Hörspiel-Paradies


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Thema: 039 - kauft ein
HerrSchmeichler

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Heute, 17:22 Forum: Hörspiele


Idee: Es wird gesagt, dass Benjamin die Schaumküsse zerquetscht. Da man diese Aktion aufgrund des verwendeten Begriffs gestrichen hat, wird auch die Zusammenrechnung des neu entstandenen Schadens gestrichen, weil sie sich darauf bezieht.

Ich verstehe es zwar eigentlich so, dass sich Herr Bollrichs Rechnung auf die Schaumküsse UND die Eier bezieht, so dass man den Betrag trotzdem schon hätte drin lassen können (es wären dann halt sehr viele und sehr teure Eier), aber vielleicht hat man die Stelle beim Schneiden nur auf die Schaumküsse bezogen und deshalb großzügig die Schere angesetzt.

Thema: Benjamin Experten-Quiz #208
HerrSchmeichler

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Heute, 10:18 Forum: Experten-Quiz


2. hilft den Tieren
3. als Ritter

Thema: Buch über Barbara Blocksberg
HerrSchmeichler

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Heute, 10:15 Forum: Sonstiges über Bibi Blocksberg


Hmm... Okay. Es hat glaube ich niemand auf dieses Buch gewartet, aber wer weiß, vielleicht ist es doch ganz unterhaltsam. Dass man hier die erwachsenen Fans abholen will, finde ich grundsätzlich erstmal nicht schlecht. Das funktioniert bei den ??? mit den Rocky Beach Crimes ja ganz gut.

Es wird interessant sein, zu sehen, ob Elfie Donnellys Vorstellung von einer emanzipierten Frau (stark von den "Wilden 70er Jahren" geprägt) mit der modernen, heutigen Auffassung von Emanzipation zusammenpasst.

Thema: 237 - und der rote Büffel
HerrSchmeichler

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Gestern, 21:43 Forum: Hörspiele


Zitat von HildaW:

Danke für den Spoiler, so macht Inspector Cottas Bemerkung zur Lebensrettung Sinn...


Ja, wirklich schade, dass ausgerechnet die Szene rausgestrichen wurde. Vor allem, weil man später darauf Bezug nimmt. Deswegen habe ich wirklich das Gefühl, dass die Qualität der Skripte, oder besser gesagt die Sorgfalt, mit der die Bücher adaptiert werden, abnimmt.

Thema: 161 - Das neue Hexkraut
HerrSchmeichler

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Gestern, 17:22 Forum: Hörspiele


Barbara hat ein neues Hexkraut gefunden. Das wirft gleich zu Beginn viele Fragen auf: Wo genau hat sie es entdeckt? Wie kann es sein, dass es vorher niemandem aufgefallen ist? Ist es vielleicht aus einem anderen Land eingeschleppt worden und verbreitet sich nun hier? Ist es gefährlich?
Das Hörspiel beantwortet keine dieser Fragen. Stattdessen werden weitere Fragen aufgeworfen, zum Beispiel: Wie kann es sein, dass Bibi nach mittlerweile gefühlt 50 Hexenkongressen bisher noch kein einziges Mal von einem Räucherkesselfest gehört hat? Dass es noch nie thematisiert wurde (weil der Autor es sich neu ausgedacht hat) ist ja okay, aber Bibi könnte doch auch darum betteln, dieses Jahr endlich mal mitkommen zu dürfen. Es muss doch gar kein großes Geheimnis sein, von dem auch Bibi jetzt zum ersten Mal hört.

Beim Räucherkesselfest werfen alle Hexen ihre mitgebrachten Kräuter in einen Kessel. Dass die Düfte, die von den Kräutern ausgehen, sich dann eigentlich gegenseitig beeinflussen müssten und ihr alleiniger Duft nicht mehr wahrgenommen werden kann, wird allerdings gekonnt ignoriert. So kommt Barbaras neues Hexenkraut sehr gut an.
Dann kommt leider eine verpasste Chance, denn hier hätte man statt Runzia auch Cyrana aus "Der Hexenball" auftauchen lassen können, denn dort gilt sie als die Hexe mit der besten Nase. Schade.
Barbara hext und alle werden wie versteinert.

