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105 - Vermisste Kids und Killerpflanzen
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Retro
Junghexe
Dabei seit: 09.09.2020
Beiträge: 1.167
Spiel-Beiträge: 93
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Meine "vorletzte" selbst gekaufte Kassette (Die letzte war "Konzert bei den Ratten" - 106 & 107 konnte ich längere Zeit nicht bekommen, hab sie später als CD nachgeholt)
Die "Idee" gefiel mir sehr, doch die Ausführung hatte mehrere Mängel. Entführte Kinder als Experiment zu missbrauchen, um sich dann noch vorher selbst zu verletzen, nach dem bereits Tiere "geopfert" wurden, das war nix. Wenn er "frische Leichen" geklaut hätte und sie wirklich genutzt, würde ich etwas anders geurteilt haben. Damals war ich grade etwas älter als Jugendliche heute "alt" sein dürfen.... - Irgendwie bekomm ich das Gefühl, dass heute selbst Mitte 30 Jährige noch jugendlich sind, während meine Vorgeneration schon mit 15 über erwachsen galt....
Jedenfalls, dieses Hörspiel ist nur selten im Ohr, obwohl es nicht das Schlechteste ist...
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01.10.2020 07:33
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01.10.2020 07:34
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
Dabei seit: 21.04.2021
Beiträge: 3.910
Spiel-Beiträge: 38
1. Experte: TKKG
2. Experte: Die drei ???
Hörspielserien:
  
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Entführung & verrückte Experimente mit mutierten Pflanzen - außerdem: Niki Nowotny ist in zwei Rollen zu hören
Der Fall ist im TKKG-Universum etwas Besonderes: Diese Folge (die es nur als Hörspiel gibt) hat es nämlich geschafft, die Fans zu spalten: Viele Fans hassen sie, eine Minderheit findet sie gut. „Vermißte Kids und Killerpflanzen“ wird häufig als Trashfolge bezeichnet, dabei ist eigentlich nur das Motiv des Verbrechers Trash. Mit einem normalen Motiv des Täters wäre die Folge nicht mal mehr Seriendurchschnitt. Was mich diesmal ausnahmsweise nicht stört, ist die Überdosis Kommissar Zufall. Eigentlich passt die Geschichte eher in ein Gruselhörspiel - das Hörspiel wirkt wie ein Fremdkörper innerhalb der Serie.
Ein Ohrenschmaus waren die vielen witzigen Dialoge. So stellt Tim beispielsweise Folgendes fest: „Züge sind nie pünktlich. Züge, Flieger, Schüler und Eilbriefe kommen immer zu spät! “ Des Weiteren finde ich zum Beispiel die Gespräche mit der Augenzeugin und dem Pensionär auf dem Hauptbahnhof sehr lustig. Die Figurenzeichnung ist ausgezeichnet gelungen.
Was mir auch positiv auffiel: In dieser Folge gibt es nur einen Fall zu lösen und nicht wie häufig dieses nervige „Drei-Fälle-in-einer-Folge-System“.
Das Cover zeigt eine krasse Szene aus der Hörspielhandlung. Es hat mir gut gefallen.
Der verrückte Bosnickel (Klaus Dittmann) und der grenzdebile Herr Mögezoff (genial: Wolfgang Hartmann) sind meiner Meinung nach die skurrilsten TKKG-Gegner in der gesamten TKKG-Serie. Ich bin begeistert von ihnen. Skurril sind natürlich auch die bereits erwähnte ältere Dame, die von Heikedine Körting gesprochen wird, und jener Pensionär der sich bei der Bahnpolizei wortreich beschwert. Bei dem im Inlay des Hörspiels genannten Sprechernamen Hugo Benziger handelt es sich um ein Pseudonym von Niki Nowotny! Das ist das einzige Mal, dass einer der Hauptsprecher eine Doppelrolle in einer TKKG-Folge hat. Der Sprecher des Karl Viersteins macht das sehr gut: Ich habe ihn erst gar nicht erkannt. Hörspieldrehbuchautor André Minninger darf auch ein paar Sätze sagen. Er ist der Fahrradfahrer. Alle Sprecher liefern eine sehr gute Arbeit ab, lediglich die Nebenrolle „Bahnpolizist Hugo“ hat mir nicht gefallen.
Die Atmosphäre ist diesmal nicht besonders gut geworden. Lediglich die Szenen mit Bosnickel am Anfang und in der Mitte von Seite B sind perfekt, da sie dank der Geräusche, Effekte und Zwischenmusiken sehr gruselig geworden sind. Die Musik ist meiner Meinung nach sehr gut ausgewählt und eingesetzt worden, was damals Ende der 90er Jahre nicht selbstverständlich war (Produktionsjahr 1997).
