Wir steigen mit dieser Folge in die Luft und lernen zeitgleich Jonas Joyner etwas besser kennen. Die aufgedeckte Sache aus der Vergangenheit überschattet weiterhin die Gemüter der Senioren, doch es ist sehr schön zu sehen, wie Doreen und auch Camryn versuchen, die Sache wieder in den Griff zu bekommen. Der Fall im Flugzeug war nicht extrem spektakulär, aber gewohnt toll und unterhaltsam.
Ich gehöre zwar nicht zum Mile High Club, aber vergebe trotzdem starke 8/10 Punkte.
Mit dem Titel kann ich leider gar nichts anfangen, den finde ich weder klangvoll noch aussagekräftig. Das Cover ist für den Stil aber ganz in Ordnung, mir gefällt das Motiv weitestgehend und die Farben sind auch nicht schlecht gewählt. Ansprechend finde ich aber vor allem den Klappentext. Der ist nicht nur gut geschrieben, sondern verspricht auch ein abgeschlossenes Setting und ein perfektes Verbrechen. Da werde ich doch sehr hellhörig!
Leider entpuppt sich die Folge als sehr langatmig und vorhersehbar. Am Anfang wird gefühlt eine halbe Stunde nur gelabert und Harmony Windsdead nervt so sehr, dass man sich wirklich wünscht, der Mordanschlag würde erfolgreich enden. Die Ermittlungen danach sind irgendwie sehr undynamisch und uninteressant, dass Camryn die Französin mit der Sonnenbrille ist, ist auch keine Überraschung. Wie sich alles auflöst, gefällt mir auch gar nicht. Und wo war bitte die Flugzeugatmosphäre?
Interessant: Ich habe mit dieser Folge erst richtig angefangen die Serie richtig zu mögen und hatte hier richtig ???-Feeling. Aber ja: Vorhersehbar war sie.
"Sie drei sind echte Detektive? Ich habe gleich so etwas gefühlt, als ich Sie gesehen habe!"
"Ihnen ist sicher sofort mein stechender Blick aufgefallen..."
Nachdem die Folgen 6 und 7 das starke Anfangsniveau der Serie nicht halten konnten, ist Folge 8 wieder um einiges interessanter. Die von Dagmar Dreke (Patricia Osbornes Freundin "Sunshine" bei den drei ???) verkörperte Figur Harmony Windsdead ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte und lässt den anderen Figuren nicht sonderlich viel Raum. Das ist hier ein wenig schade, weil Jonas sich so nur selten in Szene setzen kann. Nach wie vor klingt er für mich nicht wie ein 50-Jähriger, obwohl das Alter seines Sprechers sogar ziemlich genau passt. Ich denke, es ist einfach der Vergleich mit den übrigen Stimmen, da klingt Jonas dann einfach sehr jung.
Ein Mordversuch im Flugzeug, akute Lebensgefahr, ein Täter, der nicht wegkann, ein Opfer, das allen zwar furchtbar auf die Nerven geht, aber letztlich nichts getan hat, was einen Mord rechtfertigen würde - bei den Zutaten schreibt sich so eine Geschichte ja eigentlich fast von alleine.
Das ist hier aber nicht gänzlich der Fall, denn dafür ist der Verdächtigenkreis zu eingeschränkt. Die Folge unterhält, was natürlich auch daran liegt, dass man wissen will, wie die Nebengeschichte vorankommt, die Ermittlungsarbeit kommt hier aber eindeutig zu kurz. Es gibt nicht viele Möglichkeiten und der Fall wird sehr schnell von Camryn und Doreen gelöst.
Es gibt aber wieder sehr amüsante Momente, wie zB Julians Ankündigung, dass Camryn sich keinem Telefon mehr nähern darf, die sarkastischen Kommentare von Julian zu Harmonys Gequassel, Camryns Versuch, sich als Flugmarshall auszugeben und ihr schrecklicher Akzent.
Die Geräuschkulisse, als Doreen den Atemstillstand entdeckt, klingt irgendwie nicht sehr authentisch, ansonsten sind die Minuten gut gelungen, in denen Dr. Perkins Harmony behandelt. Die Auflösung ist dann auch schlüssig und in Ordnung. Finde es übrigens auch gut, dass es auch Fälle gibt, mit denen Vandergelder nichts zu tun hat.
Insgesamt für mich nicht das Highlight, das man daraus hätte machen können, aber durchweg unterhaltsam und wieder klar besser als die beiden Vorgänger.
Okay, positive Überraschung. Die Folge hat mir (fast) komplett gut gefallen und war eigentlich sogar die beste der Serie bisher.
Der Humor zündet diesmal immer, wir haben ein interessantes Flugzeug-Setting, das Charakterdrama zwischen Julian und Camryn funktioniert und geht nicht zu sehr in Richtung... der letzten Folge
("Jehova! Jehova!")
Der Fall an sich hätte auch Potenzial gehabt.
