Eine Wette und eine Reportage für die Schülerzeitung: Tarzan will einem Kaufhausdetektive die Namen von jugendlichen Ladendieben entlocken. Ähm, ja, super Idee.

Klößchen ist beleidigt, weil er nicht mal als Dieb ernstgenommen wird!
Das Treffen beginnt mit einer kleinen Prügelei, wie es sich für diese frühen Folgen gehört.
Und so kommt man tatsächlich an Namen und sogar Zusatzinfos. Wie so oft: Geht gar nicht! Aber irgendwie muss man ja die Story in Gang bringen.
Kleine Albernheit am Rande: Es wurden Unterhosen mit langen Beinen in Größe 58 gestohlen.
Hin zur Diebin und hinein in die Entführung der kleine Barbie. Kein Spielzeug, sondern ein Baby namens Barbara. Typisch für diese frühen Folgen bleiben die Anwesenden vergleichsweise ruhig und überlegt. Unrealistisch, aber sehr viel angenehmer anzuhören, als permanentes Geschluchze.
Die Masseuse, laut eigener Aussage arm wie eine Kirchenmaus, hat dasselbe Kinderwagenmodell wie die Villenbewohner. Pia Friese, wird gesprochen von Renate Pichler, die ich gar nicht erkannt habe, ich kenne sie vor allem aus späteren Jahren, da hat sich die Stimme ziemlich verändert.
Tarzan fällt ein Trick ein, den im echten Leben hoffentlich keiner anwenden würde.
Klößchen durfte zu Anfang was sagen, dann war Gaby dabei, jetzt wieder Klößchen… Wo ist eigentlich Karl?
Der Entführer beobachtet die Babyrückgabe, was nur Tarzan und Klößchen beobachten, und da der Typ ein altes Auto fährt, kann man ihn gut auf Fahrrädern verfolgen. Naja.
Auftritt Gisela Trowe – einfach genial! Sonst ist sie ja meistens die liebenswerte ältere Dame, hier durfte sie sich mal von einer ganz anderen Seite zeigen.
Die Millionenstadt hat also keine Spielbank? Die hat doch sonst alles und irgendwann später auch eine Spielbank.
Freude über das gerettete Baby, eine große Belohnung für Tarzans dämliche Idee… und endlich ein kleiner Auftritt für Karl – zum Einstieg in des Verdächtigen Haus. Neben einer Babyflasche findet man einen Hinweis auf die titelgebende chinesische Vase.
Das handelt man dann zügig ab, der Kaufhausdetektiv steckt auch noch irgendwie mit drin und zum guten Abschluss kommt zufällig heraus, dass Pias Noch-Ehemann und Ludmillas Vater der Entführer ist.
Etwas zusammengeflickt, die Folge zieht sich ziemlich, dadurch fallen manche Dinge stärker negativ auf.
Was die Verbannung in den Giftschrank angeht, schließe ich mich der allgemeinen Irritation an, den einen Satz hätte man problemlos rausschneiden können. Oder stehen lassen können, schließlich ist der Disclaimer doch genau für so etwas entstanden…