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131 - Stundenlohn für flotte Gangster
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
Dabei seit: 21.04.2021
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1. Experte: TKKG
2. Experte: Die drei ???
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Eine Folge, die nicht über Mittelmaß hinaus kommt
In dieser TKKG-Folge geht es scheinbar um das selten genutzte Thema Stalking. Erst im Laufe der Handlung stellt sich raus, dass es hauptsächlich um etwas anderes geht. Ungewöhnlich ist dabei, dass der eigentliche Fall von Anwalt Lorder gelöst wird, nicht von TKKG. Bei Kaffee und Kuchen erfährt die TKKG-Bande, wer der Täter ist. Das passt nicht und hat mich deshalb enttäuscht. Die Auflösung erinnert inhaltlich und von der Art her an Konsalik (Autor). In der Handlung ist mir ein Fehler aufgefallen: Von der Polizei erfährt Tim, dass die Kfz-Kennzeichen aller vier Unfallfahrzeuge gefälscht sind. Dabei müsste doch das Kfz-Kennzeichen von Flappes Auto echt sein. Leider ist das Hörspiel überwiegend spannungsarm. Der Humor in der Folge kommt auch nicht zu kurz: Klößchen haut ein paar lustige Sprüche raus und Karl ist in der Telefonzelle mit bayrischen Dialekt super. An dieser Stelle mal wieder ein Lob für den lustigen Folgentitel („Stundenlohn für flotte Gangster“), wie kommt man nur auf solche verrückte Ideen?
Das interessante Cover zeigt eine Szene aus der Hörspielhandlung.
Die Sprecherleistungen sind überwiegend hervorragend. Die vier Hauptsprecher sind erstklassig in ihren gewohnten Rollen. Von den zahlreichen Gastsprechern haben mir Utz Richter als Bruce Redfire, Helgo Liebig als Benito Mugani, Svenja Pages als Anna Riedel und Constantin Westphalen als Dr. Lorder am besten gefallen. Wolfgang Kaven macht als Erzähler wieder eine gute Figur.
Das Hörspiel glänzt mit einer stimmigen Musikauswahl. Das war zur damaligen Produktionszeit keine Selbstverständlichkeit. Geräusche und Effekte sind sehr gut in das Hörspiel integriert worden.
Fazit
Die Folge 131 ist einerseits überraschend gut für eine „Über-100-Folge“, kommt aber insgesamt nicht über das Mittelmaß hinaus. Störend erweisen sich die fehlende Spannung und die Tatsache, dass nicht TKKG, sondern ein Anwalt, den Fall aufklärt.
And now the Points: Es reicht gerade so zu 6 Punkten.
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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12.08.2021 21:33
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Achtung, Spoiler!
TKKG - Stundenlohn für flotte Gangster (131)
Der Titel ist TKKG-typisch, klingt aber sehr außergewöhnlich. Der Klappentext liest sich zuerst ein bisschen wie „Die neue Lehrerin“ von Bibi Blocksberg, scheint aber eine völlig andere Richtung zu nehmen. Das mit dem blanken Terror klingt auf jeden Fall heftig. Dass das Internat nur als „TKKG-Schule“ bezeichnet wird, ist mir dann aber zu gewollt uneindeutig. Das Cover wirkt erstmal nicht besonders spektakulär, aber wenn man sich die beiden im Hintergrund ansieht, wird klar, dass hier eine ernste Situation dargestellt wird. Außerdem mag ich die Lichtstimmung.
Der Anfang ist schön atmosphärisch mit dem Besuch von TKKG im Schwimmbad und dem Streit, den sie beobachten. Dass alles um Anna erstmal nur nacherzählt wird, wirkt im ersten Augenblick etwas unpassend, macht das Ganze aber spannender, weil man dadurch nicht mitbekommt, worüber Anna und Adonis sprechen. Danach wirken einige Dinge etwas komisch, ich frage mich zum Beispiel, wieso Anna alle Unfallgegner im Handschuhfach aufbewahrt. Aber dafür ist die Begrüßung von Kittvogel echt witzig.
Danach wird es dann richtig spannend, weil er sich an keinen Unfall erinnern kann und ihm die Papiere geklaut wurden. Genau wie den anderen Unfallgegnern. Kurz darauf hören wir mal wieder ein Telefonat zwischen zwei Verbrechern - das ist schon fast wie nach Hause kommen! Karls Einsatz in der Telefonzelle ist auch filmreif. Dafür finde ich das Gespräch zwischen dem Anwalt und dem Wurstfinger-Typen ein bisschen zu gewollt. Und der Erzähler sollte auch ein bisschen neutraler sein in der Beschreibung von Personen.
Die Konfrontation mit allen finde ich auch ein bisschen gewollt. Irgendwie finde ich die Dialoge sonst besser. Das gemeinsame Kuchen essen im Garten ist dann wieder sehr atmosphärisch, auch wenn es natürlich nicht sehr überraschend ist, dass der Anwalt mit dem seltsamen Namen mit Anna verlobt ist. Das mit dem Erbe ist dann auch eine gute Erklärung für den Fall. Insgesamt also eine sehr gute Folge, bei der primär zwei kleinere Stellen negativ herausstechen. Ich habe lange zwischen acht und neun Punkten geschwankt.
Fazit: 9 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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08.06.2026 19:59
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