In Vorbereitung auf einen Podcast, der diese Folge zusammen mit der gestern gehörten Folge "Teufelsklippe" (219) abhandelt heute früh gehört.
Selten fand ich einen Anfang einer Folge so amüsant und hat mir so gute Laune gemacht.
- wie sich das arme Tantchen und das scheußliche Bild echauffieren muss

(immerhin wird Justus nicht genötigt, Partei zu beziehen oder zu entscheiden, ob das Bild bleiben darf oder nicht, sondern nur dazu verpflichtet, das Gemälde mit Titus zusammen abzuhängen ... Da ist Tantchen resolut und hat Durchsetzungskraft)
- dass Titus erwartet, dass der kostenfreie Service auch für Familienangehörige gilt
- die weiter oben bereits erwähnte Szene, dass Kratzspuren darauf hindeuten, dass jemand da herumgekratzt hat
Insgesamt mochte ich auch den Verlauf der weiteren Folge. Jedoch fehlte ein Tick an Spannung, dass ich zwischendurch zwei- oder dreimal den Faden verlor. Daher kann es auch rühren, dass ich verpasst habe
.
Auch erst am Ende fiel mir auf, dass Stella eine ganze Weile nach ihrer "Gastfreundschaft" nicht mehr auftaucht und am Ende "ach ja, stimmt, die gab es ja auch noch".
Werde die Folge - wie bei fast allen Drei Fragezeichen-Folgen - nochmal hören irgendwann, weil zumindest ich es so empfinde, dass ich bei den Drei Fragezeichen noch mehr als bei anderen Hörspielen komplett "dran" bleiben muss, um alles zu verstehen. Wobei es hier ja auch nicht so kompliziert war und ich den Grundgedanken der Auflösung schon verstanden habe.
Der Grusel und die absolute Spannung, die hier weniger vorkommen, fehlen mir nicht.
Insgesamt spontane 8 Punkte fürs erste Hören.