Achtung, Mini-Spoiler
Blauäugig- blauäugiger-Fünf Freunde!
Dass sie Tom zunächst vertrauen, kann ich irgendwo noch nachvollziehen. Wobei ich mir vermutlich trotzdem 3x überlegt hätte, ob ich einem wildfremden Mann mal eben mein Boot leihe. Ihn dann aber nach seiner glorreichen Aktion laufen lassen…

Apropos laufen lassen: „Wieso fängt er denn jetzt an zu rennen?“, „Vermutlich will er sich nur beeilen“, „Und wenn er abhauen will?“, „Warum sollte er abhauen. Er ist vielleicht ein Pechvogel, aber deswegen doch nicht gleich ein Betrüger.“ Meine Fresse, Anne! Ernsthaft? Ein Pechvogel, der euch netterweise eine vermutlich recht wertlose Geldbörse als Pfand hinterlässt, eure Warnungen bezüglich der Teufelsbucht komplett ignoriert und euch bzw. Alf dann mit einem lahme „Tut mir leid“ abspeisen will? „Irgendwie habe nicht mehr viel Vertrauen in Tom?“ Na endlich setzt mal jemand die rosarote Brille ab. „Ich auch nicht. Vielleicht sollten wir ihm hinterhergehen…“ Ja, liebe Freunde. Wäre eine Idee! Und zwar JETZT SOFORT! Und RENNEN! Nicht GEHEN! „… es gibt nur zwei Unterkünfte bla, bla, bla. Oder kennen sie vielleicht noch eine andere… bla, bla, bla.“ Möchten die Freunde vielleicht erstmal noch gemütlich einen Tee trinken und ihre Hintern dann erst von den Stühlen erheben?
Die Naivität der Freunde lässt einen hier kopfschüttelnd zurück. Nichtsdestotrotz hat mir die Folge dann insgesamt doch halbwegs gut gefallen. Insbesondere die erste Hälfte hat ganz nette und zum Teil auch spannende Momente zu bieten. In der 2. Hälfte wird es dann leider wieder sehr vorhersehbar. Am Ende reicht es für knappe 6 Punkte.