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011 - Die Verfolgungsjagd
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HildaW
Junghexe
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Endlich Frühling! Barbie, Ken und Skipper arbeiten im Garten, während ihnen jemand das Auto vorm Haus wegklaut. In Folge 8 fuhr man noch mit den Fahrrädern in die Stadt, jetzt ist man aufs Auto angewiesen. Irgendwie kommt man aber trotzdem in die Stadt zum Bahnhof und fährt ans Meer – wo der Autodieb den Oldtimer die Klippen hinabstürzen ließ.
Die Versicherung zahlt nur den Zeitwert, und das reicht nicht für ein neues Auto. Was also tun? Hier kam bei mir ein wenig die Frage auf, von was die drei überhaupt leben. Von Erwerbstätigkeit wurde noch nie etwas erwähnt, außer dass Barbie mal kurz beim Juwelier jobbt.
Zufälligerweise ist gerade ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem man ein Auto gewinnen kann. Die Entwicklung des Spiels, die Gespräche darüber und auch den Testlauf fand ich nur mäßig unterhaltsam.
Schließlich ist das Spiel fertig und eingereicht und als endlich ein Brief mit der Einladung zur Preisverteilung kommt, setzt Skipper sich vor lauter Aufregung auf die frisch gestrichene Bank.
Konkurrent Friedhelm Schierer gewinnt gleich den 2. und 3. Platz auf einmal; Barbie, Skipper und Ken – völlig nachnamenlos – gewinnen den ersten Platz, das begehrte Auto.
Im Nachklatsch erfährt man, dass das Spiel noch weiterentwickelt wird, ehe es in den Handel kommt – immerhin ein bisschen Realität.
Für mich eine der schwächeren Folgen.
@Holger: Friedhelm Schierers Frau „Luischen“ fehlt in der Sprecherliste. Sprecherin ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Katharina Brauren.
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04.07.2026 18:01
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Esmeralda
Neuer User
 
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Mir hat die Folge sehr gut gefallen. Ich mochte, dass sich Zeit für die Entwicklung der Story gelassen wurde (das Arbeiten im Garten, der Autoklau, die Besichtigung des Autowracks an den Klippen, Besuch bei der Versicherung usw.) und dadurch eine glaubhafte Motivation für die Teilnahme am Gewinnspiel geschaffen wird; auch wenn es zugegebenermaßen weniger glaubwürdig ist, dass zufällig gerade dann, wenn die drei ein neues Auto brauchen, ein Gewinnspiel bekanntgegeben wird, bei dem man einen brandneuen Ferrari gewinnen kann. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört, zumal Skipper schon ganz am Anfang der Folge, als das Auto noch gar nicht gestohlen wurde, vom Gewinnspiel in der Zeitung berichtet und sie ja zunächst auch versuchen, über die Versicherung an das Geld für ein neues Auto zu kommen.
Die Entwicklung des Spiels finde ich sehr interessant und gelungen, weil Barbie, Ken und Skipper ihre Misere ja produktiv nutzen und den Autodiebstahl einfach zum Thema ihres Spiels machen. Besonders gut gefällt mir, dass der Spieleentwicklung eine Recherchephase vorangeht: Die drei erfragen ja erstmal Tipps bei Friedhelm Schierer, der schon ein erfahrener Spieleentwickler ist, und als das nach hinten losgeht, gehen sie in die Spieleabteilung im Kaufhaus, um das bestehende Angebot auf dem Markt zu sichten und sich Inspiration zu holen. Den Hörern wird vermittelt, dass Ideen nicht einfach vom Himmel fallen und dann grandios sind, sondern dass man sich in ein Feld, in dem man reüssieren möchte, einarbeiten muss, ja, sogar am Ende noch eine Reflexions-/Feedbackschleife (hier in Form der Spieletestung durch die Freund:innen) einbauen muss, um zu einem überzeugenden Ergebnis zu kommen. Aus lernpädagogischer Sicht finde ich das wirklich stark, denn hier wird beispielhaft verdeutlicht, dass die Erarbeitung eines Produkts (im Sinne eines Ergebnisses) mühselig ist und Zeit und Anstrengung braucht, sich der Aufwand aber auch sehr lohnen kann.
Die gute Zusammenarbeit, die inhaltlich thematisiert wurde, hat sich auch auf Sprecher:innenebene gespiegelt. Besonders die Chemie zwischen den Sprecher:innen von Skipper und Ken hat mir besonders gefallen, weil die beiden in den Dialogen einfach super witzig waren und man die Spielfreude spüren konnte. Das lag sicherlich auch an ein paar Improvisationen der drei Sprecher:innen, z.B. in der Szene, als Skipper den Brief von der Spielefirma bekommt, in dem steht, ob die drei den Ferrari gewonnen haben oder nicht. Ich habe den Eindruck, dass der Großteil der Szene improvisiert ist, was zu lustigen und authentischen Zwischenreaktionen führt, die man ja auch von den drei ??? kennt und die einfach riesigen Spaß machen. In meiner Wahrnehmung ist das die erste Folge in der Barbie-Reihe, in der improvisiert wird, was auch dafür spricht, dass das Sprecherteam inzwischen gut eingespielt war. Ich finde, das merkt man ab der Folge auch, denn ab da werden die Folgen irgendwie noch lebhafter.
Für mich bisher eine der coolsten Folgen, die ich gerne nochmal hören werde!
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07.09.2026 15:44
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HerrSchmeichler
Sekretär
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| Zitat von Esmeralda: | | Den Hörern wird vermittelt, dass Ideen nicht einfach vom Himmel fallen und dann grandios sind, sondern dass man sich in ein Feld, in dem man reüssieren möchte, einarbeiten muss, ja, sogar am Ende noch eine Reflexions-/Feedbackschleife (hier in Form der Spieletestung durch die Freund:innen) einbauen muss, um zu einem überzeugenden Ergebnis zu kommen. Aus lernpädagogischer Sicht finde ich das wirklich stark, denn hier wird beispielhaft verdeutlicht, dass die Erarbeitung eines Produkts (im Sinne eines Ergebnisses) mühselig ist und Zeit und Anstrengung braucht, sich der Aufwand aber auch sehr lohnen kann. |
Mir gefällt an dieser Folge auch besonders, dass der kreative Prozess als solcher im Mittelpunkt steht. Ideenfindung, Recherche, Testphase, Auswertung und Anpassung... Das ist alles schön anschaulich und in meinen Augen auch unterhaltsam umgesetzt, deshalb höre ich die Folge auch immer wieder gerne.
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07.09.2026 15:56
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