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142 - Bankräuber mit Supertrick
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HildaW
Junghexe
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Schwarzarbeit, Arbeitnehmer aus Osteuropa. Schwieriges und komplexes Thema, mal sehen, wie die Umsetzung gelingt.
Zunächst mal wieder ein Ganove den anderen mit seinem Wissen erpressen.
Dann geht es um einen Artikel für die Schülerzeitung.
TKKG studieren die „Stellenanzeigen“ an Laternenpfählen und wittern überall Betrug und sonstige Gaunereien.
Kurz in einen Bankraub geraten und eher suboptimal ermittelten.
Erpressertreffen im Bahnhof.
Und es geht wieder um die Schülerzeitung.
Kleine Überraschung, was den Bankraub angeht, leider insgesamt eine zähe Szene.
Dann noch Tims Einmaljob… leider auch nicht spannend, weil man schon weiß, wer der Auftraggeber ist.
Leider mal wieder recht langatmig, es wird von einem Thema zum nächsten gehopst und das eigentliche Thema, die Ausbeutung der osteuropäischen Arbeitskräfte wird zwar erwähnt, aber so wirklich darum gehen tut es nicht. Sondern das wurde nur „ganz Ausversehen“ aufgeklärt, wie Klößchen sich ausdrückt. Schade.
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18.01.2025 19:29
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Klara_Fall
Ökohexe

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Nach längerer Zeit heute mal wieder auffe Ohren gehabt.
Ich erinnerte mich nur noch, dass da was mit Zwillingen, genannt "dicke Kartoffel" war (by the way: spricht Brigitte Böttrich beide - also Jadwiga und Agnes?).
Beginnt alles mit einem Mini-Mini-Opern-Crashkurs, an den ich mich gar nicht mehr erinnerte. Alle anderen Erinnerungen kamen nach und nach zurück. Die an die kleinen beschrifteten Vierecke aus Papier und dass das doch das Thema für die Schülerzeitung sei. Echt? Isses? Egal. Ich mag die Szene um die Ampeln und Zettel.
Ebenso mag ich Frau Jung und wie sie dem alten Herrn den Gefallen tut, sie maßregeln zu dürfen.
Sonst relativ wenig Inhalt für 58 Minuten, in denen ich mich aber nicht langweile und nicht das Ende herbeisehne.
Ja, es wird mal wieder sehr mit (negativen) Klischees gespielt. Gibt einen kleinen Punktabzug.
Frage 1 ... ach nee, ist ja bereits Frage 2 ... oben habe ich ja schon eine Sprecherinnen-Frage gestellt:
Sagt Karl bei dem Salome-Feigen-Satz "das enthält doch gar kein "r"?". Da fände ich Klößchen passender. Denn Karl traue ich zu, dass er den "Witz" (ich habe leider nur müdes Lächeln dafür) durchschaut.
Frage 3 ... der Handyklingelton des Gangsters ... der kommt bei TKKG noch irgendwo vor ... mich erinnert es sehr an eine MC meiner Oma "Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen, Sonnenschein, diese Nacht blieb dir verborgen, doch du darfst nicht traurig sein..." War es Omas Nana Mouskouri-MC?
Fragen 1 - 3 alle nicht wichtig und weltbewegend, aber vielleicht fällt ja jemandem was dazu ein...
Die Folge unterhält mich, hat Humor, die Sprecherleistungen sind gut. Gerade habe ich es mit Brigitte-Böttrich-Folgen. Während ich sie als Frau Sauerlich in "Ausspioniert" nicht so möchte und sie mir als Frau Vogel in "Oskar und die sieben Zwerge" gnadenlos auf den Geist fällt, finde ich die Specherinnenleistung hier gut. Auch das Radegebreche des "Polen" (gerade fällt mir der Name nicht ein) nervt mich nicht so wie sonst oft, wenn ein Deutscher versucht, einen ausländischen Charakter gewollt einen Akzent zu verpassen.
An der Stelle mit den 200 Euro, die Gaby zur Bank bringen will, ist mir etwas zu viel overacting (Zitat habe ich gerade nicht parat, aber es ist für sie ja so ein Stress, diese 200 Euro bei sich zu haben.... armes Opfer!)
Etwas Abzug für die Klischees, für 8 Punkte reicht es aber gut.
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30.01.2025 07:35
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Mikosch373
dey/denen
   
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Achtung, Spoiler!
TKKG - Bankräuber mit Supertrick (142)
Wieder mal ein sehr effekthascherischer Titel, aber das ist eben der TKKG-Style. Ich bin gespannt, was für ein Supertrick das ist. Das Cover ist interessant. Es zeigt eine eigentlich sehr bedrohliche Szene, aber irgendwie kommt die Bedrohlichkeit nicht rüber. Der Mann guckt eher liebevoll und die Frau mehr so wie: „Huch, mein Freund will mich anfassen!“ Aber vielleicht ist die Szene ja vollkommen anders als gedacht. Der Klappentext klingt super, ich hoffe, dass man das Thema gut angeht und das mit dem Geheimagenten ordentlich für Spannung sorgt.