Aber leider muss man sagen: Die Schwäche dieser Serie ist es, dass die Fälle extrem flach und unkompliziert sind 😐
Nichtsdestotrotz war dieses Hörspiel bisher dasjenige, welches ich mit dem meisten Spaß an der Sache gehört habe.
Oh, die Folge hat mir sehr gut gefallen!
Mal wieder nur ein Setting, diesesmal im Flugzeug. Mag sowas ja grundsätzlich, ähnlich wie das Zugsetting.
Hier ist aber der "Fall" dann etwas interessanter. Ja, er ist nicht sonderlich spektakulär, aber ich habe gerne und gespannt zugehört.
Mag auch, wie Cam versucht, miit Julian zu reden, er aber nach wie vor nicht möchte. Da bin ich gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Von Jonas hört man hier nicht sonderlich viel und er kam noch nicht wirklich dazu, sich mit seinem Vater mal auszutauschen.
Mal sehen, wie das da weiter geht.
Harmony fand ich ganz witzig. Im echten Leben mag ich sollche Personen ja überhaupt nicht (Wer mag das schon?
)
Aber hier belebt ihre Quasselei das Hörspiel.
Cool finde ich auch im Nachhinein das Cover. Hatte erst nicht so richtig hingeschaut und das gar nicht als Brile erkannt. Nettes Detail.
Für mich bis jetzt die beste Folge, ohne eigentlich ein konkretes Highlight zu haben.
Hier geht die Story also praktisch nahtlos weiter, nachdem sie in der letzten Folge von einer Rückblende unterbrochen worden war.
Dass Doreen sich weiterhin um Vermittlung zwischen Julian und Camryn bemüht, scheint ja ihre angestammte Rolle zu sein. Dass Julian sich breitschlagen lässt, zusammen mit Doreen und Jonas zu Ermittlungen nach Spanien zu reisen, verwundert zwar etwas, aber die Aussicht, Jonas näher kennen zu lernen, ist wohl doch zu verlockend.
zum Fall
Harmony nervt zwar, aber daraus gleich ein Mordmotiv zu konstruieren, finde ich übertrieben. Zumal die Verdächtigen, der Pilot bzw. die beiden Passagiere, ständig Gift mit sich führen müssten. Wie realistisch ist das denn? Nein, dahinter muss was anderes stecken.
Die Stewardess ist da schon verdächtiger, zumal auch mir ihr Hinweis auf den Mittagsschlaf aufgefallen ist.
Wozu der leere Epi-Pen gut ist, war mir nicht ganz klar. Um darauf hinzuweisen, dass Harmony weiß, dass sie allergisch ist und sich vor der Mahlzeit nach Allergenen erkundigt haben wird? Aber warum muss er dann leer sein? Gut, vielleicht einfach eine falsche Spur.
Die Aufklärung kann ich noch halbwegs nachvollziehen: eine Verkettung unglücklicher Umstände. Obwohl eine stresserprobte Stewardess sich anders zu helfen wissen sollte, als zu Körperverletzung an Passagieren greifen zu müssen.
Medizinisches
Ist es wirklich so, dass das Sicherheitsbedürfnis in Flugzeugen so hoch ist, dass nicht mal im Notfallkoffer ein Instrument mitgeführt wird, das geeignet wäre, einen Luftröhrenschnitt durchzuführen? Irgendwo weggeschlossen, meinetwegen im Cockpit?
Und wie realistisch ist es, dass ein Brillenglas so scharfkantig bricht, dass es dazu zu gebrauchen ist? Ist das eine Sicherheitslücke für Terroristen?
Ich gestehe, meine medizinische "Ausbildung" erfolgte durch Schwarzwaldklinik, Emergency Room, Grey's Anatomy, Chicago Med etc, aber ist es wirklich plausibel, dass das Beruhigungsmittel Harmony außer Gefecht setzt, bevor die allergische Reaktion einsetzt? Ich zweifle.
Aber mich hat auch schon in der Bankraub-Folge irritiert, dass ein nach eigener Aussage "ausgebildeter Sanitäter" gleich mit Mund-zu-Mund-Beatmung starten will, ohne zunächst überprüft zu haben, ob der Patient selbst atmet. Klar, sonst würde der Gag nicht funktionieren. "Ich bin wach! Mir gehts gut!"
Und vage erinnere ich mich daran, mal in einem Erste-Hilfe-Kurs gehört zu haben, dass man eine Herzdruckmassage nicht mal zum Spaß an einem Gesunden üben sollte, da das ein rhythmisch schlagendes Herz aus dem Takt bringen könnte. Insofern ist Camryns Aktion für Julian nicht ungefährlich, da sie ja wohl tüchtig zulangt, wenn er fürchtet, dass gleich Rippen brechen.
Bin gespannt, wie Julian reagiert, wenn er in Spanien feststellt, dass auch Camryn nicht weit ist. Doreen und Jonas werden aufpassen müssen, dass er nicht auch zu ihnen den Kontakt gleich wieder abbricht.
Finde die Folge ganz Unterhaltsam.
