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001 - Der Elefantengott - Fantentröter Gott
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fabsel_phaenomenal
Abrakadabra!
  
Dabei seit: 16.05.2023
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Ich finde es eigentlich ein bisschen schade, dass der Akzent gestrichen wurde. So klingen ja alle gleich glatt. Ich fand das eigentlich immer sehr authentisch - denn es ist nun mal so, dass manche Menschen einen haben, oft völlig egal, wie lang sie vielleicht schon in Deutschland leben, und Ravis Eltern sind nun mal in einem anderen Land aufgewachsen. Das ist ja auch gar nichts schlimmes und nie herablassend dargestellt gewesen. In meinen Ohren nimmt das die Vielfalt raus. Als Kind gefiel mir Puja so gut, weil ihre Aussprache so schön weich klang, anders eben als das harte Deutsch. Dadurch fand ich Indien als Kind besonders spannend, fast so magisch wie Arambolien. Dieser Zauber ist dadurch irgendwie weg.
Wenn der Akzent nicht repräsentativ gewesen ist, weil er von Deutschen schlecht nachgeahmt wurde - okay, fair, dann verstehe ich, dass man es heutzutage anders macht, man möchte niemandem auf die Füße treten. Die neue Version ist ja nicht besser oder schlechter gemacht als die alte, es macht am Ende auch keinen Unterschied in der Geschichte, und da es ja viele scheinbar gestört hat, war es wahrscheinlich eine gute Entscheidung. Ich kann auf jeden fall auch damit leben.
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16.03.2024 23:54
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Bärbel
Ökohexe

Dabei seit: 13.08.2016
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Folge 1: Der Elefantengott/ Fantentrötergott
Die Folge bleibt ein gelungener "Einsteig" in die Serie. Auch, wenn ich mir weiterhin mehr Vorgeschichte gewünscht hätte.
Das Cover gefällt mir ganz gut. Man sieht alle drei Hauptcharaktere und die Höhlen unter Altenberg, die ebenfalls in der Serie eine tragende Rolle spielen (und die man eventuell auch schon aus dem Bibi Blocksberg Film kennt). Komisch finde ich nur, dass sie lila sind. Durch das Lila wirkt das Cover kalt, was aber passend zu den Höhlen ist.
Der Titel weist darauf hin, dass der Hinduismus und eventuell auch Indien eine Rolle in dieser Serie spielen. Allerdings ist spielt der Hinduismus eigentlich nur in dieser Folge eine Rolle, während Indien bzw. die indische Kultur, vor allem indisches Essen, öfter ein Thema oder Teil der Handlung sind und damit auch insgesamt Teil der Serie sind.
Die Informationen zur Vorgeschichte, die gegeben werden, sind gut in die Handlung eingebettet, so dass sie ihren Fluss nicht stören.
Den Einstieg direkt am ersten Schultag finde ich sehr gut. Er ist sehr aufschlussreich über Eleas aktuelle Situation, inklusive des Umgangs ihrer Mitschüler*innen damit. Dass die Hauptfigur nicht super beliebt ist, ist mal etwas anderes, besonders bei den großen Kiddinx-Hörspielen. Gleichzeitig ist sie aber auch nicht die "andersartige Außenseiterin", die niemand außer ihrer besten Freundin oder so versteht, wie es sonst meist als Gegenpart dazu der Fall ist. Sondern sie wird aufgrund dessen, dass die anderen nicht wissen, wie sie mit ihr umgehen sollen, nachdem ihre Eltern gestorben sind und sie nun querschnittsgelähmt ist, zur Außenseiterin und bekommt auch echt schlimme, gemeine Sätze zu hören. Diese Anlegung der Figur finde ich super.
Auch die darauffolgende Szene in der Klasse, als Ravi neu dazu stößt, gefällt mir sehr. Auch hier ist die Hörspielwelt nicht glatt gebügelt. Besonders grandios finde ich, wie Ravi Quirin Bartels kontert und seine Vorurteile widerlegt. Die Szene klingt auch ein bisschen lustig, auch die Mitschüler*innen lachen, aber Ravi macht deutlich, dass es sich um keinen Spaß handelt.
Zum Glück wurde der Satz "Stehst du jetzt auf Schokotypen" gestrichen. Richtig und wichtig finde ich auch, dass der Erzähler nicht mehr Ravis Hautfabe erwähnt, auch später. Die Szene funktioniert auch so, Rasheeds Namaste reicht als "Hinweis", um Bartels Reaktion einordnen zu können.
Zudem gibt Ravi nun die wirklich richtige Antwort auf Barthels mathematische Frage, der Fehler wurde also behoben.
