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Mikosch373
dey/denen
   
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Gruselkabinett - Frankenstein (Teil 1 von 2) (012)
Ich bin nicht der größte Fan von Frankenstein, deshalb sprechen mich Titel und Klappentext nicht so sehr an und dass der Stoff in einer Doppelfolge verarbeitet wurde, schreckt mich auch immer ein wenig ab. Dennoch finde ich das Cover sehr ansprechend und die Sprecherliste liest sich ebenfalls hervorragend.
Dass wir nicht sofort mit der Frankenstein-Geschichte einsteigen, sondern mit der Story um Mary Shelley und ihre kleine Gesellschaft, gefällt mir recht gut. Ich finde diese berühmte Zusammenkunft faszinierend und irgendwie trägt es auch zur Atmosphäre bei, immerhin drängen sich alle bei Gewitter gemeinsam ums Feuer.
Auch die eisige Atmosphäre auf dem Schiff ist gut spürbar, die Erlebnisse wesentlich zügiger erzählt als sie im Buch zu lesen sind. Außerdem darf man sich im Hörspiel natürlich über Norman Matt und Peter Flechtner freuen. Als wir dann in die Rückblende einsinken, wird es auch recht schnell interessant.
Was für mich im Hörspiel auch besser rüberkommt als im Buch ist der Bezug Frankensteins zu Prometheus. Im Buch schwingt das zwar auch unterschwellig mit, aber hier wird es durch die Sprechenden viel lebhafter eingebracht und man achtet nach dem Gewitter verstärkt auf weitere Bezüge.
Frankenstein steigert sich dann immer mehr in seine Experimente hinein und Peter Flechtner spielt diese Besessenheit vom Äther des Lebens wirklich großartig. Aber auch das Entsetzen seines Professors kommt gut rüber und ist natürlich absolut gerechtfertigt, vor allem in der damaligen Zeit muss das grotesk gewirkt haben.
Aber Frankenstein macht weiter und erweckt sein Geschöpf. Das ist natürlich ein großartiges Finale für diesen ersten Teil, besonders als ihn das Grauen erfasst und er das Geschöpf nicht unter Kontrolle bringen kann. Man will danach definitiv wissen, wie es im zweiten Teil mit der Geschichte weitergehen wird.
Alles in allem erlebe ich diesen ersten Teil der Frankenstein-Folge als deutlich besser als die Seiten, auf denen sich die Geschehnisse im Buch abspielen. Die Geschichte ist kompakter erzählt und die Spielfreude der Sprechenden macht alles lebhafter und dynamischer als Mary Shelley es beschrieben hat.
Fazit: 9 von 10 Punkten
PS:
| Zitat von Janni: | | Höre ich da am Anfang auf dem Schiff Anfreas Mankopff? Ist hier nicht aufgeführt. Könnte mich auch täuschen. |
Ich habe Andreas Mannkopff jetzt in die Sprecherliste aufgenommen. Bei Hoerspiele.de ist er als Steuermann aufgeführt.
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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25.03.2023 14:28
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25.03.2023 14:44
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Chantal-Marie
Sekretär
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Die Macher von Gruselkabinett übertreffen sich immer wieder.
Ich will ja nicht immer das Gleiche schreiben, aber auch hier haben wir ein sehr atmosphärisches Hörspiel und das von Anfang an. Man spürt die Kälte, die Dunkelheit, alles.
Der erste richtige Gruselmoment kam schonmal auf, als das Geschöpf am Anfang angefahren kam.
Klar mir ist Frankenstein ein Begriff, aber an sich kenne ich die Geschichte nicht und habe mir unter dem Namen Frankenstein immer dieses Monster vorgestellt, von daher wusste ich auch nicht woraufhin es hinausläuft, dass Frankenstein jetzt auf dem Schiff ist.
