise einen Wettbewerb ausgerufen hat: Der Gewinner bekommt eine Reise mit all seinen Freunden geschenkt. Bibi erkennt sofort das Schlupfloch in dieser Formulierung (Das war wirklich nicht besonders klug von der Neustädter Zeitung) und möchte mit Moni und Marita teilnehmen. Florian hat wohl keine Zeit oder etwas besseres zu tun.
Der Einstieg ist etwas holprig und konstruiert, aber nachdem nun alle Puzzleteile so hingelegt sind, dass die Handlung mit einem zugedrückten Auge funktioniert, beginnt der spaßige Teil der Folge: Barbara gibt den Mädchen ein Kochbuch der Hexe Tiramisa, die ausgefallene Gerichte gekocht hat. Die Begeisterung verfliegt jedoch, als ihnen klar wird, dass man für die Gerichte Hexerei braucht, die bei Wettbewerben streng verboten ist. Bibi entdeckt nun vermeintlich ein weiteres Schlupfloch: Wenn sie die von Tiramisa erfundenen Küchengeräte verwenden, brauchen sie keine Hexerei. Also hext sie die Geräte kurzerhand her - und verwendet dazu Hexerei...

("
Ich hexe nicht beim Wettbewerb, ich hexe mir nur alles her, was ich brauche, um zu gewinnen.") Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass die Geräte ursprünglich von Tiramisa mit Hexerei hergestellt wurden. Von daher müsste Bibis Handeln hier trotzdem gegen den Hexen-Kodex verstoßen.
Da aber keiner der Neustädter davon weiß, geht es weiter mit der Hexenküche. Wie die Mädchen die Speisen vorbereiten, ist echt schön anzuhören und hat etwas gemütliches. Überhaupt hat diese Folge einige gemütliche Momente, z.B. auch wie Bibi beim Lesen fast einschläft oder sie die Crepes von dem sympathischen Bastein Bistro probieren. Diese Folge hat für mich eh immer ein bisschen Weihnachtsmark-Feeling, obwohl die Geschichte im Sommer spielt. Vielleicht liegt das an den vielen Ständen auf dem Marktplatz oder auch daran, dass Frau Müller-Riebenseel erkältet ist und einen Wintermantel trägt.
Dann bekommen Bibi und ihre Freundinnen jedoch Konkurrenz vom Bürgermeister, der sich einen Starkoch zur Unterstützung geholt hat. Er wollte wohl Bibis freche (aber auch witzige) Bemerkung, er könne mit dem Preis nichts anfangen, weil er keine Freunde habe, nicht auf sich sitzen lassen. Aber das ist nicht das einzige Problem: Die hexischen Gerichte machen ihrem Namen alle Ehre und vergraulen damit die Neustädter. Den Teil finde ich leider sowohl vorhersehbar, als auch nervig anzuhören. Aber dann kommt doch noch eine Wendung und es ist wieder Ende gut, alles gut.
Die Sprecher und Gastsprecher sind gut aufgelegt und es macht Spaß, zuzuhören. Obwohl hier Küchengeräte zum Einsatz kommen, wird die Soundkulisse nie so unangenehm wie beispielsweise bei "Der neue Hexenbesen" oder "Der verrückte Staubsauger".
Wenn man über die konstruierte Auslangslage und die Logiklöcher mit dem Hexen-Kodex hiwegsehen kann, hat man hier eine wirklich schöne, unterhaltsame Folge mit einer gemütlichen Atmosphäre.
7 von 10 Punkten