Fazit
Ich gehöre zu der Minderheit, der dieses Hörspiel gefallen hat. Die Mischung stimmt einfach: Story (Motiv des Gegners), glaubwürdige und lustige Charaktere und viele Kultdialoge von sehr guten Sprechern.
Das alles bringt diese Folge auf meiner persönlichen TKKG-Bestenliste auf Platz 60 (als ich die Rezension im Jahr 2008 verfasste) ! Heutzutage könnte sie bei mir ungefähr auf Platz 100 landen... Wer die Folge noch nicht kennt, sollte sie sich mal anhören.
Und nun die Punktvergabe: 7 Punkte für die Folge 105
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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18.06.2021 06:41
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Olle_Viri
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 27.05.2023
Beiträge: 118
Spiel-Beiträge: 0
1. Experte: TKKG
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Was soll man da noch sagen? Die Serie hat ihren Tiefpunkt erreicht. Mutierte fleischfressende Killerpflanzen, die auf dem verseuchten Boden eines stillgelegten Kernreaktors zu Übergroße wachsen, ein verrückter boshaft lachender Professor Bosnickel, der dort seine Studien betreibt und Tiere an sie verfüttert (vielleicht auch noch Tauben, die von den bösen Taubenhassern geliefert werden!?). Im Hörspiel lockt er zwei Ausreißerinnen mit der Aussicht auf Fertigpizza in sein Verlies, und will sie an seine Killerpflanzen verfüttern, doch dumm nur, dass ihm TKKG in die Quere kommen. Zum Schluss wird dem Verrückten von seinen 'Lieblingen' noch eine halbe Hand abgebissen. Wolf versucht unglaublich witzig zu sein, fuchtelt dabei aber stets übereifrig wie ein Moralapostel mit seiner Keule gegen Atomkraft herum ("Atomkraft ist grauenvoll"). Davon abgesehen ist das Ganze für mich einfach zu kalkuliert (und nicht aus der Situation heraus entstandene Situationskomik) und wie schon gesagt moralinsauer, um (unfreiwillig) besonders lustig oder komisch rüberzukommen. Ansonsten ist diese Folge meiner Meinung nach viel mit belangloser Alibihandlung aufgefüllt worden (etwa Minninger als pöbelnder Radler-Rambo). Die Sprechermotivation ist diesmal entsprechend recht unterschiedlich. Zuletzt besteht ja vielleicht doch noch Hoffnung, dass diese Killerpflanzen die ganzen blauen Kassetten aus der Ära 91-155 verspeisen, die ihre Funktionstüchtigkeit verloren haben, sozusagen als Müllschlucker. Davon habe ich leider schon viele. ;-)
Fazit: Weder Nostalgie noch sonstwas, einfach nur Billigschrott. 1/10
weitere Anmerkungen:
Um auf die Frage von Mangobanane zu antworten: ich habe diese Folge erst in den letzten Jahren kennengelernt und finde sie einfach nur grottenschlecht, egal ob ernst genommen oder als Parodie (bestenfalls noch ansatzweise unfreiwillig komisch). Vor allem angesichts der politischen Entwicklung mit ständiger Moralisierung und aktuell horrender Energiepreise finde ich, dass dieses Moralkeulenschwingen grundsätzlich oder bezüglich dem Thema Atomkraft einen absolut unsympathischen Beigeschmack bekommen hat. Und das, obwohl ich selber auch klar gegen Atomkraft bin.
Vielleicht würde ich die Folge auch anders sehen, wenn ich sie vor vielleicht 15-20 Jahren zusammen mit meinem Hörspielfreund während meiner Studentenzeit erstmals gehört hätte und man zusammen darüber gelacht hätte. Ich meine es macht gerade bei dieser Folge echt was aus, welchen Bezug man dazu hat.
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06.10.2023 07:39
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14.10.2023 17:59
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.451
Spiel-Beiträge: 27
Hörspielserien:
            und 1 weitere.
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Zwei Ausreißerinnen werden von einem Biologen angesprochen und mitgelockt. Dank Klappentext weiß man, was der vorhat.
Ein Unfall und Karl hat sein Handy vergessen. Erstmals in der Serie, dass er eins hat, oder?
Eigentlich wollte man die Ausreißerinnen abpassen, die eine ist Gabys Brieffreundin und deren Mutter bat um Hilfe.
