Leider ist diese Folge sehr vorhersehbar und für die sonst so vernünftigen Mädchen, die zwar albernen Quatsch im Kopf haben, sich aber sonst nicht so töricht verhalten würden, irgendwie untypisch. Ich werde sie bei Gelegenheit noch einmal hören um eine Bewertung abzugeben.
Eher Mittelmässige Folge, da es mit der Party dann so eingetreten ist, wie ich im Threat bei zukünftige Hörspiele schon vermutet hatte. Da wurde wirklich sehr unvernünftig gehandelt.
Für Kinder bzw. die Zielgruppe finde ich es mit der Rettung aber ganz spannend gemacht. Sie spielt komplett außerhalb von Lindenhof und beginnt gleich auf Sylt.
Schön fand ich das Elli wieder eine etwas größere Rolle hatte.
Was mir etwas gefehlt hat, dass man nicht gemerkt hat, dass noch andere Schüler in der Klasse sind, da es ja eigentlich eine Klassenfahrt sein soll.
Wundere mich auch, dass Tessi dabei ist, dachte sie wäre eine Klasse höher.
Der Name des Ferienheims finde ich eine nette Anspielung auf die Dolly Buchreihe, da gibts in späteren Bänden ja noch die Schwesternschule das Möwennest.
Hanni & Nanni - Sommerspaß mit Hanni & Nanni (058)
Der Titel klingt vielversprechend, das Cover ist gelungen und die Inhaltsangabe hört sich spannend an. Die Geschichte um die Klassenreise ist stimmungsvoll und es ist erfrischend, dass sie fernab von Lindenhof spielt.
Die Geschichte um Tessis Geburtstag hat mich irritiert. Hier ist Sommer und einige Folgen zuvor lag Tessis Geburtstag im Oktober. Außerdem hat mir nicht gefallen wie unvernünftig die Mädchen sind und sich einfach in Lebensgefahr begeben.
Die Geschichte um Elli und Fiona hätte ich in dieser Folge nicht gebraucht. Ich finde sie ist uninteressant und trägt nichts zur Unterhaltung bei. Zudem wäre ich am Ende des Hörspiels lieber bei der Küstenwache dabei gewesen.
Fazit: 5 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
Grundsätzlich mag ich Sommer-/Urlaubs- und Klassenfahrtsfolgen sehr gerne. Ich liebe auch das Meer und ich finde, das Klassenfahrtsfeeling kommt gut rüber.
Die Geschichte um Elli brauchte ich auch nicht, das fand ich sogar eher störend.
Und warum die Mädels nicht einfach am Strand feiern, was ja auch total schön ist. Es war unnötig und blödsinnig, so ein Risiko einzugehen.
Allerdings war die Rettungsaktion dann ja doch etwas spannend.
Sehr schwierige Folge. Wenn man sich nicht weiter auskennt, oder die Realität ausschalten kann, dann kann man sich gemütlich zurücklehnen und ein schönes Hörspiel mit dramatischem Höhepunkt genießen.
Die Klasse fährt nach Sylt, allerdings passen spätere Beschreibungen nicht zur Insel. Klassenlehrerin Elke Lemansky ist wohl mal wieder in Hollywood und so muss Frau Adams einspringen. Eine zweite Lehrerin konnte auch nicht mit, aber es scheint ohnehin nur die "verschworene Gemeinschaft" im Schullandheim zu sein. Etwas irritierend auch, dass es kaum gemeinsames Programm gibt, aber das passt dann irgendwie dazu, dass von "Ferien" gesprochen wird. Der Fehler mit Tessis Geburtstag wurde ja schon von meinen Vorschreibern erwähnt.
Frau Adams führt ihre Klasse ins Watt (bei 30 Grad im Schatten auf eine schattenlose Fläche) und verkündet, es ist streng verboten, auf eigene Faust ins Watt zu gehen. Richtig! Und das gilt auch für Lehrerinnen. Einmal kurz auf den Tidenkalender zu gucken, reicht nicht aus, da sollte man etwas mehr wissen und dabeihaben, um das ganze sicher zu gestalten. Genau dafür gibt es Wattführer. Da hätte man sich besser die Rollen von Fiona und Freund gespart bzw. Fiona hätte statt einer Ausbildung zur examinierten Krankenschwester (im Jahre 2018 war der Begriff längst nicht mehr aktuell) ein Freiwilliges Jahr bei einer Naturschutzorganisation gemacht und die Wattführung geleitet.
Das Picknick auf der Sandbank. Auf so eine Idee kommt einfach niemand. Schon deshalb nicht, weil man mit nassen, schlickigen Füßen ankommt und damit kann man sich schlecht auf eine Picknickdecke setzen.
Die Idee an sich, im Watt in Gefahr zu geraten, finde ich gut, das passiert zwar nicht ständig, aber doch immer wieder, dass jemand gerettet werden muss. Aber man hätte das leicht anders inszenieren können.
Zum Beispiel
Die Mädchen suchen den Flutsaum nach Muschelschalen ab, entdecken weit draußen im Watt etwas – oder jemanden. "Wir müssen helfen, los, hin!" Hanni hat keine Halsschmerzen, sondern eine Schnittwunde am Fuß, bleibt zurück, keiner denkt an die Tide. Ein Priel, nur knietief, man kann gut durch. Dann liegt da natürlich nur eine große Plane, aber: Es ist Flut (auflaufend Wasser), der Priel ist jetzt ein reißender Strom. Das geht tatsächlich innerhalb von Minuten. Dann die Rettung und der Hinweis: "Wenn man selbstverschuldet aus dem Watt gerettet werden muss, dann muss man den Rettungseinsatz selbst bezahlen. Aber ihr habt es ja nur gut gemeint, wir lassen das mal." Das hätte zum Lindenhof-Universum gepasst und den Kuchen hätten sie trotzdem vorbeibringen können.
Oder: Nächtliches Picknick am Strand und jemand kommt auf die Idee, eine Mutprobe zu machen: Einmal zur Sandbank und zurück. Im Dunkeln, ohne Weg oder sonstige Markierung geradeaus zu laufen, ist gar nicht so einfach. Auch "einfach zurück" ist nicht einfach, wenn man nicht das Glück hat, die eigenen Fußspuren zu sehen. Orientierung weg, wo kommen wir her, wo sollen wir hin?
Gut gemeint und gut gesprochen, aber tatsächlich für mich eine der schlechtesten Folgen.