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183 - Die andere Seite
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Sepithane
Inaktiver User
Dabei seit: 30.03.2013
Beiträge: 3.996
Spiel-Beiträge: 1
3. Experte: Bibi Blocksberg
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Das Cover gefällt mir gut und ist schön gruselig gestaltet, wieder eins mit Vollmond
da gibt's dieses Jahr ja mehrere . Der Klappentext klingt ansprechend
Etwas andere Werwolf Geschichte. Mir gefällt die Geschichte, ist auch nicht so schnell vorhersehbar
mochte die Stimmung im Wald. Grusel kam bei mir nicht auf. Aber hat mir besser gefallen als Folge 182
bei Gabriel als Knabe steht in der Sprecherliste bei hoerpiele.de Edward
McMenemy als Sprecher. Hier steht Kathryn McMenemy, evt. umändern.
https://www.hoerspiele.de/hsp_anzeige.asp?code=25415
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24.05.2023 10:42
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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1. Experte: Wendy
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Achtung, Spoiler!
Gruselkabinett - Die andere Seite (183)
Der Titel macht durchaus neugierig und der Klappentext hört sich gut an, das Cover ist aber so sehr an Bisclavret angelehnt, dass man das gar nicht übersehen kann. Erst dachte ich, es ist nur das Wesen und die Haltung dessen, aber auch das Bisclavret-Cover hat ein Schloss und einen Abhang im Hintergrund. Die Farbstimmung ist allerdings anders und der Mond fehlt bei Bisclavret.
Den Anfang mit der Geschichte von Mère Pinquèle finde ich okay, schöner finde ich aber die Beschreibungen des Dorfes und wie Gabriel am Bach entlang wandelt und sich von der Blume angezogen fühlt. Dass der Bach als silbernes Band beschrieben wird, der das Dorf von der anderen Seite trennt, finde ich sehr interessant, da es in der Geschichte ja um Werwölfe zu gehen scheint und Silber eines der bekanntesten Mittel gegen Werwölfe ist.
Der nächtliche Spaziergang auf der anderen Seite mit den Blumen, dem singenden Vogel und dem rauschenden Bach ist schon sehr atmosphärisch. Die Prozession der Wölfe ist mir allerdings etwas zu viel des Guten mit den Wölfen mit Menschenköpfen, Menschen mit Wolfsköpfen, den Eulen und dem Wärter auf dem Widder. Wölfe und Wärter hätten auch gereicht. Lilith finde ich aber schön unheimlich mit den seltsamen Augen und dem doppeldeutigen Lachen.
Dass die Blume immer wieder verwelkt, wenn jemand anders als Gabriel sie anfasst, und dann wieder erblüht, sobald Gabriel sie wieder berührt, ist schön geheimnisvoll und auch ein bisschen unheimlich. Ich mag es, wenn von Pflanzen ein übernatürliches Etwas ausgeht. Dass er sich unter dem Einfluss der Blume und der schönen Lilith wieder auf die andere Seite führen lässt, ist verständlich. Aber warum schlägt er sie plötzlich? Nur wegen der Wölfe?
Als er dann in der neuen Realität erwacht und sich kaum noch an sein altes Leben erinnern kann, macht unterschwellig sehr schön deutlich, dass er in Gefahr ist. Das bekräftigt auch noch mal die Tatsache, dass er sein Kruzifix nicht findet und sich nicht mehr bekreuzigen kann. Dass er doch flüchtet und sich am anderen Ufer dann in einen Wolf verwandelt, gefällt mir auch soweit, nur blöd finde ich, dass danach die Perspektive gewechselt wird.
Man erfährt, was Carmeille, Mère Pinquele und der Abbé machen, was ich nicht nur langweilig, sondern auch unpassend finde, da Gabriel ja auch der erwachsene Erzähler ist. Die Zurückverwandlung durch den Leib Christi - also Brot - ist mir auch zu religiös angehaucht. Ansonsten ist die Geschichte toll, der unterschwellige Grusel gefällt mir und die Atmosphäre ist super. Den Sprecher des jungen Gabriel finde ich okay, dafür, dass es ein Kind ist.
Fazit: 9 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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28.10.2023 11:29
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