Samstagabend um neun bei Anton; Rüdiger ist zu Besuch und erzählt, dass Tante Dorothee schon mal eine Alkoholvergiftung hatte, weil sie angetrunkene Leute angezapft hat.
Anton dagegen ist frustriert über die Urlaubspläne seiner Eltern, es soll auf einen Bauernhof gehen.
Rüdiger soll mit, muss aber in seinem eigenen Sarg schlafen – wie soll man das Ding mitnehmen?
Jedenfalls wird es nicht von der Versandfirma, in der Antons Vater arbeitet, transportiert: „Wir sind ein anständiges Unternehmen!“
Nächster Besuch: Anna holt Anton zu ihrer Vampirtagsfeier ab: Erstmal präsentiert sie ihre Geschenke, dann geht es in die Gruft. Sehr lustig, wie Lumpi Antons Pullover begutachtet.
Und er hat Jörg, den Aufbrausenden, in die Gruft eingeladen, da ergreift Rüdiger lieber die Flucht und hat sogar schon über den Sargtransport nachgedacht: Wir fahren mit dem Zug!
Anton erkundigt sich nach den Zugverbindungen. Und die Karten kauft er wohl von seinem Taschengeld… Sehr süß, wie da geblättert wird. Wie die Zeiten sich ändern.
Rüdiger in Lederhosen, Anna trägt den Sarg durch die Straßen… fällt ja gar nicht auf. Schnell noch Verpackung samt Schleife um den Sarg, dann geht die Reise los.
Wie groß ist das Abteil oder: Wie klein ist der Sarg, dass er zwischen die Sitze und ins Gepäcknetz passt?
Frau Giftich "mit zeh-ha" steigt zu und drängt den beiden ein Gespräch auf, unangenehme Situation. Und während der Schaffner sich nicht mal über Rüdigers Aussehen wundert, fällt Frau Giftich direkt in Ohnmacht.
Auf geht’s zum Bauernhof, und dann, typisch Rüdiger: „Jetzt brauche ich dich nicht mehr!“ Und Anton muss alleine nach Hause fliegen.
Kleiner Nachklatsch: Die Ankunft von Familie Bohnsack auf dem Bauernhof am nächsten Tag.
Eine ganz gemächlich Erzählung, besonders viel passiert nicht, das aber schön unterhaltsam und zudem hat die Folge definitiv Nostalgiebonus.