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188 - Die blauen Schafe von Artelsbach
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marcm200
3f
Dabei seit: 23.07.2022
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Spiel-Beiträge: 113
2. Experte: TKKG
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Nach Ende des Hörspiels war mein erster Gedanke: Zeitverschwendung.
Eine Sachbeschädigung als Fall, und mal kein Kapitalverbrechen, das klang zuerst durchaus interessant. Aber: Es ist kein Fall, es gibt kein Verbrechen, zum Schluss findet die große Verzeihung aller für alles statt.
Von einem Jugendkrimi, und so sehe ich Tkkg, erwarte ich ein Verbrechen, das mehr oder weniger aufgeklärt wird, und im Idealfall einen überführten Täter, der seiner gerechten Strafe zugeführt wird. In dieser Geschichte erhalte ich dagegen Lebensberatung: Der Sohn möchte einfach nur Dichten, sein Vater versteht das nicht (Monty Python's Ritter der Kokosnuss lassen grüßen), daher "musste" er sich rächen.
Das Hörspiel stellt für mich eine einzige Enttäuschung und einen Komplettausfall innerhalb der Krimi-Serie dar. Von mir gibt es nur die Mindestpunktzahl - obwohl ich es in erhöhter Geschwindigkeit doch bis zum Ende abgespielt habe.
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14.09.2022 12:04
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14.09.2022 12:05
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Klara_Fall
Ökohexe

Dabei seit: 10.11.2023
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So verschieden sind die Geschmäcker.
Für mich ist es eine der besten Folgen um die 200 herum!
Ich liebe sie, habe sie gestern und heute mal wieder gehört.
Ja, die Atmosphäre ist irgendwie beklemmend. Anders beklemmend, als ich sie schon in anderen Folgen erlebt habe. Viel unterschwelliger. Vielleicht, weil ich es gut nachvollziehen kann, wie es für Xaver sein muss, in dieser Dorfgemeinschaft nicht dazuzugehören und "anders" zu sein. Das habe ich als Stadtpflanze auch mal erlebt, als es mich beruflich in den sehr ländlichen Raum verschlug. Es prallen einfach zwei Welten aufeinander. Heute früh ertappte ich mich beim Gedanken, dass ich Xaver wünsche, dass er nicht schwul ist, denn damit hätte er es doch auch sicherlich nicht leicht.
Oder auch retrospektiv die Atmosphäre auf dem Bauernhof, auf dem ich als Kind mit meinen Eltern oft Urlaub machte. Da fallen mir heute als Erwachsene Dinge ein, die genau so sind, wie ich die Atmo in diesem Hörspiel erlebe.
Es ist für mich eine glaubhafte Story und es gibt kaum Kritikpunkte.
Ein bisschen überrascht war ich, dass Gaby das Bauernfrühstück so kommentarlos hinnimmt und wohl auch isst? Weil sie weiß, dass die Tiere hier nicht leiden mussten von wegen Transportwege usw. und alles aus diesem Dorf von Tieren aus diesem Dorf stammt?
Ich mag Karls Hinweise zu Wortbedeutungen wie Unstern usw. Nur einmal wird er zu ausführlich und dann ja auch gleich von TKG gestoppt.
Beim zweiten und dritten Hören fallen mir dann schon Hinweise auf den Täter auf , welche mir beim ersten Hören "durchgingen" und ich daher damals nicht sofort auf den wahren Täter gekommen war.
Ich schwanke zwischen 9 und 10 Punkten. Und es gibt tatsächlich satte, runde 10.
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14.05.2024 07:49
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HerrSchmeichler
Sekretär
Dabei seit: 11.01.2022
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1. Experte: Benjamin Blümchen
2. Experte: Die drei ???
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Mein erster Eindruck hat sich beim wiederholten Hören bestätigt: Ich kann mit dieser Folge nicht viel anfangen. Liegt es daran, dass TKKG-untypisch nicht in einer Millionenstadt, sondern auf dem Land recherchiert wird? Ich denke eher nicht, denn ich mag andere Folgen, bei denen ein Schauplatzwechsel vollzogen wurde, oft ganz gern. Zudem ist die süddeutsch-ländliche Atmosphäre ganz gut gelungen (auch wenn der Dialekt bei manchen Sprechern nicht ganz so überzeugend klingt wie bei anderen.)