Ab hier verläuft die Folge nach Schema F - oder besser gesagt, Schema H wie Hexunfall. Unfassbar, dass Oma Grete Bibi das sogar noch erklären muss. Natürlich ist es ein Hexunfall, was sollte es denn sonst sein???

Nun werden also Hexzutaten gebraucht, wozu Bibi mit Schubia und Oma Grete eine kleine Rundreise macht. Die Figurenkonstellation gefällt mir eigentlich ganz gut, die "Abenteuer", die sie erleben, sind aber nicht so spannend. Die Tauchszene fand ich noch am besten, zumindest bis Bibi aus dem Lehrbuch für Meeresbiologie zitiert hat (Wo kam das bitte her?).

Insgesamt war mir die Stimmung fast ein bisschen zu gemütlich und ausgelassen. Es kam keine Spannung oder Dringlichkeit auf, die anderen Hexen so schnell wie möglich wieder zurück ins Leben zu hexen. Andererseits passiert genau so etwas halt mittlerweile auch gefühlt in jeder 10. Folge, also kein Wunder, dass die Figuren das alles ziemlich gelassen nehmen. Wäre doch deutlich spannender gewesen, wenn man die Versteinerung innerhalb von 13 Stunden wieder aufheben muss, weil die Hexen sonst für immer so bleiben.

Am Ende wie erwartet Happy End, die Althexen sind mal wieder mehr wütend auf die Junghexen als dankbar über ihre Rettung. Alles beim Alten.

Und das trifft auch auf diese Folge zu: Alles beim Alten, im Sinne von
- ähnliche Geschichten gab es schon zuhauf
- es gibt keine Überraschungen
- alles ist vorhersehbar

Die Folge macht nichts eklatant falsch, aber sie ist leider so unoriginell. Alles plätschert so vor sich hin, bis auf die kurze Stelle mit dem Hai gab es gar keine Spannungsmomente. Die Dialoge haben die Handlung vorangetrieben, aber waren witzlos und es ist nichts hängengeblieben. Es wirkt alles so beliebig. Sehr schade.

4 von 10 Punkten

Thema: 237 - und der rote Büffel
HerrSchmeichler

Antworten: 17
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Gestern, 10:54 Forum: Hörspiele


Ich war auf dieses Hörspiel sehr gespannt, weil ich die Buchvorlage vorher gelesen hatte. Das hatte mir ganz gut gefallen, wobei ich sagen muss, dass das Buch für mich persönlich eher eine 8 von 10 war.

Achtung, Spoiler!

Der Einstieg ist an sich ganz gut gelungen: Ein Hilferuf, ein versuchter Überfall, eine Kundin auf der Suche nach einer Abspielmöglichkeit einer mysteriösen Tonbandnachricht. Als ein Teil der Nachricht aus Versehen überspielt wird, wirkt Justus allerdings untypisch unbeholfen und lahm, weil er das Überspielen nicht sofort unterbricht. Zudem fällt auf, dass die erste Szene sehr lang geht, nämlich ziemlich genau 20 Minuten. Da hätte man definitiv etwas kürzen können, z.B. die ganze Sache mit der Tuba, die Rubbish George verkaufen will. Das ist im Buch zwar ganz amüsant, aber für die Handlung vollkommen irrelevant und die Zeit hätte man später besser gebrauchen können. Der Rückgriff auf den "Nachtschatten" sorgt dafür sofort für Spannung.

Die ersten Ermittlungen sind soweit ganz gut umgesetzt. Dass Peter sich über den kaputten MG aufregt, ist verständlich, aber bei der Häufigkeit empfand ich es irgendwann nur noch nervig.

Das Gespräch zwischen Justus und Hugenay war mir zu sehr wie eine gemütliche Plauderei. Die Szene spielt im Gefängnis, Hugenay verdankt Justus seine aktuelle Lage. Da hätte die Atmosphäre ruhig etwas angespannter sein können.

