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043 - Gefangen in der Schreckenskammer
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DaDi
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 16.03.2018
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Was ein eine Folge! Direkt von Anfang an Spannung und kein in die Länge ziehen.
Klasse Dialoge zwischen Lehrer und TK, Tim kommt ein wenig kühl rüber, dafür wirkt Kommissar Glockner, im Vergleich zu anderen Folgen, wo Gaby entführt wird, deutlich gespannter.
Nebenbei wird auch noch ganz kurz ein Thema angesprochen, was für viele Jugendliche relevant sein könnte: Trennung der Eltern. Hier hätte ich mir etwas mehr Sensibilisierung gewünscht.
Neben letzterem wird auch noch das Thema Mobbing angeschnitten, welches sich in diesem Fall besonders auf Klößchen bezieht.
Trotz der Anspannung gibt es auch viele lustige Momente und einige davon könnten den Hörer auch zum Schmunzeln bringen
Auch der Titel verrät nicht viel von der Geschichte, was bei einigen Folgen ja leider schon die Spannung genommen hat...
Alles in allem würde ich 10/10 Punkte vergeben.
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11.03.2019 21:36
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Volker_Mars
Punkerhexe
 
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Der untadelige Dr. Hartholz klaut also Socken.
Ist wohl n' Tick, meint der alte Schleimi Dr. Tickel.
Die Folge ist so herrlich, dass ich nix anderes als die 10 zücken kann.
Ich finde es jedoch gut, dass man auf ein Ableben von Bello in der Hörspielfassung verzichtet hat.
Wäre irgendwie unschön gewesen.
Im Buch soll das ganze ja nicht so glimpflich ausgehen.
In diesem Sinne DJANGO beobachtet euch!
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23.03.2022 22:36
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Olle_Viri
Blauer Töröö
 
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1. Experte: TKKG
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Total verkorkste Pauker und untadelige Horrormönche:
'Gefangen in der Schreckenskammer' war meine 2.TKKG-Folge und obwohl ich sie schon als Kind mochte, hat es erst als Erwachsener in Begeisterung umgeschlagen, dafür aber richtig. Diese Folge hat ihren Platz in meiner Top 5 wohl sicher und ist von der 1 Sekunde an ein absolutes Meisterwerk in jeder Hinsicht. Story, Atmosphäre, Spannung, Humor, Charaktere und Sprecherleistungen bekommen hier alle eine 1+ mit Sternchen würde man in der Schule so sagen. Und auf selbiger gibt es den harten untadeligen Pauker Hartholz, der auf Ordnung, Disziplin und Gehorsam achtet aber in Wirklichkeit ein total verkorkster Sockendieb ist, der psychologische Hilfe in Anspruch nehmen muss. Überhaupt ist das Internatleben ein hartes Brot, die Schüler müssen sich in eiskalten Winternächten auf die Nacht vorbereiten, was uns der Erzähler während einer melancholisch klingenden Zwischenmusik kurz erklärt. Dann gibt es noch Schüler wie Obermeier und Feindt, die ihre Mitschüler schikanieren wo sie nur können und hämisch grinsen wenn diese durchfroren ins Internat zurückkommen. Und den auch in der Schule tätigen Psychologen Tickel, der nebenbei den ganz großen Coup plant. Er täuscht einen Einbruch in seine Praxis und den Diebstahl von Patientenakten vor, um seine Patienten erpressen zu können. Er verlangt Schweigegeld, damit niemand erfährt was in ihren Akten steht. Ein Geniestreich, sich so ein Verbrechen auszudenken. Nicht zu vergessen die Horrormönche (keine Bettelmönche), die Gaby entführt haben und in der 'Schreckenskammer' gefangenhalten. Da die Folge fast durchgängig in einer Nacht spielt, kommt eine unglaublich intensive und spannungsgeladene Atmosphäre auf. Das Ganze scheint sich in einem düsteren, psychologisch aufgeladenen Mikrokosmos der TKKG-Stadt abzuspielen. Horrormönche, sonderbare Psychologen, ein nervöser Filmvorführer und ein angeschossener Hund im Park sorgen stets für die richtige Stimmung. Der in dieser Folge teilweise schon göttliche Humor kommt dort zum Tragen, wo er hinpasst, dafür aber stets mit geballter Wucht. Der Anruf von Tickel bei Hartholz hat schon etwas Surreales, als Ersterer mit verstellter Stimme fast einem koboldähnlichen Wesen gleich seinen Patienten erpresst und am Telefon vorführt. Die Sprecher allesamt überragend, aber Gottfried Kramer setzt sich als Ottmat Tickel diesesmal sein Denkmal. Für mich ist er ohnehin zusammen mit Ferdinand Dux und vielleicht dem Erzähler Dockerill der beste Sprecher im gesamten TKKG-Universum, wenn man die Hauptrollen jetzt mal außer Acht lässt. Der nächtliche Erpresseranruf von ihm mit dem schon tickhaften he he he-Lachen ist schlichtweg sensationell. Michael Grimm als Theo Lambster (nicht Lamster) ebenso überragend. Alle anderen Sprecher sind sehr gut und würden in anderen Folgen sicherlich hervorgehoben werden. Die Folge auch eine richtige Kommissar Glockner-Folge, man merkt diesmal richtig wie er auch um seine Tochter bangt. Klößchen hatte zwischendurch mal wieder den richtigen Riecher und die Lösung quasi schon parat, Gaby wird gleich zu Beginn entführt und erst am Ende befreit. Insgesamt ist diese Folge ein wahres Meisterwerk.
