Schon wieder (oder immer noch?) Ferien, schon wieder ein verlassenes Haus. Aber keine Zelte diesmal, man darf im Haus schlafen.
Uschi Hugo als Milli kann ich jetzt gut raushören, das war die ersten beiden Folgen nicht der Fall.
Etwas Chaos beim Aufbruch, ein bisschen Familie Carotti inklusive Nachbar. Nach zwei Stunden Radfahrt trifft man beim Waldhaus am Waldrand ein.
Eine Beschreibung, was man vorfindet, man richtet sich ein und verteilt die Aufgaben: „Hier macht jeder das, was er am besten kann!“
Dabei entdeckt man „Hier hat schon einer angefangen mit Saubermachen!“ Jemand hat Unkraut rund um den Brunnen entfernt – ein Hexentanzplatz? Und am Schuppen mit Gartengeräten sind Luken offen, die eigentlich zu sein sollten.
Es wird Nacht und Tommi schleicht im Knochenhemd durch den Garten, ein Moped fährt vor. „Die beiden Knalltüten aus der Werkstatt von Schräubchens Vater.“ Die vor Tommi die Flucht ergreifen und somit nicht weiter interessant sind. Spannender ist der Typ ohne Gesicht am Brunnen. Was für ein Glück, dass es das Hörspiel-Paradies gibt, denn im Hörspiel wird nicht geklärt, warum man denkt, er hätte kein Gesicht. Unglücklich gekürzt, da hätte man besser die schlechte Stimmung am nächsten Morgen abkürzen können.
Eine Salami ist weg. Scheint ein beliebtes Diebesgut zu sein

(Bibi und Tina: „Alle lieben Knuddel“), es fehlen aber noch weitere Lebensmittel.
Es ist wieder Nacht, wieder ist da jemand am Brunnen. Da sucht doch einer was, wir müssen es vor ihm finden! Man trifft sich zu Grabungsarbeiten am nächsten Morgen. Und entdeckt Blumen-Bruno im Schuppen. Der hat die Salami geklaut, beging aber keinen Hausfriedensbruch sondern höchsten „Schuppenfriedensbruch“.
Und das auch nur, weil ihm jemand etwas vererbt hat, das in Brunnennähe vergraben ist, daher der seltsame Kreis. Alle buddeln mit vereinten Kräften und finden schließlich ein Schild: „Betteln und Hausieren verboten.“ Die titelgebende verbeulte Erbschaft! Das feiern wir! Und Blumen-Bruno könnte doch ins Haus ziehen und sich kümmern und die Pizzabande kann immer zu Besuch kommen. Happy End für alle.
Ganz nett, mehr leider nicht, irgendwie läuft alles so belanglos vor sich hin. Das einsame Haus am Wald, aber der Wald spielt keine Rolle. Einen Kriminalfall gibt es auch nicht, die unheimlichen Vorkommnisse sind sehr wenig unheimlich. Soll vielleicht so, aber es war zeitweise schwer, da dran zu bleiben.