Tarzan ist auf dem Rückweg ins Internat, weil er Gaby, Karl und Klößchen von seinem Fund berichten will. Gaby und Karl sind zwar gar nicht dort, aber immerhin sind somit schon mal alle Namen genannt.
Vorher gibt es noch schnell eine kleine Prügelei mit einem Rocker und die Ansage: „Ich kämpfe nicht gegen Weiber!“
Zu Ferienbeginn stehen also Luxusautos vorm Internat, um die Zöglinge abzuholen – ist Tarzan der einzige ohne wohlhabende Eltern? Oder finden die Otto-Normalverbraucher-Autos einfach keine Erwähnung?
Dann eine wunderbare, Typisch-Klößchen-Szene: Er zählt Schokolade und redet vom Miamgani.
Nun erfährt man endlich, was dieser Fund ist: Papierknäule, weggeworfen von einem Mann, der im nächsten Moment verhaftet wurde. Und statt sie der Polizei zu übergeben, nimmt Tarzan das zerrissene, zerknüllte Foto mit. Wie gut, denn sonst wäre die Folge wohl ziemlich langweilig geworden.
Eine Kanutour, alleine zu viert, auf ins Abenteuer! Zunächst durch eine ziemlich einsame Gegend, was die Verfolgung durch die Rocker umso spannender macht. Etwas Katz-und-Maus-Spiel, schließlich fährt am anderen Ufer auch noch ein „Zigeuner“, den Tarzan kurzentschlossen zur Rede stellt und damit zumindest diesen Verfolger los wird.
Man sieht sich das Rätsel genauer an, Karl kommentiert: „Scheint ja eine geräumige Höhle zu sein, sogar mit Obststand.“
Auf in den Showdown, die Rocker haben das Rätsel in die Finger bekommen („Sie hatten den Plan Slanzkys“, drückt sich der Erzähler vornehm aus), wer ist zuerst bei der Beute?
TG fahren per Anhalter, und werden völlig zufällig von einer Versicherungsdetektivin, die ebenfalls die Juwelen jagt, mitgenommen.
Noch eine kleine Prügelei, und aus ist die Geschichte. Etwas plötzlich, aber tatsächlich mag ich so etwas lieber, als wenn noch lange erklärt wird oder eine Szene nachkleckert.
Mir gefällt die Folge. Der Abenteueranteil ist ungewöhnlich hoch, trotzdem ist die Folge sehr spannend, und lässt sich gut weghören.
Würde man sie heute aufnehmen, müsste man natürlich einiges anders machen, warum man sie allerdings gleich in den Giftschrank gesperrt hat, verstehe ich nicht ganz – dafür gibt es doch den Disclaimer und hier hätte er wirklich Sinn gemacht.