Ein unbeschwerter Badenachmittag im Freibad nimmt für Tim, Karl, Gaby und Klößchen eine unvorhergesehene Wendung. Nach einem außergewöhnlichen Zwischenfall am Sprungturm wird Karl in der Umkleidekabine ein Schließfachschlüssel zugesteckt und TKKG geraten in einen Fall, der von einem skrupellosen Oberstufenschüler direkt zu einem Casinoräuber und zu einem unheimlichen Schießstand im Wald führt. Gut, dass Tim so ein guter Beobachter ist, sonst wären TKKG verloren!
Mit Folge 208 hat das Bestreben, wieder komplexere Fälle, bzw. ernstere, erwachsenere Folgen zu bieten durch die Existenz von TKKG Junior, erste Früchte getragen und das zu einem sehr guten Zeitpunkt (die Folgen 203-207 waren alle mehr oder weniger schwach). Der Klappentext der 209 hört sich so an, als würde man daran anknüpfen wollen, anstatt wieder in die andere Schiene zurückzufallen. Ich bin zuversichtlich. Nur die Laufzeit von knapp 70 Minuten macht mir Sorgen. Ich habe lieber knackige Folgen mit 45-55 Minuten ohne Längen und mit Tempo anstatt eine Geschichte auf 70-80 Minuten, die man locker in der Hälfte der Zeit hätte erzählen können.
Hoffen wir mal, dass der Richtungswechsel jetzt nicht gleich wieder fallen gelassen wird, die meisten Kritiken zur 208 waren positiv. Irgendwann muss man auch mal ein paar Schritte nach vorne machen, anstatt immer nur rückwärts zu gehen.