Die Änderung, dass der Buchtitel "Dumme weiße Männer" gestrichen wurde, stört mich. Nicht nur, weil ich den Titel lustig fand, sondern auch, weil die Frau nun nur noch nach dem neuen Bestseller fragt, irgendwie hat er also gar keinen Titel mehr. Dass Tante Lissy sofort weiß, wovon sie redet, ergibt nicht so viel Sinn, schließlich gibt es immer mehrere, auch neue Bestseller.
Die Szene in der Buchhandlung hat, finde ich, eine sehr angenehme Atmosphäre und sie bildet einen schönen Gegenpol nach der Schule. Ich finde es cool, dass wir Opi Kopi dort gleich so schwungvoll und energiegeladen kennen lernen. Und gut, dass Elea gegenüber der Kundin, die sie als "armes Mädchen im Rollstuhl" bezeichnet, klarstellt, dass sie nicht arm ist. Dies ist einerseits auch eine Botschaft an die Hörer*innen, andererseits zeigt es Eleas Stärke, für sich einzustehen und nicht einfach über etwas hinweg zu hören.
Als dann Ravi in die Buchhandlung und anschließend in die Wohnung kommt, finde ich es cool, dass Ezechiel sich sofort auf ihn stürzt, so dass Ravi sofort von Ezechiels Existenz erfährt. Es gibt dadurch kein sich ziehendes Versteckspiel, das ohnehin irgendwann aufgelöst wird.
Als Ravi jedoch am Anfang fragt, ob das (Ezechiel) eine Sprechpuppe sei, finde ich etwas ulkig, dass Elea immernoch sagt "Toll, was es heute schon alles gibt, nicht?". In den 2000ern wäre solch eine Sprechpuppe beeindruckend gewesen, aber heute, in Zeiten von KI... 
Da merkt man dann doch, finde ich, dass man die Serie zwar in Bezug auf politische Korrekheit an die heutige Zeit anpassen kann, aber dass man sie nicht, anders als Kiddinx es beschreibt, in die heutige Zeit holen kann. Solange die Folgen nicht neu aufgenommen werden, werden sie immer in den 2000ern spielen, auch, weil heutige Einflüsse auf dei Geschichten, wie zum Beispiel Smartphones, fehlen.
Auch die Szene im Taj Mahal hat für mich eine sehr angenehme und gemütliche Atmosphäre. Obwohl ich es mir dort aufgrund der andauernden Renovierungsarbeiten noch gar nicht so gemütlich vorstelle.Als ich das erste Mal indisch essen war, habe ich Aloo Gobi gegessen und es hat mich auch positiv überrascht. Vorher habe ich es mir eigentlich auch eher nicht so gut vorgestellt, also einfach ziemlich langweilig, als bloße Kartoffeln mit bloßem Blumenkohl. Aber ich habe Ravi vertraut und wurde nicht enttäuscht.Schade finde ich neben der falschen Lösung der mathematischen Gleichung auch, dass die Geschichten des Ganesha einmal ein bisschen falsch erzählt wird. Und ziemlich krass finde ich, dass Rasheed sich Sorgen aufgrund eines abgebrochenen Stoßzahns des Ganeshas macht (und der andere ist heile), der auch repariert wird, obwohl der Ganesha eigentlich immer einen abgebrochenen Stoßzahn hat. Da erwarte ich wirklich mehr Recherche!
Ravis Mutter ist nun nicht mehr gekleidet "wie eine richtige Inderin", das ist gut. Auch, dass die Synchronsprecher*innen von Puja und Rasheed nun kein Akzent mehr nachmachen, finde ich absolut richtig. Aber dass Puja und Rasheed nun keinen Akzent mehr haben, finde ich allerdings nicht so gut beziehungsweise schade. Ravis Eltern sind ja wahrscheinlich als Erwachsene nach Deutschland gekommen. (Zum Beispiel spricht dafür, dass Rasheeds Bruder, der Vater von Jamuna, in Indien wohnt. Wobei er natürlich auch zurück gekehrt sein kann und das würde auch irgendwie erklären, warum Jamuna auf einer deutschen Schule ist.) Demnach ist ein Akzent ja eigentlich unumgänglich. Und der Akzent von Ravis Eltern war ja nicht das Problem, sondern dass er nachgemacht wurde. (Wenn man die gesamten Änderungen betrachtet, könnte aber, finde ich, der Eindruck entstehen.) Abgesehen davon würde es Synchronsprecher*innen mit indischem Akzent eine Rolle geben.
Das Durcheinander auf der Polizeistation, als Familie Rajagopala eine Anzeige bezüglich des verschwundenen Ganeshas aufgibt, finde ich sehr lustig. Vor allem, dass sich die Beteiligten immer noch streiten, als Wachtmeister Selig von seinem Besuch bei Opi Kopi wieder kommt.
