Hörspiele dienen für mich rein der Unterhaltung.
Falls ich überhaupt etwas daraus lerne, dann sind es harte Fakten wie die Herstellung von Papier usw, was man leicht "nachkochen" kann.
Historische Persönlichkeiten dienen für mich nur der groben Zeiteinteilung. Aber ich nehme nichts davon als bare Münze.
Diese Charaktere können gerne angepasst werden an die Story, das stört mich nicht. Zumal ein historisch korrektes Bild m.E. gar nicht wirklich erlangt werden kann, gerade bei lange zurückliegenden Ereignissen - es kommt immer auf die Quellen an, derer man sich bedient. Und wenn diese sich widersprechen sollten, ist der Konsens der Wissenschaft keine Sicherheit sondern nur Wahrscheinlichkeit. Also, warum nicht die Personen verändern?
Denn selbst wenn man eine, irgendwie als korrekt definierte, historische Figur nehmen würde, dürfte die ja im engeren Sinne nichts anderes tun, als das, was sie in ihrem Leben sowieso schon getan hat. Man hätte also eine Biographie. Ob das ein spannendes Hörspiel wird? Also, der erste Mensch auf dem Mond darf gerne Perry Rhodan und nicht Neil Armstrong sein
Ich bin für den Disclaimer (Sarkasmus): Vor jedes Hörspiel mit historischen Figuren wird nun prophylaktisch mitgeteilt, das folgende sei eine parallele Realität.
Aber ich denke lieber selbst nach, als mich von anderen "schützen" zu lassen. Und ich behaupte, ohne es belegen zu können, denken und fragen. das können alle Kinder.