Es beginnt mit wunderschöner Opernmusik, nur tritt die nach wenigen Sekunden leider in den Hintergrund. Dann stürzt Klößchen, was ich gut inszeniert finde - genau wie das Telefonat des Einbrechers und seines Opfers, auch wenn mich das an eine andere Folge erinnert. Auch wie TKKG zu viert aufeinandertreffen und über Gabys Jacke sprechen, gefällt mir gut. Die Dialoge rund um Tante Edeltraut und wie Gaby sie quasi ausnimmt, sind auch ganz witzig. Durch den Banküberfall wird es dann spannend.
Die Verfolgung von Bankräuber und Geisel fühlt sich dann schon nach großem Finale an, aber es geht spannend weiter. Denn die Geisel, die TKKG gesehen haben, ist nur der Zwilling der dicken Kartoffel. Dass die Frau konsequent so genannt wird, ist auch … sehr interessant. Wie Karl Tim und Gaby beim Flirten unterbricht und ans Wesentliche erinnert, mag ich auch. Das mit Gabriel ist auch super. Dass die dicken Kartoffeln mit dem Bankräuber zusammenarbeitet, kommt auch sehr überraschend.
Witzig ist auch, dass irgendeine Frau in der Menge sich 12 Cheeseburger für irgendeine Fahrt geben lässt. Wie lang ist diese Fahrt denn? Warum Tim überrascht ist, dass er den Bankräuber auf dem Klo trifft, verstehe ich nicht so ganz. Für mich war das ziemlich klar. Danach geht es Schlag auf Schlag und nur die dicken Kartoffeln bleiben auf freiem Fuß. Das gefällt mir ganz gut, denn die zwei sind irgendwie sympathisch und Tim hat schon recht, dass sie ja auch ausgebeutet wurden. Insgesamt eine super Folge, die ich sicher nochmal hören werde!
Fazit: 9 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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01.06.2026 21:10
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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Eine dieser Folgen, die sich bei mir raufgearbeitet haben. Als Kind konnte ich damit nicht viel anfangen, aber hier steckt wirklich viel drin. Wieder eine Folge am Puls der Zeit (auch wenn nicht so richtig rausgestellt wird, was das neue Gesetz konkret verändert, aber vielleicht war das damals so präsent, dass man dachte, man muss es nicht erläutern), die Action, Spannung und Witz gut unter einen Hut bekommt. Andreas von der Meden und Holger Mahlich als Gäste gehen immer.
Die Gangstergespräche sind nicht zu ausschweifend ("Die Unterlagen gehören mir gar nicht" - "Da sind deine Unterschriften drauf!" 
oder auch der pinkelnde Skinny) und die beiden Handlungsstränge werden stabil aufeinander zugeführt. Konsumkritik ist natürlich auch dieses Mal dabei in Form von Gabys wasserdurchlässiger Regenjacke 
Noch besser ist die Story um ihre Tante, die jährlich offenbar mindestens 500 Euro an Gaby verliert. Was mich zu der Frage bringt, wie viele Tanten sie eigentlich hat neben Isa und Edeltraut. Und dann der Gabriel
Den Action-Part mit der Verfolgungsjagd mit Frau Junge und dem Überraschungseffekt, der sogar Tim aus dem Konzept bringt, mag ich auch sehr. Interessant auch, dass sich Tim hier sehr zurücknimmt und den Bankräuber in der Bank nicht angreift.
Natürlich hätte das Thema Schwarzarbeit mehr Tiefe verdient, aber da ist man bei TKKG halt eher falsch. Die Folge überspielt das aber ausreichend mit viel Unterhaltungswert. Komischerweise sehe ich die kleinen, weißen, beschrifteten Vierecke aus Papier nie an Ampeln...
Unfreiwillig komisch ist, wie sich die eine Schwester eine ellenlange superkomplizierte Story für Gaby ausdenkt, die dann gar nicht zum Tragen kommt. Voll glaubwürdig 
Warum erkennt Gaby die dicke Kartoffel (auch ein Markenzeichen der Folge) eigentlich nicht an der Stimme?
