Frau Lemansky in Hollywood und Frau Adams bis zu den Herbstferien auf Fortbildung. Lindenhofs Lehrerinnen haben wirklich viele Freiheiten.
Hanni und Nanni sind nun in der fünften Klasse. Sie waren schon mal in der sechsten und meistens wird gar keine Klassenstufe mehr erwähnt.
Hanni kommt in den Gemeinschaftsraum, sie hat gerade Sinje auf dem Weg zu Frau Theobald getroffen. Eine halbe Stunde später ist Abendessen. Und bereits bei der Begrüßung platzt Herr Porto in den Speisesaal. Wahnsinn, so schnell hätte ich nicht mal meine Koffer für vier Wochen gepackt.
Und dann wird vor sämtlichen Mädchen die Situation erläutert, dass Frau Theobald keinen männlichen Lehrer haben will.
Frau Vogel und Mamsell hocken vorm Direktionsbüro, als wären sie selbst neugierige Schulmädchen.
Moralische Verpflichtung gegenüber den Eltern, dass es nur weibliche Lehrkräfte gibt? Bei den drei Gastschülern in Folge 23 hatte sie weniger Bedenken.
Dann lässt sie sich auf dem Flur von den Mädchen und Frau Vogel bequatschen. Muss ja ein tolles Gefühl für Herrn Porto sein, wie da so "öffentlich" über seine Anwesenheit verhandelt wird.
Die
Hausdame soll Herrn Porto sein Zimmer zeigen. Wer ist das? Die Hausmutter?
Herr Porto gibt Geschichtsunterricht. Frau Lemansky unterrichtet gewöhnlich Deutsch, und Frau Adams kann mehrere Fächer, aber Geschichte war bislang nicht dabei.
Gleich "einige" Ausflüge sind für die nächsten vier Wochen geplant. Das ist tatsächlich eine Seltenheit und damit "frischer Wind". Und Frau Theobald stimmt zu, während sie den Lehrer eigentlich gar nicht haben will. Mamsell und Frau Vogel stellen sich wie verliebte Teenager an und fragen die Schülerinnen aus.
Der Tipp mit der Teamarbeit ist die totale Neuheit, Wahnsinn, dieser frische Wind.
Die Mädchen wollen wissen, warum Herrn Porto plötzlich schlechte Laune hat, verfolgen ihn, wollen ihn belauschen und behaupten, jedes Wort verstanden zu haben. Was für ein Glück, dass die beiden Italiener deutsch miteinander redeten.
Hanni und Nanni ergreifen Partei für einen
und hofft, Herrn Porto irgendwann als feste Lehrkraft zurück zu bekommen. Was ist denn jetzt mit der moralischen Verpflichtung gegenüber den Eltern?
Die Mädchen machen sich mit den Rädern auf den Weg zum Café. Am Vortag müssen sie noch mit dem Zug hinfahren. Irgendwie seltsam, wie die Mädchen sich ins Café setzen und die Kellnerin beschimpfen. So richtig "Ätschbätsch, reingelegt."
Sowas höre ich wohl zu sehr als Erwachsene. Vieles, was hier öffenlich passiert, würde im wahren Leben hinter verschlossenen Türen passieren, aber dann wäre die Folge langweilig.