Die Szene auf dem Schiff war schon wirklich spannend. Als Frankenstein dann kam und anfing zu erzählen, war ich von Anfang an gespannt, was so passiert. Fand es auch ganz schön etwas über die familiäre Hintergrundgeschichte zu erfahren.
Als Frankenstein dann rumexperimentiert hat, war ich leicht geschockt. die Stimmung war sehr bedrückend, aber auch aufregend.
Dass er das Geschöpf nicht mehr unter Kontrolle hat, war abzusehen und hat Lust auf mehr gemacht.
Ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt
10 von 10 Punkten
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30.07.2023 23:13
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Skippy88
Junghexe
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Achtung Spoiler:
Der erste Teil hat mir recht gut gefallen. Der Gruselfaktor ist hier nicht ganz so extrem hoch, aber die Geschichte ist interessant erzählt und man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Wie sich Frankenstein in seinen Experimenten verrennt und schon fast dem Wahnsinn verfällt, kommt sehr gut rüber. Der bis dato sehr sympathische Frankenstein tut mir an dieser Stelle sogar fast noch leid. Im weiteren Verlauf der Geschichte ist das allerdings nicht mehr der Fall. Kaum erweckt er das Geschöpf zum leben, möchte er es am liebsten sofort wieder rückgängig machen. Eigentlich löblich. Allerdings scheint er seine Tat hauptsächlich zu bereuen, weil das Geschöpf so hässlich und unmenschlich ist. Hallo? Der hat es wochenlang zusammengeflickt und das Ergebnis mit eigenen Augen gesehen. Was hat er erwartet? Dass es sich in einen Adonis verwandelt, sobald es den ersten Atemzug nimmt? 
Dass er das Geschöpf dann noch auf die Straße jagt könnte man vielleicht noch als Kurzschlussreaktion durchgehen lassen. Allerdings schießt er im weiteren Verlauf der Geschichte noch so einige Böcke.
Sprecher und Ton sind mal wieder hervorragend.
| Zitat von Mikosch373: | | besonders als ihn das Grauen erfasst und er das Geschöpf nicht unter Kontrolle bringen kann. |
Ich finde, er gibt sich aber auch nicht besonders viel Mühe dabei. Dass sich das Geschöpf von seinen Fesseln losreißt, ist irgendwie nachvollziehbar. Der Kerl weiß vermutlich selbst nicht, was los ist. Aber mehr als sich loszureißen und den Namen seines Schöpfers zu rufen, macht er ja eigentlich nicht. Frankenstein wacht unversehrt aus seiner Ohnmacht (irgendwie interessant, dass er entweder zusammenklappt oder wochenlang an Nervenfieber erkrankt, sobald ihm die Ergebnisse seiner Arbeit zu viel werden 
) und jagt das Geschöpf dann sofort auf die Straße.
| Zitat von Chantal-Marie: |
Klar mir ist Frankenstein ein Begriff, aber an sich kenne ich die Geschichte nicht und habe mir unter dem Namen Frankenstein immer dieses Monster vorgestellt, von daher wusste ich auch nicht woraufhin es hinausläuft, dass Frankenstein jetzt auf dem Schiff ist.
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Als Kind dachte ich auch immer, dass das Monster Frankenstein heißt. Irgendwann dann mal gelernt, dass es Frankensteins Monster ist. Aber irgendwie ordne ich den Namen auch heute noch eher dem Geschöpf, als dem Schöpfer zu.
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11.08.2023 21:50
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Chantal-Marie
Sekretär
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| Zitat von Skippy88: | | Zitat von Chantal-Marie: | | Zitat von Skippy88: |
Als Kind dachte ich auch immer, dass das Monster Frankenstein heißt. Irgendwann dann mal gelernt, dass es Frankensteins Monster ist. Aber irgendwie ordne ich den Namen auch heute noch eher dem Geschöpf, als dem Schöpfer zu.
