Auf diese Serie wurde ich übers Forum aufmerksam. Ich habe schon mal völlig random eine Handvoll Folgen gehört und – gefällt! Sicherlich ist nicht jede Folge gleich gut, wie sich das eben für eine Serie gehört.
Nebencharaktere wirken auf mich oft überzeichnet/überspitzt in ihrer Aussprache, aber das scheint generell so gewollt. Bei den Hauptcharakteren habe ich noch Schwierigkeiten mit dem Auseinanderhalten. Jay erkenne ich, aber Tom und Derek bislang nicht. Allerdings habe ich auch nicht den Eindruck, dass das für das Verstehen des jeweiligen Falls besonders wichtig ist.
Die Folgen beginnen völlig plötzlich mit einer Szene aus der Vergangenheit, da darf man nicht in Erwartung eines Titelsongs noch irgendwo herumkramen.

Und am Schluss gibt es seltsame Pausen, bei der ersten Folge habe ich mich ganz schön erschrocken, als da plötzlich die nächste Folge beworben wurde.
Die Musik ist auf jeden Fall toll, hat teilweise was von 90er-Jahre-Familien-Vorabend-Serien.
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Nun zu dieser Folge.
Wie realistisch es ist, dass drei Jugendliche ganz alleine einen Radiosender aufziehen, der stadtweit gehört werden kann und auch gehört wird, frage ich mal nicht, vielleicht ist in Amerika sowieso alles anders.
Es steht die Bürgermeisterwahl an und das Radioteam beschäftigt sich zudem mit einem Schiffsunglück von vor mehr als 30 Jahren. Seltsame Botschaften kommen auf verschiedenen Wegen an – eine verschlüsselte Warnung, die aus dem Jenseits zu kommen scheint.
Derek und Jay geraten in Lebensgefahr, der etwas eigenwillige Sheriff mahnt: „Keine Extratouren in einsamen Gegenden!“ Also fährt man hinaus auf den Ozean, da kann einen schließlich kein Auto rammen. Klar, und sonst auch nichts passieren, keine geübten Abenteurer, diese drei.
Die künstliche Luftblase… geht sowas wirklich? Jedenfalls ermöglicht es eine interessante Handlung. Im Wrack findet man eine verottete Leiche - Jay untersucht sie erstmal. Das war der Moment, in dem ich nach Hintergrundinfos zur Serie suchte, was ich bewusst vorher nicht tat. Zielgruppe Jugendliche.
Ein Ring wird zum entscheidenden Hinweis und „Pa“ Mr. Riverdale hat Angst und ziemlich viel Wissen und in bester Absicht schon ordentlich mitgemischt bzw. mitmischen lassen.
Die Technik ist weit genug, man kann und darf im Leuchtturm auf Sendung gehen, samt Live-Übertragung von der Bürgermeisterwahl. Der Sheriff betatscht den Bürgermeister und verhaftet ihn anschließend auf offener Bühne.
Zurück ins Studio, wo Mrs. Bushland den Jungs anbietet, dauerhaft vom im Leuchtturm aus zu senden - allerdings müssen sie den polsterruinierenden Kater bei sich aufnehmen.
Spannender Fall, gerade das richtige Maß an Verwicklung und nebenbei wird berichtet, wie „der Sender, der so heißt wie die Stadt“, in den Leuchtturm kam. Das Ende mit der Verhaftung auf der Bühne war mit etwas zu drüber und die Szene mit der Leiche etwas grenzwertig. Aber sonst: Toll!