Zuvor findet jedoch der Schachwettbewerb statt. Ich finde es schön, dass Ravi gegen Quirin Bartels gewinnt, aber das ist auch sehr vorhersehbar. Anders als in der ursprünglichen Version, haut Quirin Bartels hier nicht nochmal seinen Rassismus raus, so dass hier keine Klischees mehr verbreitet werden, was ich gut finde.
Für mich hat die Szene keine Bedeutung. Ich mag sie gerne, aber man hätte sie, finde ich, auch streichen können.
Eine tragende Rolle für die Geschichte ist jedoch der Ausflug nach Arambolien. Für mich ist dieser Teil der Geschichte immer etwas schwummrig, so wie ein Traum. Wahrscheinlich, weil Arambolien als TRAUMland so hervorgehoben wird und weil Ravi den Ausflug abrupt beenden kann, so, als ob er luzide träumt und bewusst aufwacht. Außerdem wirkt alles etwas unwirklich: Ravi auf den Eulos (ein richtig guter Name für die Währung), Elea und Ravi sind plötzlich Prinz und Prinzessin, der Traumpalazzo/ Kristallpalast, der geschmückte rosa Elefant und die Zeremonie. Zudem tragen für mich die Stille am Meer, abgesehen von den Wellen, und die hallenden Stimmen im Traumpalazzo zu der Traumstimmung bei.
Die Eröffnung des Taj Mahals bildet einen schönen Abschluss der Folge.
Dass es nun einen Bonustrack gibt, finde ich cool.
Schön, dass wir hier etwas über Ravi erfahren, aber wirklich etwas neues ist es nicht, selbst, wenn man nur die erste Folge gehört hat. Aber der Bonustrack gefällt mir trotzdem.
Eine weiterhin wirklich tolle Folge, doch da der Fehler mit dem Stoßzahn des Ganeshas und der Fehler in der Erzählung der Geschichte des Ganeshas nicht behoben wurden und weil durch die ersatzlise Streichung von "Dumme weiße Männer" der Dialog nun nichtmehr stimmig ist, vergebe ich der Folge nur 9 von 10 Punkten.
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20.08.2024 10:06
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20.08.2024 10:29
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Fuchur
Klein Töröö
Dabei seit: 27.10.2024
Beiträge: 34
Spiel-Beiträge: 11
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Ich mag diese Folge sehr.
Die Charaktere werden gut eingeführt. Bartels ist von der ersten Sekunde an super unsympathisch. Ravi und Elea harmonieren sehr gut miteinander. Ich finde auch Zechy mehr lustig als nervig. Die Szenen im Taj Mahajal machen Lust auf indisches Essen
Es ist wirklich ein guter Einstieg in die Serie!
Von mir gibts 9 von 10 Punkten.
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22.02.2025 20:15
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Ela06
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 16.07.2026
Beiträge: 224
Spiel-Beiträge: 0
Herkunft: Norddeutschland
1. Experte: Die drei ???
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Eine wirklich gute Einstiegsfolge für die Reihe.
Ich habe Elea ja erst 2024 durch die Folge 78 von Bibi auf dem offiziellen YouTube-Account kennengelernt. Daher kann ich jetzt auch keinen direkten Vergleich zu der ursprünglichen Version aus den 2000ern ziehen.
Wenn ich mir den Schnittbericht von Basti zu dieser Folge ansehe, finde ich die Änderungen bis auf das Weglassen des Titels bei beim Bestseller aber gut und überwiegend auch ziemlich nötig. Ravis Eltern gefallen mir jetzt ohne Akzent besser, wenn ich die Sätze von vorher so lese.
Danke nochmal an Basti für die ganze Arbeit mit den Schnittberichten.
So wie die Folge jetzt ist, finde ich sie wirklich gut. Ich habe einen guten Eindruck von allen wichtigen Figuren bekommen. Die meisten Charaktere sind wirklich sympathisch und auch Quirin Bartels konnte ich gleich gut einordnen.
Bei Tessa hatte ich hier noch den Eindruck, dass mit Eleas Situation überfordert ist und dies mit ihrer Art überspielt. In späteren Folgen finde ich sie dann deutlich schwieriger und unangenehmer.
Zechy empfand ich auch nie als nervig, sondern als lustig und niedlich. Tatsächlich hat er sich zu einem meiner liebsten Hörspielcharaktere entwickelt.
Im Vergleich zu späteren Folgen merkt man natürlich, dass Arambolien hier noch nicht so ausgereift wirkt. Hier ist dann auch der Teil auf dem Elefanten und mit der Existenz Aramboliens, nur so lange man daran glaubt, auch der schwächste der Folge.
Insgesamt ist es aber eine echt gute Folge, die mir damals gleich Lust auf mehr gemacht hat.
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15.08.2026 18:21
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