Aufruhr im Unterricht, ein schummelnder Mitschüler wird vor allen bloßgestellt: „So schreibt kein Schüler der 9. Klasse“ – ich würde ja gerne mal ein Referat von Karl hören.
Klößchen geht nachts zur Toilette und hat sein Handy dabei, Tim, der ihm folgt, hat Taschentücher griffbereit.
TKK folgen also einer Influencerin, die Unboxing-Videos dreht und Make-up empfiehlt? Man lernt doch nie aus. Zu Klößchen passt das irgendwie, aber die anderen beiden?
Karl ist verliebt, was nicht überzeugend gespielt ist. Oder vielleicht soll das auch so ungeschickt-übertrieben klingen.
Den Spruch mit dem IQ fand ich grenzwertig, ein plumpes „besser dick als doof“ hätte ich okay gefunden.
Seit wann ist Karl ein Außenseiter und vor allem: Seit wann kümmert er sich darum, was die anderen denken?
Nach Influencerin Wanda Weil nun Let’s Playerin Frida Frey. Immerhin heißt Lisa nicht Luchs.
Ein sehr schöner Dialog um die Schnullerausgabe, so muss TKKG!

Die Stimme der Freundin klingt allerdings zu erwachsen und der Raviolispruch hätte besser zu Klößchen gepasst. Karl hat seinen klaren Verstand behalten, sehr schön, und so spürt er Lisa nach und es geht es in den Showdown.
Noch ein kurzes Auflösegespräch und ein Statement: TKKG sind, waren und bleiben echt!
Gerede um Selbstbewusstsein… schade, das zieht die Folge runter.
Baut sich schön allmählich auf, beim Lesen des Klappentextes hatte ich etwas Bedenken, aber die Story ist gut nachvollziehbar und es sind auch nicht zu viele Rollen.
Es gibt ziemlich viele Begriffe rund um Social Media und KI, erklärt wird nichts. Ich konnte mit „Let’s play“ nichts anfangen, aber ich gehöre ja auch nicht die Zielgruppe.
Insgesamt ist die Folge schon ziemlich gut geworden, aber nicht überragend.