Ein Buch wird geklaut – von einer Gestalt mit Kapuze und Umhang und Justus ist wie paralysiert. Etwas schräger, aber sehr unterhaltsamer Einstieg.
Gleich die nächste schräge Gestalt: Ein Antiquar aus San Francisco auf Einkaufstour. Völlig überzeichnet, wie er in Aufregung über das Buch, den zweiten Band der „Zwillinge der Finsternis“ gerät und ziemlich komisch, dass er den Wert so offen heraus erzählt.
Er erzählt auch noch mehr: Der Teufel soll der Autor sein, es geht um Zaubersprüche, um Macht über die vier Elemente, um Hinweise auf einen „Blutschatz“. Spannend, auch wenn klar ist, dass nichts Überirdisches dahinter steckt..
Als nächstes gibt es Schnee im Park und einen Erdspalt durch ein Grundstück – natürlich weiß man als geübter Zuhörer, dass eine Inszenierung dahinter steckt, trotzdem sehr gut anzuhören, man nimmt Peter seine Unbehaglichkeit sehr gut ab.
Ein Porsche Cayenne parkt auf dem Schrottplatz, lustig, wie der Erzähler den Anblick schildert. Sinclair, Kandidat für die nächsten Gouverneurswahlen, erhebt Anspruch auf die Bücher, doch Justus will erst Nachweise.
Ein ergebnisloser Besuch beim Notar, der schön in die Geschichte verstrickt ist, was aber erst später so wirklich klar wird. Ein Nebelstreifen (Das dritte Element!) führt die Jungs zum Buchdieb, der gerade Vorbereitungen für eine schwarze Messer trifft und dabei mit Feuer – dem vierten Element – hantiert.
Dann wird es seltsam, gemeinsam mit Sinclair sucht man den Dieb auf, einer von zwei Witherspoon-Brüdern und erhält das Buch. Huch. Fall gelöst, Auftrag erledigt. Aber die Folge ist erst bei etwas über der Hälfte. Und wirklich sehr gut anzuhören.
Einige Tage später geht es weiter, es „spukt“ bei Sinclair, also hin, und flugs geheime Notizen in den Büchern sichtbar gemacht und übersetzt. Aha, der Blutschatz müsste irgendwo hier im Haus sein! Plötzliche Kopfschmerzen beim Politiker, völlig unauffällig.
Die Jungs werden zwar weggeschickt, untersuchen aber trotzdem des Nachts das Grundstück. Man steigt in den Keller ein, wo nicht nur Sinclair, sondern auch noch die Witherspoon-Brüder mitsamt Notar herumtappen. Man belauscht eine aufschlussreiche Unterhaltung, macht sich bemerkbar und wird eingesperrt. Zerrt an einer Baumwurzel und... Cliffhanger!
Szenenwechsel zu Sinclair; zwei Tage später in der Bibliothek von Rocky Beach. Noch eine kleine Inszenierung mit „Untoten“ -natürlich sind die drei ??? nicht erstickt!- , Geständnis und letzten Erklärungen.
Das Ende zieht es leider etwas runter, die Erklärungen und die Vorgeschichte sind dann doch etwas too much. Ansonsten: Super Unterhaltung - und das ist für mich das Wichtigste an einem Hörspiel!