Ich schließe mich da MewMew an. Für mich eine gute Folge, die aber mit dem starken Buch von André Marx nicht mithalten kann.
Mit vielen Kürzungen gegenüber dem Buch bin ich auch nicht glücklich und auch für mich bremsen sie die Geschichte eher aus als gut zu tun.
Besonders die Kürzungen rund um das Haus der tosenden Wasser ärgern mich wirklich, da man schlicht und einfach den spannendsten Teil des Buchs weggekürzt und völlig langweilig umgearbeitet hat.
Und auch den Teil bei dem Kunstsammler hätte man einfach viel besser umsetzen können.
Mit der California City – Kürzung kann ich hingegen gut leben.
Schade fand ich auch das Rausstreichen der Gefängnisdirektorin und das Ersetzen durch Sergeant Kain. Seit wann gehört es bitte zum Aufgabenbereich der Polizei, sich um die Entlassung von Gefängnisinsassen zu kümmern ???
Insgesamt hätte ich mir für die letzte Marx – Folge wirklich eine bessere Hörspielumsetzung gewünscht.
Mit einigen Dingen wie z.B. der Darstellung von Rubbisch George war ich aber auch schon beim Buch nicht ganz glücklich. Und mir wäre auch sehr viel lieber gewesen, wenn Hugenay im Gefängnis geblieben wäre und evtl. von hier aus wieder agiert hätte oder halt nicht. Mal abwarten, was die anderen Autoren jetzt mit ihm anfangen, aber wirklich positiv gestimmt bin ich bisher nicht so ganz.
Für mich hat André Marx schon bessere aber auch schon schlechtere Geschichten geschrieben. Dem Buch würde ich eine 9 geben und so bekommt das Hörspiel hier von mir 8 Punkte.