Bei der Sprecherliste hat man sich allerdings wenig Mühe gegeben. Der Nachname des Bankräubers fehlt, von den Schwestern ist nur eine gelistet, man hat sich also nicht mal die Mühe gemacht, Brigitte Böttrich noch ein Pseudonym zu verpassen (ich bin mir sehr sicher, dass sie beide Schwestern spricht), bei Keule und Plattmann bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob das Kosenamen oder Nachnamen sind, den Baron nennt man hier einfach "Oldie" (30 Sekunden weiterhören war natürlich zu viel verlangt) und natürlich werden die ganzen Hintergrundstatisten ("Ich hätte gerne 12 Cheeseburger, ich hab eine lange Fahrt vor mir" - ähh what?!?) nicht genannt. Leider gibt's zu dieser Folge auch keine Buchvorlage.
Insgesamt gehe ich von 6 auf 8. Vielseitige, kreative Folge, die zwar in Nuancen an andere Episoden erinnert, aber größtenteils sehr eigenständige Wege geht und viel Spaß macht.
8/10
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02.06.2026 08:30
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02.06.2026 08:34
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HerrSchmeichler
Sekretär
Dabei seit: 11.01.2022
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1. Experte: Benjamin Blümchen
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Eine Folge, die das zu der Zeit hochaktuelle (und immer noch aktuelle) Thema Schwarzarbeit aufgreift, auch wenn diese hinter dem titelgebenden Bankraub in den Hintergrund tritt.
Achtung Spoiler!
Die Eröffnungsszene vor der Oper hat eigentlich gar nichts mit der Folge zu tun, sondern liefert lediglich einen leicht amüsanten Einstieg in die Folge. Dabei wäre eine Oper als Schauplatz doch eigentlich auch mal ganz interessant...
Stattdessen erfährt die Hörerschaft von einer Schwarzarbeitsfirma und dem Polen Janik, der den Chef mit seinem Wissen erpresst. Das Telefonat ist sehr unterhaltsam geraten. Es soll eine Geldübergabe an den Schließfächern im Bahnhof geben. Da fühlt man sich als TKKG-Hörer doch gleich abgeholt, weil das ein immer mal wieder auftauchendes Element ist. Genau so wie die Schülerzeitung, die in der nächsten Szene Thema wird. Manche würden vielleicht sagen, das ist langweilig und unoriginell, aber für mich sind das gern gesehene Elemente, die einfach ab und zu dazu gehören.
Dass Gaby ihre Tante so ausnimmt, passt in meinen Augen nicht ganz zu ihr. Wenn schon, dann müsste sie das zu viel geschenkte Geld auf direktem Wege ans Tierheim spenden. Aber so, wie Veronika Neugebauer die Rolle hier spricht, ist Gaby wohl in ihrer zickigen Phase.
Den Hauptteil der Folge geht es um den Bankraub mit anschließender Verfolgung. Von Etikettenschwindel kann hier also wirklich mal keine Rede sein
Die Taxifahrerin ist sehr sympathisch und die Verfolgungsjagd recht gut umgesetzt. Als Hörer rechnet man auch nicht damit, dass es zwei "dicke Kartoffeln" gibt. Diese Bezeichnung ist aus heutiger Sicht natürlich sehr kritisch zu betrachten, aber sie macht die Folge gemeinsam mit dem Twist sehr einprägsam.
Der Botengang von Tim verbindet dann beide Handlungsstränge miteinander. Natürlich ist hier wieder Kommissar Zufall am Werk, aber weil das ziemlich von Anfang an schon so angelegt ist, stört es mich hier nicht so, als wenn es völlig aus dem Nichts passieren würde.
Die Sprecher:innenauswahl ist hervorragend: Holger Mahlich als polnischer Krimineller hat nur einen leichten Akzent, der aber für die Rolle ausreicht und nicht nervig wird. Brigitte Böttrichs Akzent fand ich recht überzeugend, auch wenn ich mich da zugegebenermaßen nicht so gut auskenne. Außerdem ist Andreas von der Meden in einer kleinen Nebenrolle zu hören und Carin Abicht spielt die Taxifahrerin sehr sympathisch.
Die Folge ist sehr unterhaltsam und hat viele Elemente, die ich mag: Bankraub, Geldübergabe am Bahnhof, Schülerzeitung, Tim bietet sich als Bote an,... Dazu ein Twist, den man beim ersten Hören wohl kaum vorhersehen kann.
Natürlich muss man sagen, dass die Folge nicht frei von Stereotypen ist und das Thema Schwarzarbeit, insbesondere im Hinblick auf die Ausbeutung der ausländischen Arbeitskräfte, hätte noch mehr Aufmerksamkeit verdient. Stefan Wolf positioniert sich aber am Ende ja doch, in dem er die beiden Frauen unbescholten entkommen lässt.
Zitat der Folge:
Gaby: "Die deutsche Jugend ist fleißig, bescheiden und arbeitsam."
Klößchen: "Dann gehör ich offenbar zu den Senioren."
9 von 10 Punkten
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08.09.2026 12:39
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