Fünf Freunde - und das Rätsel des Drachenbootes (079)
Der Titel ist sehr ansprechend, das Cover finde ich auch schön, aber der Klappentext hört sich weniger gut an. Als in New Haven ein Drachenboot-Rennen stattfindet, sind die fünf Freunde sofort Feuer und Flamme. Kurze Zeit später werden zwei Drachenköpfe gestohlen und ein neues Abenteuer beginnt.
Georges und Ruperts nächtliche Unternehmungen sind atmosphärisch und die Geschichte ist an sich auch recht unterhaltsam erzählt, aber die Auflösung ist leider wieder ziemlich offensichtlich. Bei den Sprechern habe ich mich über Jens Wawrczeck und Tim Knauer gefreut.
Fazit: 7 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
Lässt man die Vorhersehbarkeit mal außen vor, ist die Folge eigentlich ganz okay. Insgesamt hätte sie jedoch wirklich noch ein wenig spannender sein können. Für 7 Punkte reicht es am Ende dennoch.
Die Geschichte hat mit dem Drachenbootrennen zwar ein schönes Setting, aber abgesehen davon ist die Folge nicht besonders interessant. Vieles ist vorhersehbar, die Nebenfiguren bleiben sehr blass und am Ende bekommt man noch nicht einmal mehr das Bootsrennen zu hören. Immerhin haben wir mit Mei-Ling eine wiederkehrende Figur, wobei sie hier bei den Ermittlungen eher gestört als geholfen hat.
Über Kerstin Draeger habe ich mich (wie immer) gefreut, wobei ihre Rolle hier doch deutlich kleiner war, als anfangs gedacht.
Kann man hören, aber es fühlt sich mehr wie eine Auftragsarbeit an (was es ja natürlich auch ist) und weniger so, als hätte das Thema China und Drachenboote die Autorin tatsächlich interessiert.