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132 - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (Teil 1 von 2)
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Mikosch373
dey/denen
   
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Gruselkabinett - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (Teil 1 von 2) (132)
Der Titel ist sehr verheißungsvoll, das Cover durch den harten Blick des Barbiers und das blutige Rasiermesser schön gruselig und der Klappentext klingt traumhaft. Schon die Musik am Anfang erzeugt leichten Grusel, weil sie so schneidend ist, deshalb wirkt auch der einleitende Monolog richtig schön unheimlich.
Dass Sweeney Todd dem jungen Tobias direkt droht, macht klar, dass er gefährlich ist, und das Gelächter über die Pastete, die harschen Befehle an Tobias und der plötzliche Umschwung zum freundlichen Barbier sind interessant anzuhören. Gruselig wird es dann wieder, als Tobias Todd und den Kunden allein lässt und Todds Wesen wieder umschwingt, in den teuflischen Barbier aus der Fleet Street.
Wie das mit dem Hehler läuft, will nicht so recht zu Sweeney Todds Abgebrühtheit und rübergebrachter Erfahrung passen, aber es steigert die Spannung. Dass Colonel Jeffrey so schnell den Verdacht entwickelt, dass Sweeney Todd Thornhill umgebracht hat, hätte ich beim ersten Hören nicht erwartet, aber ich finde es gut, denn das treibt die Handlung voran. Bei vielen Zweiteilern lässt man sich damit ja eher zu viel Zeit.
Danach erfahren wir auch mehr von der Pastetenmacherin Mrs. Lovett, die sich schnell als ebenso gefährlich entpuppt wie Sweeney Todd. Daniela Bette bringt die Rolle gut rüber und deshalb ist die Szene, in der (Achtung, Spoiler!) Skinner sein Leben verliert, umso gruseliger. Dass sie Jarvis im Keller einsperrt, ist natürlich keine Überraschung. (Spoiler, Ende!)
Alles in allem finde ich den ersten Teil dieses Zweiteilers wirklich wunderbar. Von der ersten Sekunde bis zur letzten herrscht ein angenehmer Grusel, der durch die Musik, die Sprechenden und die Situationen ausgelöst wird. Sweeney Todd und Mrs. Lovett sind fantastische Figuren, von denen man unbedingt mehr hören möchte. Ein echtes Highlight!
Fazit: 10 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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17.09.2023 08:02
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