Die Funkfüchse hocken hinten im Werkstattwagen von Old Man Jeitz, man will gemeinsam ein Wochenende am Badesee verbringen. Claudia klingt plötzlich sehr wie in ihrer Rolle als Nell in Reiterhof Dreililien, sonst hat sie mich nur entfernt daran erinnert.
Die Geschichte beginnt mit der Beobachtung, wie ein Taucher eine Kiste im Badesee versenkt. Am nächsten Tag kann man ebendiese bergen und findet darin Goldmünzen und Goldbarren. Statt die Polizei zu verständigen, will man erstmal versuchen, weitere „Schätze“ zu bergen. Aber zuvor geht man schwimmen und macht Pfannkuchen: „Der erste Pfannkuchen wird nie was!“ Kann ich bestätigen, der erste verknautscht sich immer irgendwie.
Ein paar Überlegungen, dann geht es wieder ans Rudern und Tauchen. Ein Schreckmoment – Bömmel meldet sich nicht. Ihm ist aber nichts passiert, er musste nur ruhig sein, um sich nicht zu verraten. „Die Sache wird zu gefährlich!“ findet Old Man Jeitz, da wird auch Meikel schon verschleppt, und gefesselt und geknebelt in einer Scheune aufbewahrt.
Spannend anzuhören, jedoch habe ich völlig den Überblick verloren, wie viele Gauner es jetzt gibt und wer wo was wann wie und warum anstellt. Bohne wird jedenfalls auch noch entführt, später haben die Gauner einen Taucher angeheuert, die übrige Beute bergen sollte und dann von den Funk-Füchsen gerettet werden muss.
Die Polizei – also, ein Polizist – hat auch noch einen Auftritt, Happy End wie immer und dazu die Aussicht, das nächste Wochenende erneut in dem Haus am Badesee zu verbringen.
Die Folge hat mir sehr gut gefallen, sie hebt sich etwas ab von den vorigen Folgen, die oftmals ein zu ähnliches Strickmuster aufweisen.
Die Serie hat damit ein gutes Ende. War nett anzuhören, manche Folgen netter als andere, wie das eben so ist. Im Gegensatz zu anderen Serien wird hier ein Elternteil öfter stark eingebunden. Die Täter sind meist früh bekannt und man ist die Folge über damit beschäftigt, sie zu überführen. Teilweise wird das zu einem langatmigen Katz-und-Maus-Spiel und die Erklärungen, warum man nicht die Polizei informieren kann, sind zeitweise an den Haaren herbeigezogen – manchmal auch sehr haarsträubend. Und doch nötig, denn sonst wären die Folgen sehr kurz.

Das Funken gehört natürlich dazu, hat es mir aber lange schwer gemacht, mich auf die Serie einzulassen, denn das ist teilweise unangenehm und anstrengend zu hören. Die jungen Sprecher machen einen guten Job und es sind viele bekannte Sprecher aus dem 80er-Jahre-Europa-Universum zu hören, das mag ich sehr.