Das Herzstück der Geschichte, die Szenen an der Staumauer, kommen im Hörspiel leider zu kurz und so nicht wirklich zur Geltung.
Die angespannte Lage in Mercury und die große Bedrohung, die von den Wassermassen ausgeht, kommt hier leider überhaupt nicht rüber. Der Erzähler beschreibt zwar die Situation, aber es gibt vor Ort keinen Beauftragten, der Cotta und die Drei Fragezeichen auf die Gefahr hinweist oder ihnen sagt, sie müssten sich beeilen. Keine Warnsirenen, kein Krisenmanagement, keine Fernsehteams, nichts. Auch, dass kein weiterer Polizist Cotta begleitet und mit auf Hugenay aufpasst, ist unglaubwürdig. Im Buch hat Cotta Verstärkung dabei und es gibt weitere Fallen im "Haus der tosenden Wasser".

Auch die Szene, in der Justus dem Meisterdieb durch die Falltür folgt, wirft einige Fragen auf. Wo hat Hugenay plötzlich die Taschenlampe her, mit der er durch die dunklen Gänge läuft? Außerdem fiel es mir schwer, mir die räumlichen Gegebenheiten vor Ort vorzustellen (obwohl ich ja das Buch kannte). So wirkt es leider auch seltsam, dass Hugenay von einem Moment auf den anderen verschwindet, für Justus (scheinbar) eine falsche Fährte legt, nur um im nächsten Moment zurückzukommen und ihn ans Tageslicht hinauszuführen? Das ist besonders im Vergleich zum Buch wirklich eine herbe Enttäuschung, denn da passiert an dieser Stelle eigentlich die stärkste und spannendste Szene in der ganzen Geschichte.
Spoiler für das Buch
Justus folgt Hugenay eine marode Treppe außen am Staudamm hinauf, das Geländer gibt nach und beugt sich nach außen, Justus klammert sich am Geländer fest und droht in die Tiefe zu fallen, doch dann taucht im letzten Moment Hugenay auf, der umgekehrt ist, um ihm das Leben zu retten.


Danach geht dem Hörspiel ein bisschen die Luft aus, denn der Spannungshöhepunkt liegt nun hinter uns. Das ist im Buch zwar strenggenommen genauso, aber hier sind wir beim Hörspiel halt auch schon bei etwas über 50 Minuten, wo andere Folgen bereits in den letzten Zügen liegen.
Die Aufdröselung von Hugenays Plan ist immerhin (für Marx typisch) gut durchdacht und auch nachvollziehbar erklärt. Dass Alma sich als Verwandte von Hugenay herausstellt, fand ich schon im Buch nicht so gut. Denn dafür, dass der Meisterdieb vor seiner Verhaftung ständig auf der Flucht war, ist er anscheinend mit seiner Familie fleißig in gutem Kontakt geblieben... Und wenn Alma schon eine Verwandte sein muss, warum macht man aus ihr dann nicht gleich eine Tochter/Enkelin von Miss Cartier aus "Poltergeist"? Der Zweig der Familie hat Hugenay immerhin in der Vergangenheit schon mal geholfen und es wäre dadurch etwas glaubhafter.

Am Ende kommt dann noch ein nicht wirklich interessant umgesetztes Telefonat mit Cotta. Mir fehlt hier die Aussprache mit Hugenay,
Spoiler für das Buch
die es im Buch einmal nach der Szene am Staudamm gab und ganz am Ende des Buches hat Hugenay den dreien noch einmal seinen Respekt gezollt.

Hier verpufft Hugenay im hinteren Teil der Geschichte und taucht gar nicht mehr auf.
Auch Justus' innerer Konflikt, ob er Hugenay trauen kann oder nicht, seine Zweifel und seine Verbissenheit kommen im Hörspiel gar nicht richtig zur Geltung.

Alles in allem muss ich sagen, dass scheinbar fast alle Szenen, die im Buch in irgendeiner Form actionreich waren, im Hörspiel gestrichen oder stark gekürzt wurden. Nicht, weil es im Hörspiel nicht umsetzbar wäre (es gab in der Vergangenheit ja durchaus Actionszenen und spannende Verfolgungsjagden), sondern weil es "zu aufwendig" wäre. Man bekommt da langsam leider wirklich das Gefühl, dass alles, was nicht mit denselben 15 Geräuschen dargestellt werden kann, die man stets griffbereit hat (wie Blacky oder Schwester Michaela), der Schere zum Opfer fällt. Und das ist wirklich schade, denn die gesamte Szene am Staudamm hätte so viel besser umgesetzt werden können.