Die geschwätzige Bahnreisende ist lustig. Auch schön die Szene bei der Polizei „Hugo, wie groß bist du?“ „Was ist los?“
„Nimm dich zusammen, Nicole, sonst werde ich nie wieder mit dir türmen!“ - Was man halt so macht unter Freundinnen.
Zweite Hälfte des Hörspiels. Fleischfressende Pflanzen („Killerpflanzen“) sind im Sperrgebiet Nähe des stillgelegten Atomkraftwerks zu Riesenpflanzen herangewachsen, die Schweine verspeisen können. Und nun sollen die Ausreißerinnen verfüttert werden.
Kommissar Glockner ist gerade nicht da – tja, da muss man selbst ermitteln, die anderen Polizisten taugen alle nichts. 
Gaby bezirzt den neuen Assistenten ihres Vaters und man rückt dem Entführer auf die Bude. Der ist allerdings bei der Raubpflanzenfütterung und bekommt von so einer Pflanze drei Finger abgebissen. Der dusselige Komplize plaudert alles aus – der Biologe kommt freundlicherweise nach Hause, wo auch die Mädchen festsitzen, TKKG müssen nichts aufs verseuchte Gelände.
Allgemeine Freude, friedliches Beisammensein.
So durchgeknallt, das ist schon wieder gut.
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13.12.2024 10:38
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HerrSchmeichler
Sekretär
Dabei seit: 11.01.2022
Beiträge: 3.684
Spiel-Beiträge: 119
1. Experte: Benjamin Blümchen
2. Experte: Die drei ???
3. Experte: TKKG
Hörspielserien:
         und 5 weitere.
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Ich habe mir diese kontroverse Folge heute mal wieder angehört. Ich weiß noch, dass ich sie beim ersten Hören sehr albern und trashig fand. Es ist auch heute noch Trash, aber darunter steckt doch etwas mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Achtung, Spoiler!
Natürlich ist die Geschichte mit dem Kernkraftwerk "Fall-Out" eine Kritik an Atomkraft. Wo der Autor den Bogen allerdings überspannt, sind die titelgebenden Killerpflanzen. Die passen eher in die Gruselserie als zu TKKG, die zwar auch mal abgedrehte Geschichten haben (z.B. Spuk aus dem Jenseits), aber ansonsten größtenteils geerdeter und realistischer sind. Das trifft nämlich auch auf das eigentliche Verbrechen zu, welches hier nur nebenbei erwähnt wird: Bosnickel und Mögezoff haben in der Vergangenheit junge Mädchen (u.a. Ausreißerinnen) aufgegabelt, im Auto nakotisiert und haben Fotos und Videos von ihnen gemacht...
Dieses Schicksal bleibt Sonja und Nicole zum Glück erspart. Ihre Geschichte (wie sie angesprochen werden, im Auto das Bewusstsein verlieren und dann in einem Verlies aufwachen) ist durchaus spannend erzählt, was nicht zuletzt an der hervorragenden Sprecherleistung von Alexandra Doerk und Anja Maria Mahler liegt. Auch TKKGs Ermittlungsarbeit lässt sich ganz gut hören, bis einschließlich der Szene auf dem Parkplatz. Danach allerdings (wenn sie zu Bosnickel nach Hause fahren) verliert das Hörspiel seltsamerweise jegliche Spannung für mich und kann mich auch nicht mehr packen. Es wird TKKG durch Mögezoff zu einfach gemacht, Bosnickel sorgt selbst für seinen Untergang... Das ist irgendwie kein interessantes Finale.
Die Sprecher sind an sich mal wieder gut. Sogar Heikedine Körting und Niki Nowotny (den ich beim ersten Hören definitiv nicht in seiner Zweitrolle erkannt habe; wenn man's weiß hört man es aber) fand ich ganz gut. Auch Klaus Dittmann gibt an sich wirklich alles, um Bosnickel wie der Erzähler sagt "teuflisch" wirken zu lassen - mir persönlich ist es aber ein bisschen zu drüber und passt (wie gesagt) eher zur Gruselserie oder Larry Brent.
Wenn die Folge zum Ende hin nicht abfallen würde (und man den Killerpflanzen-Plot weggelassen hätte und sich auf das wirkliche Verbrechen konzentriert hätte) wäre ich sogar bei 7 Punkten.
6 Punkte
P.S.: Ich habe den Namen von Mögezoff früher iimmer falsch verstanden und gedacht, der Handlanger hieße "Mürbezopf".
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24.01.2025 23:16
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24.01.2025 23:19
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