Habe ja alle Folgen schon mal gehört
Dass
Cameron die Französin mit der Sonnenbriille ist, hörte ich sofort an der Stimme. Viel. auch ne Anspielung auf die
Rolle von Elga Schütz als Mamsell bei Hanni und Nanni
Auch
wenn Mrs. Winsdead nervt, hätte man nicht gleich ne höhere Dosis Beruhigungsmittel zur Ruhigstellung nehmen
müssen, hätte man viel. ja anders lösen können.
gab auch einmal 2 Sätze mit Wenn der Mond die Sonne
berührt und kleine Taschenlampen brennen. Könnte Anspielung
auf die beiden NDW Lieder Wenn der Mond die Sonne berührt
(Hubert Kah) und kleine Taschenlampe brenn (Markus) sein
Wieder eine Folge mit einem geschlossenen Setting - und ein Flugzeug ist da natürlich auch noch spannender als ein Zug, denn hier gibt es ja im Fall der Fälle wirklich gar kein Entkommen.
Der Fall selbst war für mich dann aber nicht ganz so spannend wie erhofft. Einen großen Teil der Zeit gibt es ja auch (noch) gar keinen Fall, das fand ich etwas schade. So ist die Folge zwar ganz witzig, aber Spannung kommt erst einmal nicht wirklich auf. Und dann ist auch alles relativ vorhersehbar und es gibt keinen wirklichen Plottwist.
Julian hatte Camryn sicher durchaus erkennen können, aber manchmal ist man eben etwas neben der Spur.
@Peters_kl._Schwester Diese medizinischen Details habe ich mich teilweise auch gefragt. Eine richtige Antwort darauf habe ich aber leider auch nicht. Das mit der Herzdruckmassage stimmt aber definitiv, das kann extrem gefährlich sein, weil sie ein normal schlagendes Herz aus dem Takt bringen kann. Das sollte man auf keinen Fall tun. Abgesehen davon, dass bei einer HLW halt auch schnell mal eine Rippe bricht...
Insgesamt fand ich den Fall an sich nicht so spannend, das Drumherum hat mir aber gut gefallen. Deswegen vergebe ich 7 Punkte.
Die Folge war etwas gemütlicher, es ging nicht so spektakulär her, obwohl ja jemand in Lebensgefahr war. Es wurde am Anfang relativ viel geredet, aber in dieser Serie habe ich überhaupt kein Problem damit, weil die Dialoge immer sehr gut und oft auch humorvoll sind.
Das Setting im Flugzeug mag ich sehr gerne, weil sowas oft noch gefährlicher wirkt. Vor allem gibt es im schlimmsten Fall überhaupt kein Entkommen.
Cam Undercover war wirklich toll. Über Jonas habe ich mich sehr gefreut, auch, wenn ich finde, dass man seinen Charakter etwas mehr hätte herausarbeiten können.
Nur wenige Tage nach Folge 6 geht es weiter: *schnarch* *klingel* Camryn versucht, mit Julian ins Gespräch zu kommen. „Du wirst dich nie wieder mir oder einem Telefon auf 1000m nähern!“
Dann ruft Doreen an und hat einen neuen Fall – ein Auftrag von einer Tochter einer ehemaligen Klientin, die eine über 50 Jahre alte Visitenkarte fand.
Jonas statt Camryn im Detektivteam, es geht nach Spanien, Julian sorgt sich erstmal um seinen Imfpschutz und möchte „Dad“ genannt werden.
Aufruhr im Flieger, eine uneinsichtige Quasselstrippe nervt ihren Sitznachbarn. Der hat mein vollstes Mitgefühl, solche Leute sind furchtbar.
Und nun wird sie zu Doreen gesetzt und quasselt weiter. Langsam wird es etwas langatmig, ich wäre jetzt bereit für den Fall. Aber erstmal plaudert man über Mrs. Winstead und Julian stößt mit Mamsell Fürchterlich Camryn zusammen, ohne sie zu erkennen. Schön, dass sie an Bord ist. Und wunderbar die Bemerkung über ihr Französisch.
Mrs. Winstead hält ein Schläfchen – oder auch nicht. Mehr als die halbe Folge um und endlich passiert was, wobei erst nicht klar ist, dass das ein Fall wird. Für so einen lebensbedrohlichen Zwischenfall agieren alle extrem ruhig. Einen Realitätscheck hinsichtlich scharfer Gegenstände fände ich hier auch interessant. Und auch die Ausgabe von Medikamenten gegen Flugangst durch Flugbegleiter wäre interessant, ist das wirklich so?
Doreen und Camryn ermitteln, Julian ist außen vor. Hat ein bisschen was von dem Fall im Zug. Das Motiv ist hier allerdings… naja. Und eher ein Unfall als ein Kriminalfall. Abschließende Besprechung, von Camryns Anwesenheit weiß Julian immer noch nichts. Stattdessen plaudert man über die Anfänge der Junior-Detektei auf einer Felseninsel mit so einem komischen Hund.
Viel passiert nicht, es wird viel geredet und so ein Aufeinanderhocken gefällt mir meistens eher nicht. Aber: Dafür ist es überraschend unterhaltsam.