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163 - Die Drehorgel
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GenerationMartinshof
Stallmädchen
  
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Herkunft: Aachen
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Puh, irgendwie keine so wirklich tolle Folge.
Der Anfang im Garten ist ganz schön, auch die Szene im Keller ist okay. Als sie dann aber mit der Drehorgel losziehen, ist ja eigentlich schon klar, worauf es hinausläuft. Spätestens als Otto das Thema Diebstahl anspricht, kann man sich sicher sein. Da bin ich ja schon froh, dass es am Ende nicht Hinki und Pinki waren.
Was in den Szenen mit Karl auffällt: Seit wann wird der denn als Tierpfleger bezeichnet und nicht mehr als Wärter? Und der Erzähler sagt sogar: "Der Tierpfleger".
Karla kommt ungewöhnlich kurz vor. Ich hätte erwartet, dass sie die Suche nach der Drehorgel begleitet, find es aber gar nicht schlimm, dass sie es nicht tut. Im Gegenteil: Ich finde die Suche gemeinsam mit dem Bürgermeister und Pichler sogar ganz nett. Mehr aber auch nicht, denn am Ende ist doch wieder alles sehr unspektakulär...
Was mir noch aufgefallen ist: Plötzlich wird Alina Affe nicht mehr Alina Affe, sondern nur noch Alina genannt? Ich weiß gar nicht genau, ob von den Figuren nicht auch in anderen Folgen schonmal nur der Name und nicht das Tier dazu genannt wurde, aber vom Erzähler doch nicht, oder? Denn auch der sagt zweimal nur Alina.
Was mich echt gestört hat: Das Quietschen der Drehorgel ist furchtbar. Ich weiß nicht, ob es vielleicht auch an der Akustik im Auto lag, wo ich die Folge gehört habe, aber selbst wenn: Zum Einschlafen zum Beispiel ist das definitiv nichts. So ein unangenehmes Geräusch habe ich glaube ich noch nie in einem Hörspiel gehört.
Insgesamt ist die Folge echt kein Highlight. Sie hat ein paar nette Szenen, aber insgesamt bleibt sie doch eher recht unspektakulär und außerdem ist das Geräusch der Drehorgel einfach nur grausig. Von mir gibt es 4 Punkte.
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22.03.2025 22:06
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23.03.2025 00:31
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Die Folge selbst empfinde ich als ganz niedlich. Und vor allem ist ausnahmsweise nicht direkt klar, was warum und wie passiert. Auch die Auflösung mit dem Foto gefällt mir wirklich gut und an in der Box dachte ich kein bisschen sondern an bei nem Umzug verschütt gegangen oder sowas. Ein Affenfinger als Schlüssel ist auch mal was anderes.
Aber ein riesiges Problem ist Benjamins Vergesslichkeit. Offenbar erinnert er sich nicht mehr an seinen Auftritt im Zirkus. In der Folge wurde die ganze Sache mit Drehorgeln ja bereits durchgespielt... Inklusive einer Drehung durch ihn!
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04.04.2025 18:46
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HerrSchmeichler
Sekretär
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1. Experte: Benjamin Blümchen
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Eine Folge mit einem ganz schönen Start: Wir sind bei Tante Hilde im Garten. Als Benjamin im Keller die Drehorgel findet, hat Katharina Lopinski als Tante Hilde einen schönen sentimentalen Moment. Überhaupt spricht sie die Rolle etwas ruhiger und weicher als ihre Vorgängerin, die eher auf Zack war und wie ein Wasserfall redete.
Mir gefällt; dass sie die Drehorgel reparieren wollen und Wärter Karl dazu eingespannt wird. Das hat irgendwie was gemütliches, auch, dass Benjamin sich als Lollo verkleiden will. Bis hierhin nichts weltbewegendes, aber angenehme unaufgeregte Unterhaltung.
Es ist also (mal wieder) Wahlkampf in Neustadt, es scheint aber auch nur einen Kandidaten zu geben: Den Bürgermeister. Der fühlt sich von der Drehorgel gestört und schickt Benjamin und Otto jedes Mal weg. Das hat jetzt kein wirklich großes Konfliktpotenzial.
Dann lassen Benjamin und Otto die Drehorgel unbeaufsichtigt stehen und sie ist weg. Ein Elefant ist nämlich so leicht zu übersehen! Herr Pichler will die verlassene Drehorgel in Sicherheit bringen, nur um sie dann auch unbeaufsichtigt stehen zu lassen, wodurch sie wieder geklaut wird. Es folgt eine Verfolgungsjagd und Wärter Karl wird gestellt, der die Drehorgel auch nur in Sicherheit bringen wollte (Dieselbe Handlung also zweimal direkt hintereinander).
Alina Affe steckt den Finger in das Schlüsselloch und die Klappe geht auf. Da musste ich an Nandu mit seinen Stoßzähnen als "Bewahrer des Schatzes" denken.
Die zweite Hälfte (spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem die Drehorgel weg ist), fällt die Story ab. Wenn man das unbedingt drin haben wollte, hätte man die Folge nach den Anfangssszenen auch anders aufziehen können:
Es ist Wahlkampf in Neustadt. Anstatt Benjamin wegzuschicken, erkennt der Bürgermeister nach anfänglicher Ablehnung, dass die Drehorgel viele Menschen anzieht. Darum bittet er Benjamin, die Leute mit der Musik anzulocken, damit er zwischen den Musikstücken seine Rede halten kann. Der Gegenkandidat (nennen wir ihn Wiegald Wichtigmann) findet das unfair und lässt die Drehorgel verschwinden. Alle suchen, Alina Affe findet die Drehorgel, der Täter wird gestellt, die Drehorgel kippt, die Klappe geht auf, Tante Hilfe bekommt ihr Foto. Happy End.
Ich finde die Idee und Atmosphäre an sich ganz schön, aber es hätte mehr draus werden können. Die Taxifahrer-Folge zum Beispiel hat auch Benjamin und Otto, die durch Neustadt ziehen, der Bürgermeister hält Reden und irgendwie passiert eigentlich nicht viel - aber es ist halt trotzdem sehr unterhaltsam. Das fehlt mir hier ein bisschen, die Suchaktion fand ich nämlich eher langweilig und vorhersehbar.
Matti Klemm hat mir gut gefallen, scheint in der Rolle angekommen zu sein und klingt stimmlich irgendwie mehr nach Benjamin und weniger wie er selbst in anderen Rollen.
5 von 10 Punkten
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07.05.2026 11:18
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