Mein Problem liegt eher darin, dass ich die Figuren in diesem Hörspiel (abgesehen von TKKG) allesamt nicht mag: Der miesepetrige Butzmann, der cholerische Koppensteiner, der skrupellose Weidinger... Dazu dann noch eine Wirtin samt Gästen, die alle so kleinkariert und selbstgefällig dargestellt werden, dass mir beim Hören wirklich die Lust am Hörspiel vergeht. Ich will damit nicht sagen, dass solche Figuren in einem Hörspiel nicht funktionieren können (im Gegenteil: Ich mag z.B. die nicht weniger unsympathische Eudora Kretchmer von ??? sehr gern, weil sie als Figur unterhaltsam geschrieben ist). Hier sind es für mich aber einfach zu viele negative Charaktere auf einem Haufen.
Xaver kommt anfangs noch am sympathischsten rüber, aber leider hatte ich das Gefühl, dass der Sprecher dieser Rolle zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht ganz gewachsen war. Seine Darstellung empfand ich leider als recht hölzern, was nicht so dramatisch wäre, wenn er nicht die zentrale Figur dieser Geschichte wäre.
Außerdem wird hier sehr viel geflüstert und gelauscht, was auf Dauer anstrengend werden kann. Dass TKKG bei ihren Lauschaktionen zweimal hintereinander aus Schusseligkeit auf sich aufmerksam machen und so entdeckt werden, spricht auch nicht gerade für die Junior-Detektive.
Insgesamt ist der eigentliche Fall okay, bei dem es sogar mehrere unterschiedliche Verdächtige gibt, wobei die Motivation für manche von ihnen sich mir nicht erschließen will... Warum sollte ich, wenn mir jemand Geld schuldet, ihm eine mögliche Einnahmequelle sabotieren? Das ergibt für mich keinen Sinn...
3 von 10 Punkten
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31.08.2024 17:45
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.451
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TKKG machen Urlaub auf dem Bauernhof, des Nachts werden alle 64 Schafe blau angesprüht. Also gleich mitten in den Fall, soweit so gut.
Es gibt Ermittlungen, aber leider wird sehr viel beobachtet und entsprechend leise bis flüsternd gesprochen. Das ist anstrengend anzuhören und hier definitiv zu viel.
Die Szenen im Wirtshaus sind so platt-klischeehaft, schlimmer als so mancher Ganovendialog.
Klößchen gibt mit seinem Vater an, der das ganze Wirtshaus kaufen könnte – das ist ein Spruch, der sonst zu den angeberischen Antagonisten gehört. Trotz zweifach negativer Erfahrung hält man es für eine gute Idee, dort zu Abend zu speisen.
Die Aktion in der Lagerhalle. Okay, wenn alle Judo-Karate-Kampfkunst nichts hilft, muss man vielleicht zu Gefahrenabwehr mal einen Sack mit Düngemittel werfen. Aber immer noch mehr obendrauf? Mal ganz abgesehen von der Gefahr, dass so ein Ding platzen könnte…
Für die Polizei aus dem Nachbardorf war wohl kein Sprecher mehr drin, das wird nur vom Erzähler zusammengefasst, schade.
Diese abschließende Szene zwischen Vater und Sohn finde ich einfach nur unangenehm. Zum einen wirkt der Xaver-Sprecher noch recht ungeübt und außerdem mag ich sowas einfach nicht, und in der Ausführlichkeit gehört das auch nicht zu TKKG und dann noch ohne den geringsten Ärger, keine Wut…
Eine Folge, die ganz offensichtlich polarisiert. 
Ich stelle mich auf die Seite der der Kritiker:
TKKG plus X, das war ein ein Satz mit X, das war wohl nix.
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06.02.2025 18:32
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