Nunja. Dass das Ende gerafft wird, entscheidet sich ja nicht erst durch die Sprechgeschwindigkeit bei den Aufnahmen.
Gerade wenn es eine Buchvorlage gibt, lässt sich doch einplanen, dass jede Phase den Platz bekommt, den sie benötigt.
| Zitat von Mangobanane: |
| Klar, man sollte vorher festlegen, wann man ungefähr wo sein will und welchen Umfang die Geschichte überhaupt haben soll, eine Benjamin Blümchen-Geschichte ist ja grundsätzlich wesentlich kürzer als eine Drei ???-Folge. Aber ich meine damit, dass man nicht zu verkrampft rangehen sollte, sprich die Länge sollte nicht vorher schon in Stein gemeißelt sein mit einem maximalen Spielraum von 3 Minuten |
Dann sind wir uns da ja einig. Ich meine auch nicht die absolute Länge in Minuten, sondern die Beziehung der einzelnen Phasen zueinander. Also dass sich spätestens nach dem ersten Akt eine grobe Gesamtlänge ergibt, an der sich dann der weitere Aufbau orientiert. Mein Widerspruch fußte insbesondere auf der Längenbegrenzung der einzelnen Szenen, die leicht das Tempo zu sehr erhöhen oder den Aufbau verzerren kann.
| Zitat von Magobanane: |
| Und das ist, was ich meine: Jede Geschichte sollte die Länge bekommen, die sie braucht, in beide Richtungen gesehen. Und wenn bei den drei ??? zwischen zwei nacheinander erschienenen Folgen ein Längenunterschied von 35 Minuten liegt, wäre mir das egal, wenn beide Folgen auf diesen Längen problemlos funktionieren würden. |
Da sind wir uns einig.
| Zitat von Mangobanane: |
| Ich hätte zB beim Drei !!!-Skript (Fanhörspiel) gerne noch eine Komponente drin gehabt, die ein bisschen zusätzliche Spannung generieren sollte, musste sie aber aufgrund des 10-Minuten-Konzepts restlos rausstreichen. Ich brauche beim Schreiben einfach ein wenig Freiheit und sehe eine Seitenzahl- oder Hörspiellängenbegrenzung immer etwas kritisch, vor allem, wenn vieles dann im Finale einfach schnell runtergesabbelt wird, weil man erst bei Minute 60 gemerkt hat, dass man ja kaum noch Zeit hat. |
Ging uns bei Elea ähnlich. Die erste Fassung hatte noch zwei weitere Szenen als Einstieg, die rausgeflogen sind, als wir gemerkt haben, dass wir sonst nicht hinkommen.
Bei Bibi haben wir zwar auch Szenen gestrichen, aber schon in der Planung, weil wir aufgrund der Erfahrungen bei Elea hier schon eher begonnen haben der Geschichte eine Schablone aufzulegen (sihe Anhang), mit der wir die Zeitpunkte für Ereignisse festgelegt haben.