Da es eine Geschichte von Marx ist, funktioniert sie trotzdem immer noch ganz gut und besser als manch andere Folgen. Ich habe langsam wirklich den Eindruck, dass eine starke und solide Grundgeschichte (wie es bei Marx eben oft der Fall ist) selbst in einer suboptimalen Hörspieladaption zu einem gewissen Grad unkaputtbar ist. Trotzdem sehr schade, welches Potenzial hier verschenkt wurde.

Die Sprechleistung ist gut, aber nicht überragend. Den drei Hauptsprechern merkt man mittlerweile halt doch (verständlicherweise) das Alter und leider auch eine gewisse Behäbigkeit in den Dialogen an. Der neue Sprecher von Rubbish George hat mir sehr gut gefallen, genauso wie der Kunstsammler. Alma und den neuen Hugenay fand ich gut, aber bei ihm hat mir irgendetwas gefehlt bzw. nicht ganz zu meiner Vorstellung von Hugenay gepasst. Vielleicht war es das Sprechtempo, die Haltung oder Energie... aber ich merke selbst, dass das Meckern auf sehr hohem Niveau ist. Der Sprecher ist stimmlich ohne Zweifel eine gute Wahl gewesen.

Alles in allem ist es ein Hörspiel, das hinter den Erwartungen zurückbleibt, an den falschen Stellen kürzt und dafür andere unnötig lange laufen lässt (z.B. die Anfangsszene). Hinten raus dann auch noch ein schwaches Ende, so dass man als Hörer etwas enttäuscht und ratlos zurückbleibt.

6 von 10 Punkten

Thema: Akronyme - Spiel
HerrSchmeichler

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19.03.2026 22:54 Forum: Threadbasierte Forenspiele


Zitat von Quadro:
Denke auch du daran, wenn du eine Hörspielgeschichte schreibst und dich dabei urheberrechtlich geschützten Marken und Charakteren bedienst. In diesem Fall bist nämlich du die KI.


Wenn du damit bewirken willst, dass ich das Schreiben des ???-Forumshörspiel aufgebe, für das du die Projektleitung und den Schnitt übernehmen willst, musst du es nur sagen. Ich habe kein Problem damit, meine Teilnahme daran zurückzuziehen.

Thema: Akronyme - Spiel
HerrSchmeichler

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19.03.2026 21:26 Forum: Threadbasierte Forenspiele


Ich habe gerade eigentlich nicht die Kraft darüber zu diskutieren...
Natürlich ist mir klar, dass alles was sichtbar im Internet gepostet wird von KI zum "Lernen" genutzt werden kann. Trotzdem finde ich es nochmal einen Unterschied, wenn man ein Bild oder einen Text direkt in das KI-Tool speist, denn dann ist es sicher, dass es irgendwie irgendwo (ganz oder auszugsweise) benutzt werden wird.

Nur weil die KI und die Unternehmen nicht nach Erlaubnis fragen, müssen wir denkenden Wesen und Personen mit Integrität nicht das gleiche tun.

Thema: Akronyme - Spiel
HerrSchmeichler

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19.03.2026 10:05 Forum: Threadbasierte Forenspiele


nachverhandeln

Nein, auch Chorknaben handeln verbrecherisch, erst recht heutzutage. Alles nur damit einer Luxusgütern nacheifert.

P.S.: Gut, dass mein Profilbild kein von mir selbstgezeichnetes Bild ist, sonst hätte ich es nicht so lustig gefunden, dass es einfach so in eine KI gefüttert wird.

Thema: Akronyme - Spiel
HerrSchmeichler

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18.03.2026 23:34 Forum: Threadbasierte Forenspiele


Hilfe

Herr Immelmann lügt. Feigling? Ehrenmann?

Thema: 085 - Feuerturm
HerrSchmeichler

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18.03.2026 22:16 Forum: Hörspiele


Ist es das hässlichste Cover der ganzen Reihe? Zumindest von Aiga Rasch fällt mir spontan keins ein, das ich weniger mag...

Achtung, Spoiler!

