| 199 - und der grüne Kobold |
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| Inhalt |
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Ein grüner Kobold mit blechernem Herzschlag, der nachts über die Flure geistert. Wahrlich keine gute Werbung für ein Hotel und eher abschreckend für Gäste. Außer es handelt sich um Justus, Peter und Bob! Während Tante Mathilda und Onkel Titus nach der unheimlichen Begegnung das Weite suchen, begeben sich die Detektive auf direktem Weg in das Hotel. Keine Sekunde glauben sie, dass Kobolde wirklich existieren. Bis die drei ??? die Aufzeichnungen der Überwachungskamera zu Gesicht bekommen und sich eingestehen müssen: Dieser Kobold sieht ziemlich echt aus …
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| Erscheinungsdatum |
17. Mai 2019
(Bereits erschienen)
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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Rezension zu Band 199: Der grüne Kobold (Marco Sonnleitner)
So, Band 199 endlich mal gelesen und bin total zufrieden. Vielleicht ein bisschen wenig gruselig / unheimlich, der Kobold ist erneut nur Mittel zum Zweck (würde mir mal nen anderen Aufhänger wünschen) und dass die drei ??? sich nur Horrorfilme am Stück reinziehen, kommt mir auch komisch vor.
Aber nachdem ich schon das Amulett und den Schrecken aus der Tiefe nur angelesen hatte, wurde es mal wieder Zeit für einen kompletten Sonnleitner.
Schreibstil wieder so, wie ich ihn mag und schon bei der Rache des Untoten mochte, eine überschaubare Anzahl an Verdächtigen, die auch gut charakterisiert werden, ein guter Fall, den ich Sonnleitner in der Kombination schlüssig und im richtigen Grad komplex (also nicht zu durchschaubar und nicht zu wirr) gar nicht zugetraut hätte (halte es allerdings für eher unwahrscheinlich, dass ein Hotelchef eh schon nicht zahlenden Gästen eine Aufenthaltsverlängerung anbietet. Könnte ja jeder kommen und von unheimlichen Gestalten erzählen). Die Story ist flüssig erzählt und weist keine wirklichen Längen auf. Schade, dass Tante Mathildas Begegnung mit dem Kobold nur nacherzählt wurde, live wär das bestimmt richtig gut rübergekommen.
Auch der Humor ist super dosiert und zündet eigentlich immer. Leider dürften die entsprechenden Stellen es zumindest überwiegend nicht ins Hörspiel schaffen, da vor allem der Beginn wenig relevant ist.
Der ängstliche Peter hängt zum Glück nur zu Beginn voll raus (verwunderlich, da wars ja noch wegen eines Films und nicht wegen der Realität, aber besser so als im ganzen Buch), aber seine Aktion am Ende mit dem falschen Verdacht kommt etwas schlecht rüber, weil er sich aufgrund einer Beobachtung schon sicher ist, den Fall gelöst zu haben. Da hätte ich die falsche Fährte vielleicht noch ein bisschen ausführlicher gestreut.
Wie bereits geschrieben hätten ein paar mehr Spannungs-/Actionmomente mehr ruhig sein dürfen, aber langweilig wird es nicht.
Insgesamt ist mir das Buch eine gute 2 wert und ich hoffe, er bleibt auf diesem Niveau. Die Hoffnung, dass die Legende der Gaukler da evtl. noch ne Schippe darauflegen könnte oder zumindest das Niveau der Bände 197 und 199 streift, brauche ich wohl nicht zu haben. Es bleibt beim Warten auf das Hörspiel... und das hat Zeit. Da kann Minninger meinetwegen sogar „Höhenangst“ drei Nummern vorziehen.
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11.10.2018 18:53
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