Zitate/ lustige Szenen:
Davon wimmelt es nur so.
Klößchen:"Also meinst du wir sollten Angelika Schmählich fragen. Sie ist nicht nur Psychologin, sondern auch eine nette Person, aber nicht heute Abend. Ich meine sie ist auch heute Abend nett, aber sie ist nicht da."
Hartholz:"Carsten und Sauerlich, wie hat sich der untadelige Internatsschüler zu verhalten, stets und ständig?"
Tim:"Äh, soll ich antworten Herr Dr.Hartholz?"
Hartholz:"Antworte Peter Carsten!"
Tim:Untadelig.
Hartholz:"Untadelig, richtig!"
Diese Szene spricht für sich.
Tim telefoniert mit Kommissar Glockner in der Besenkammer. Hasso Feind stört ihn während des Gesprächs. Dann klopft es nochmal gegen die Scheibe.
Tim:"Der Esel klopft schon wieder Herr Kommissar. Wenn er nicht gleich damit aufhört, kriegt er einen auf den Rüssel, dass die Zähne Samba tanzen."
Es war aber nicht Feindt der mit einer Münze gegen die Scheibe klopfte, sondern Hartholz. Au Backe.
Auch das Verhör von Theo Lambster ist sehr amüsant.
Lambster:"Na nun dagen Sie schon wie Sie auf mich gekommen sind. Wer hat mich angeschwärzt, den mach ich fertig,
...
Glockner:"Sie hören noch von uns Herr Lambster, guten Abend."
Lambster:"Guten Abend, aber lieber wäre mir ich würde nichts mehr von Ihnen hören, nie mehr, verstehen Sie nie mehr!"
Die legendäre Szene mit Tim und Obermeier in der Schulmensa ist auch längst ein Klassiker.
Obermeier (zischend und bebend vor Hass):"Das wirst du mir büßen, büßen du, nein nicht nur du, du nur indirekt, büßen wird er es!"
Ein paar Schulmädchen, die vorher die Szene beobachten, lachen über Obermeier und laufend singend weg:"Linkes Auge blau, rechtes Auge blau, la la la la la ..."
Auch das Finale köstlich, Lambster hat selber Tickel überführt, weil der in seinem Erpressungsversuch eine Tatsache erwähnte, die er von Lambster erst erfuhr, nachdem die Patientenakte angeblich gestohlen wurde. Lambster ist völlig außer sich.
Lambster:"Tickel ist ein Betrüger!"
Tickel:"Aber Herr Lambster."
Lambster:"Ein Erpresser!"
Tickel:"Lambster"
Lambster:"Er ruft seine eigenen Patienten an und erpresst sie."
Das humoristische Highlight ist der nächtliche Erpresseranruf von Tickel bei Hartholz.
Tickel:"Noch auf, hast wohl eine unruhige Nacht wie, hi hi hi hi."
..."Du meinst deine Schüler müssten dich bewundern, he zum Totlachen he he he he he."
...Hartholz:"W was wollen Sie?"
Tickel:"Dich daran erinnern wie du wirklich bist, total verkorkst he he he, ein Kleptomane bis du, he he, ein Dieb, der jede Woche in den Kaufhäusern klaut. Immerwieder Taschentücher und Herrensocken."
Fazit: Diese Folge ist in jeder Hinsicht ein absolutes Meisterwerk geworden und verdient sich bei mir ihren Platz in meiner Top 5. Ein göttlich aufgelegter Gottfried Kramer krönt hier den Humor. Klare 10/10
weitere Anmerkungen:
In der Psychologiefolge haben selbstverständlich die Namen eine Bedeutung, die jeweils zu den Charakteren passen. Der Psychologe Tickel hat selber einen Tick, seine Kollegin Angelika Schmählich verschmäht seine Liebesavancen. Hasso Feindt und Horst Obermeier sind ihren Mitschülern gegenüber feindselig eingestellt und von Hass zerfressen. Obermeier lässt den Mitschülern gegenüber im wahrsten Sinne des Namens den Obermeier raushängen und schikaniert und piesackt sie, wo er nur kann. Der Nachtwächter Argus spielt auf die Argusaugen an. Dr.Hartholz ist hart und noch aus altem Holz geschnitzt, eben der Untadelige.
Im Buch gibt es noch einige Szenen mit Gaby aus der Schreckenskammer. Dort kommt Gaby unglaublich tapfer und couragiert rüber. Überhaupt ist das Buch genau wie das Hörspiel ein absolutes Highlight und zu empfehlen. Es wurde für das Hörspiel sinnvoll gekürzt.