Diese Folge ist für mich ein zweischneidiges Schwert: Einerseits gibt es viele Aspekte, die mir gut gefallen (ein Rätselvers, der Nationalpark, das sehr gelungene Camping-Feeling, das unverbrauchte Thema der Buch-Tantiemen) und andererseits gibt es manches, was mir nicht gefällt (die Stein für Stein versetzte Burg, die karikatureske Lady McWeiden mit ihrem treudoofen Diener, wie naiv die drei Detektive sich teilweise verhalten). Nachdem ich in letzter Zeit auch mal hin und wieder eine Fünf Freunde Folge gehört habe, ist mir beim heutigen Hören dann aber klar geworden, dass diese Elemente eigentlich super in eine Abenteuergeschichte für Kinder passen. Für ein jüngeres Publikum ist das bestimmt toll, die hinterfragen auch nicht, warum die Geschichte zu allem Überfluss auch noch einen nie auftretenden Wilddieb braucht oder warum der Schreiberling nie selbst in Erscheinung tritt. Für die Drei Fragezeichen fühlt sich dieses (im doppelten Sinne) "abenteuerliche" Konstrukt dann aber doch etwas sehr kindlich an, da würde ich die Zielgruppe schon ein paar Jahre höher ansetzen. Das Ende ist dann irgendwie auch recht unspektakulär und selbst die Rangerin ist mehr darüber enttäuscht, dass sie den Wilddieb nicht gefasst hat, als dass sie sich über den wertvollen Fund freut.

Die Sprechleistung ist recht gut, einige Dialoge sind wirklich witzig umgesetzt. Selbst Hansi Jochmann finde ich hier ganz gut.

Wenn mir jetzt noch jemand erklären kann, wieso hinter einem kleinen Stein ein Fach (in der Erde? in einer Felswand?) ist, in dem die Rangerin, die so an der Unberührtheit der Natur interessiert ist, ihr Fernglas deponiert, wäre auch die letzte Frage geklärt.

6 von 10 Punkten

Thema: 001i - Der verschwundene Superstar
HerrSchmeichler

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18.03.2026 15:44 Forum: Kurzhörspiele


Mir gefällt diese Folge auch richtig gut.

Es ist schön, dass Blacky hier mal nicht nur zu den Hintergrundgeräuschen auf dem Schrottplatz beiträgt, sondern im Mittelpunkt der Handlung steht. Auf die Idee hätte man eigentlich auch früher schon mal drauf kommen können. Auch Mathildas Empörung über die neuen Sprüche des Vogels ist ein witziger Einfall.

Die verschiedenen Ermittlungsansätze sind clever und mir gefällt, dass sich die Drei aufteilen und dann ihre Ergebnisse zusammentragen. So kommen sie schnell auf die richtige Spur. Trotzdem fühlt sich die Handlung nicht gehetzt an, sondern findet in meinen Augen genau das richtige Erzähltempo für diese Geschiche - nicht zu lang und nicht zu kurz. Und die Auflösung ist auch noch nachvollziehbar.

Ich hatte diese Folge gar nicht mehr in Erinnerung. Zu unrecht, denn sie ist wirklich gut und auch, wenn es hier nicht um ein großes Mysterium, ein verschwundenes Kunstwerk oder Atomwaffen auf einer Insel geht, ist mit Blacky ein emotionaler Anker in der Geschichte, durch den es dennoch interessant bleibt.

10 von 10 Punkten

Thema: HSP 241 - Das Rätsel der Gruselvilla
HerrSchmeichler

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18.03.2026 08:09 Forum: Zukünftige Hörspiele


Die Klappentexte werden auch immer wieder. Viel zu lang, am Anfang auch wahnsinnig detailreich ausgeschmückt, und zum Ende hin nur noch stichwortartige Sätze. So schreibt man doch keinen Text, der Lust auf die Folge machen soll!

Der Inhalt klingt aber tatsächlich ganz gut.