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Aber wird das nicht auch überall so dargestellt? Hab da auch so Kinderfilme, Serien usw. im Kopf, in denen das Monster Frankstein heißt
War deswegen ja auch am Anfang etwas verwirrt, als Frankenstein auf dem Schiff war, aber vorher das Geschöpf vorbeigefahren ist 😅 |
Ich habe das teilweise auch so im Kopf, aber wüsste jetzt auch kein Beispiel.
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Also mein Sohn ht letztens so ne ganz merkwürdige Sendung geguckt Steve and Maggie heißt das glaube ich und ich bin der Meinung, dass in der einen Folge, war ne Halloween Folge Frankenstein als Monster vorkommt, aber mehr fällt mir dann uch nicht ein, schon gar nicht aus der Kindheit. Hab nur irgendwie immer so Sätze wie "ich bin Frankenstein", im Kopf, was halt vom Monster gesagt wurde.
Vielleicht erinnerun wir uns aber auch nur falsch
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11.08.2023 22:28
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Mikosch373
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| Zitat von Skippy88: | Der bis dato sehr sympathische Frankenstein tut mir an dieser Stelle sogar fast noch leid. Im weiteren Verlauf der Geschichte ist das allerdings nicht mehr der Fall. Kaum erweckt er das Geschöpf zum leben, möchte er es am liebsten sofort wieder rückgängig machen. Eigentlich löblich. Allerdings scheint er seine Tat hauptsächlich zu bereuen, weil das Geschöpf so hässlich und unmenschlich ist. Hallo? Der hat es wochenlang zusammengeflickt und das Ergebnis mit eigenen Augen gesehen. Was hat er erwartet? Dass es sich in einen Adonis verwandelt, sobald es den ersten Atemzug nimmt?
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Ja, das ist echt komisch. Nur weil das Geschöpf jetzt lebt, sieht es ja nicht anders aus.
| Zitat von Skippy88: | | Zitat von Mikosch373: | | besonders als ihn das Grauen erfasst und er das Geschöpf nicht unter Kontrolle bringen kann. |
Ich finde, er gibt sich aber auch nicht besonders viel Mühe dabei. Dass sich das Geschöpf von seinen Fesseln losreißt, ist irgendwie nachvollziehbar. Der Kerl weiß vermutlich selbst nicht, was los ist. Aber mehr als sich loszureißen und den Namen seines Schöpfers zu rufen, macht er ja eigentlich nicht. Frankenstein wacht unversehrt aus seiner Ohnmacht (irgendwie interessant, dass er entweder zusammenklappt oder wochenlang an Nervenfieber erkrankt, sobald ihm die Ergebnisse seiner Arbeit zu viel werden
) und jagt das Geschöpf dann sofort auf die Straße. |
Ja, nur weil er das Geschöpf hässlich findet, ist er nicht bereit, sich seiner anzunehmen. Und das mit der Ohnmacht bzw. dem Nervenfieber stimmt echt.
| Zitat von Chantal-Marie: | | Zitat von Skippy88: |
Als Kind dachte ich auch immer, dass das Monster Frankenstein heißt. Irgendwann dann mal gelernt, dass es Frankensteins Monster ist. Aber irgendwie ordne ich den Namen auch heute noch eher dem Geschöpf, als dem Schöpfer zu.
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Aber wird das nicht auch überall so dargestellt? Hab da auch so Kinderfilme, Serien usw. im Kopf, in denen das Monster Frankstein heißt
War deswegen ja auch am Anfang etwas verwirrt, als Frankenstein auf dem Schiff war, aber vorher das Geschöpf vorbeigefahren ist 😅 |
Ja, das wird immer so gesagt. Ich habe das erst letztens noch in einer Serie so gehört und in einem Lied, das ich öfter höre, wird das auch so gesagt. Eigentlich verrückt. Die einzige Erklärung dafür wäre, dass das Geschöpf doch Frankensteins gespaltene Persönlichkeit ist, wie manche Literaturwissenschaftler das interpretieren.
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Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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12.08.2023 11:45
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