Klößchen schwärmt mal wieder für ein Mädchen, diesesmal seine Mitschülerin Natascha Senf (Katrin Jaekel). Man würde es ihm einmal gönnen, zumal Natascha wirklich unglaublich sweet rüberkommt.
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17.09.2023 06:34
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17.09.2023 06:57
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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1. Experte: Die drei ???
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Hörspielserien:
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Interessant. Ich finde, gerade die Schreckenskammer kann man zerreißen, WENN man es darauf anlegen würde. Das Wolf‘sche Zufallsprinzip wird hier schon arg auf die Spitze getrieben. Beispiel Theo Lambster. Tickel nennt random irgendeinen Namen aus der Kartei (Zusammenhang mit Gabys Entführung schon seeeehr weit hergeholt) und ausgerechnet DER wird dann wirklich noch wichtig für die Geschichte und hängt sogar mit Internatsschülern zusammen. Dann kommt die gesamte Entführung von Gaby im Hörspiel sinnlos rüber, da würde mich das Buch tatsächlich interessieren, ich finde es super schade, dass man nie erfährt, was Obermeier und Feindt eigentlich mit Gaby vorhatten oder gemacht haben. Die „Schreckenskammer“ verdient ihren Namen im Hörspiel nicht.
Die Entführung findet am helllichten Tag mitten in der Öffentlichkeit statt, was in einer Millionenstadt eigentlich dutzende Zeugen haben müsste.
Klößchens Schwärmereien für Natascha muten im Hörspiel eher eklig an, weil Natascha wie eine 6-jährige klingt und sich auch so verhält. Dazu passt auch, dass Wolf im Buch einfach mal beschließt, dass das schon gut so ist, dass Natascha nie erfährt, dass der Hund erschossen wurde (Äh, wtf?! Tolles Frauenbild…)
Last but not least die Sache mit Hansi, grob das Thema Kindesmissbrauch angefasst, aber irgendwie auch wieder nicht so richtig, weil das wäre ja zu hart für die Zielgruppe. Dann lasst es doch lieber bleiben…
Also, die Punktevergabe da oben bei mir ist schon richtig so, ich habe jetzt ganz gezielt die Schwächen herausgegriffen, an sich höre ich die Folge immer wieder gerne, sie zählt aber nicht zu den absoluten Highlights für mich, weil viele Dinge - evtl. auch bedingt durch die Umsetzung - einfach unrund erscheinen und den Hörgenuss auch etwas schmälern. Wären die Dialoge hier nicht durch die Bank weg top, würde sie bei mir viel schlechter abschneiden, weil die B-Note wirklich erSCHRECKENd schlecht ist.
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17.09.2023 09:45
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17.09.2023 10:15
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Achtung, Spoiler!
TKKG - Gefangen in der Schreckenskammer (043)
Der Titel klingt leider wie eine trashigere Version von „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ und der Klappentext passt sehr gut dazu. Horror-Mönche ist zumindest eine sehr trashige Bezeichnung. Ansonsten wird Gaby mal wieder entführt, das scheint wirklich ein beliebter Trope von Stefan Wolf zu sein. Ich hoffe, dass die Überraschungen, die TKKG begegnen, was rausreißen. Dafür finde ich das Cover diesmal ganz cool. Ich mag das Motiv und die Farbstimmung und die Gestalten im erleuchteten Fenster sowie die im Dunkeln unten erzeugen eine gute Art der Spannung. Zu Tim sag ich mal nix…
Der Anfang ist ein bisschen holprig, im einen Moment ist Gaby noch friedlich unterwegs und im anderen schon betäubt. Da fehlt mir ein Zwischenschritt. Wie Tim Klößchen im Adlernest aufzieht, gefällt mir auch nicht so gut - aber dafür finde ich die Szene mit dem Lehrer ziemlich cool. Die Ermittlungen rund um die Entführung danach gefallen mir auch gut, Gottfried Kramer ist auch wirklich ein sehr außergewöhnlicher Sprecher, der die Folge sehr bereichert. Der angeschossene Hund ist dann ein Schockmoment. Zum Glück bleiben TKKG bei ihm, bis die Besitzerin kommt und ihn zum Tierarzt bringt.
Danach sackt es allerdings etwas ab, es dauert zu lange, bis TKKG auf Gabys Spur kommen. Vor allem, weil die Täter schon ne halbe Stunde vorher feststehen. Deshalb für mich eine Folge, die ich zwiegespalten sehe. Die erste Hälfte ist extrem stark und auch die Suche nach Gaby ist über weite Strecken wirklich spannend. Aber die zweite Hälfte und besonders das Ende enttäuschen dann doch. Die Folge zu bewerten, fällt mir daher auch schwer. Für die erste Hälfte würde ich glatte neun Punkte geben, für die zweite nur fünf. Der Durchschnittsrechnung nach ergibt das sieben Punkte, aber irgendwie finde ich das zu wenig.
Fazit: 8 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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16.07.2026 19:17
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