Der Titel hört sich gut an, das Cover ist gelungen und der Klappentext gefällt mir auch. In Kirrin ist ein Straßensänger und die fünf Freunde lernen seinen Assistenten Bill kennen. Bills Verhalten finde ich jetzt nicht unbedingt merkwürdig. So ähnlich verhalte ich mich auch, wenn ich irgendwo zu Besuch bin.
Dass man die Entführung von Julian und Bill direkt miterlebt, finde ich gut, weil das zum Raten doch sehr offensichtlich gewesen wäre. Allerdings ist es sehr offensichtlich, dass Bill (Achtung, Spoiler!) nicht der Sohn von Bob Linsdale ist. Die Entführer fand ich sehr aufgesetzt. Ich habe beiden die Rolle nicht richtig abgenommen.
Fazit: 4 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
"Dick" ist hier absolut nicht "Dick". Der ganze Fall ist irgendwie auch nicht "Fünf Freunde". Ob es am Thema liegt, denn am Titel liegt es nicht, da hätte was Gutes draus werden können, doch das Thema hat für mich auch nix mit dem Titel zu tun. Vom Verhalten her und langsamem Schalten sind der Sänger und Dick "Vater und Sohn".
Hhm, bin jetzt von der Folge auch nicht so begeistert.
Dass man die Entführung am Anfang miterlebt, finde ich auch gar nicht mal so schlimm. Ich hätte es aber besser gefunden, wenn der Hörer nicht der einzige Zeuge gewesen wäre. Insbesondere das anfängliche Rätselraten der ahnungslosen Freunde finde ich sehr ermüdend. Als Hörer weiß man auch im weiteren Verlauf teilweise schon mehr, als George, Anne und Dick, wodurch einiges an Spannung genommen wird.
Auch sonst ist die Folge recht vorhersehbar, wobei man mich einmal ein wenig auf die falsche Spur gelockt hat.