Thema: Vereinheitlichung von Berufsbezeichnungen
HerrSchmeichler

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17.03.2026 14:46 Forum: Moderatorenbereich


Ich möchte zu bedenken geben, dass die Berufbezeichnungen teilweise auch im Hörspiel genannt werden. Wenn also im Hörspiel gesagt wird "Fragen wir doch mal den Bahnsteigwärter", sucht man diese Berufsbezeichnung bei einer Verallgemeinerung dann in der Rollenliste vergebens. Natürlich sollte theoretisch jeder in der Lage sein, die Verbindung zu "Schaffner" herzustellen, aber wenn in einer Folge mehrere verschiedene, ähnliche Berufe auftreten, kann es auch wieder verwirrend werden, wenn man die nicht klar von einander abgrenzt. In meinen Augen ist ein Bahnsteigwärter auch etwas Anderes als ein Ticket-Kontrolleur. Sonst könnte man ja auch alle Streifenpolizisten, Kommissare und Inspektoren mit dem Begriff "Polizist" zusammenfassen. Ich persönlich sehe die Gefahr, dass das eher für weniger Klarheit sorgen könnte.

Ich verstehe den Wunsch nach Einheitlichkeit, frage mich aber auch, wie groß da der Mehrwert wäre. Wie oft wird nach "Schaffner" gesucht, dass es sich lohnen würde, das zu vereinheitlichen? Kratzend

Thema: 076 - Stimmen aus dem Nichts
HerrSchmeichler

Antworten: 43
Hits: 13.571
16.03.2026 19:52 Forum: Hörspiele


Ich habe die Folge nun auch nochmal gehört und kann nun auch eine kleine Rezension schreiben. - Achtung, Spoiler!

Die Folge macht einiges, was sonst für die Reihe eher unüblich ist, z.B. dass man nicht direkt bei den ??? anfängt; die Rückblenden, wenn Mrs. Holligan erzählt; und auch, dass es hier keine zweite und somit falsche Fährte gibt. Dafür kann die Folge in einem Punkt ganz groß trumpfen: Atmosphäre. Der Einsatz von Musik und Geräuschen ist wirklich sehr gelungen.

Die erste Szene beginnt etwas verwirrend, weil nicht sofort klar ist, wo wir uns befinden. Interessant auch, dass man sich hier dazu entschieden hat, Metzlas Stimme einzuspielen, während es im Buch damit beginnt, dass Mrs. Holligan schreiend aus der Toilette gestürzt kommt. So ist die unheimliche Stimme gleich präsent, aber man ist als Hörer auch eher gewillt, der alten Dame zu glauben. Katharina Brauren spricht sie großartig und man fühlt sofort mit ihr, was für die Geschichte sehr wichtig ist. Ich liebe den mitfühlenden Justus! (Auch in "Insektenstachel" finde ich die Szenen mit ihm und der alten Dame toll).

Das Gespräch in der Zentrale, ob man den Fall nun annehmen sollte oder nicht, ist sehr glaubhaft geschrieben und gespielt. Manches würde man heute vielleicht etwas anders formulieren, aber die Charaktere der drei Jungen werden gut eingefangen. Außerdem wird eine weitere Stärke der Folge klar: Die Dialoge sind sehr lebhaft und die drei Sprecher sind voller Elan dabei, da macht es wirklich Spaß, zuzuhören. Das fehlt mir doch ab und zu in den neuen Folgen, wenn man das mal so direkt miteinander vergleicht. Auch der Titel der Folge ist elegant ins Gespräch eingebaut und wirkt nicht wie ein "Title Drop".

Dass Mrs. Holligan in der Psycho-Villa aus dem Film wohnt, finde ich persönlich ein bisschen zu viel. Es passt zum Thema, ist aber einfach ein zu großer Zufall. Beate Hasenau ist natürlich großartig in der Rolle der rachsüchtigen toten Schwester und ihre Stimme ist hier wirklich gruselig.

Dann geht es ein bisschen hin und her: Wem kann man glauben? Mrs. Holligan oder doch Clarissa Franklin? Schön, dass hier Tante Mathildas Freundin Emily wieder auftaucht und sich damit zu ihrer besten Freundin etabliert hat.

Mein persönliches Highlight der Folge ist ohne jeden Zweifel das Gespräch zwischen Dr. Franklin und Bob. Der prasselnde Regen und dazu Judy Winters angenehme Stimme, die pointiert und facettenreich durch das Gespräch führt und sich auch mal Zeit für Pausen lässt. Ich könnte ihr stundenlang zuhören (Zum Glück hat sie wenigstens ein Hörbuch der Drei Fragezeichen eingesprochen). Auch Andreas Fröhlich liefert hier eine tolle Leistung, seine Zerrissenheit über seine Gefühlswelt ist wunderbar dargestellt und auch, dass hier mit Brenda mal wieder ein Einblick in das Privatleben der Jungs geboten wird, gefällt mir ausgesprochen gut.

Der Fall wird schließlich Stück für Stück aufgerollt und die Puzzleteile fügen sich zu einem Ganzen zusammen. Clarissa Franklin lebt mit dem Anwalt von Mrs. Holligan zusammen, dem Mann, dem Justus im Treppenhaus der Arztpraxis begegnet ist. Im Testament sind dann von 20 Millionen die Rede, obwohl Mrs. Holligan zuvor Justus gegenüber gesagt hatte, sie sei nicht vermögend. Das passt nicht ganz zusammen, aber vielleicht wollte sie mit ihrem Reichtum auch einfach nicht hausieren gehen? Ich muss das Buch vielleicht doch nochmal ganz lesen (Ich habe neulich nur die ersten Kapitel wegen der Frage nach der Gemeinschaftspraxis überflogen). Dass Fettes Brot die Anrufbeantworteransage machen ist zwar an sich ein netter Cameo, reißt mich hier aber leider doch raus, weil es einfach unglaubwürdig ist, dass man dafür drei Mitarbeiter bemühen würde. Da hätte ich es wirklich besser gefunden, wenn Mr. Cliffwater das Band selber besprochen hätte.

Das Finale ist sehr spannend, denn Clarissa Franklin wird plötzlich eiskalt und befiehlt ihrem Verlobten, die drei zu erschießen. Schockiert
Zum Glück kommt ihnen Mrs. Holligan mit der Polizei zu Hilfe. Und dann kommt ein unvergessliches Outtake als Schlusslacher.

Die Folge ist nicht gänzlich ohne kleine Unstimmigkeiten, aber dafür ist sie so atmoshärisch dicht erzählt und hat mit Judy Winter, Katharina Brauren, Beate Hasenau, Marianne Kehlau und Thomas Schüler eine wirklich sagenhafte Besetzung, dass ich nur die Höchstwertung geben kann.

10 von 10 Punkten

Thema: TKKG Gewinnspiel von Tivola Games
HerrSchmeichler

Antworten: 2
Hits: 430
16.03.2026 18:51 Forum: TKKG


Sicherlich gut gemeint, aber der letzte Absatz ist halt wirklich zu beachten. Auf den meisten Systemen laufen die Spiele heutzutage nicht mehr ohne Probleme bzw. man braucht oft einen Emulator oder bzw. Virtual Machine, um das Ding zum Laufen zu bringen. Und selbst dann kann es zu Problemen kommen. Aber es kommt halt auf das entsprechende Gerät/Betriebssystem/etc. an. Kann auch ohne Probleme laufen, wenn man Glück hat.

Thema: Hallihallo
HerrSchmeichler

Antworten: 15
Hits: 806
15.03.2026 15:10 Forum: Vorstellungsrunde


Herzlich willkommen Happy

Thema: Hallo
HerrSchmeichler

Antworten: 13
Hits: 541
15.03.2026 15:09 Forum: Vorstellungsrunde


Herzlich willkommen Happy

Thema: 114 - Die Villa der Toten
HerrSchmeichler

Antworten: 16
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13.03.2026 16:03 Forum: Hörspiele


Zitat von Mikosch373:
Überrascht euch irgendwas davon wirklich? Nach Gomé? Fettes Grinsen


Nein, an sich nicht, es gab in den alten Folgen ja oft falsch ausgesprochene Namen. Aber irgendwie hatte ich gedacht, im Jahr 2004 hätte man schon ein bisschen dazugelernt Fettes Grinsen

Thema: ??? - Bücherthread
HerrSchmeichler

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Hits: 60.883
13.03.2026 12:24 Forum: Sonstiges über Die drei ???


Zitat von Holger:
Die "Dame" bei "Spuk in Hollywood" sieht aus wie eine alternde Drag Queen. Das Motiv erinnert mich auch an irgendein bekannteres Motiv aus einem Film.


Mich erinnert das Cover auch etwas an die alten, damals noch gemalten Filmposter der 60er/70er-Jahre und B-Movie Horrorfilme dieser Zeit.

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