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Die3FragezeichenFan
Baron
  
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Nee, also 10/10 gebe ich jetzt nicht.
Die Folge geht schon in Ordnung, aber im Vergleich zum Buch halt echt nicht sonderlich gut. Leider.
Viele tolle Szenen (Schlangenszene) oder auch gemütliche Autoszenen wurden rausgekürzt um, ja für was eigentlich. Um viel Laber Rhababer im Resturant und im Rohbau zu machen. Doll!
Hinzu kommen peinliche Outro-Pannen (wenn man sich schon nicht die Mühe macht, das Intro nicht nur einzusetzen, dann kann man wenigstens vernünftige Soundquali erwarten) A propos Soundquali:
Ein paar Zwischenmusiken sind ja nett und wichtig, aber nach jeder Szene ein halbes Orchester auftreten lassen ist auch nicht Sinn und Zweck der Übung.
Dann schwubdiwub kommt es bereits zu der peinlich gespielten Kaffee-Szene. Mein Gott, wie offensichtlich will man die eigentlich präsentieren.
Das Hörspiel lässt sich trotzdem gut hören, mit Spur des Spielers oder gar Straße des Grauens ist das hier aber keines Falles vergleichbar. Dafür fehlt zu viel Handlung.
A propos Handlung: Joa, es passiert einfach zu wenig. Wenn ich das Ding schon auf knappe 80 Minuten auswälze, dann muss es auch vorangehen. In der einen Szene wird viel zu viel erklärt und in der nächsten durchgehechtet, umgebaut und dann wieder 1:1 übernommen. Nee Körting und Minninger, so nicht!
Und dann kommen wir zum schlimmsten: In diesem Fall Axel Milberg. Schon in den letzten Folgen ging er mir mit seiner absoluten Überpräsenz mächtig auf den Keks. Heute erreicht es aber die Spitze. Anstatt (das ist aber auch Regie-Murks) man Wawrczeck und Karrenbauer einfach mal laufen lässt, muss jetzt Milberg die Dialoge teils SELBST sprechen. Wofür hole ich dann Karrenbauer ins Studio? Wofür das eigentlich alles. Ach keine Ahnung, irgendwie habe ich mir mehr erhofft, zwischenzeitlich ist es dennoch toll gespielt. Nee, einfach nee, das muss mehr sein.
Vielleicht bin ich auch zu streng. Die Folge ist ja definitv trotzdem gut, aber ich vergleiche halt mit dem Buch und da kommt die Folge halt für mich leider nicht dran.
Fazit: Auch wenn vielleicht nicht erwartet gibt es trotzdem GANZ knappe 8 Punkte und das auch nur, weil die Geschichte so gut ist. Hagen ist auch ok, aber Quinn ist mega blass und sagt auch viel zu wenig. Gemütlichkeit kommt übrigens auch wenig auf. Alles spannende und zugleich wohlige (das meiste) raus, alles langweilige rein. Super, Minninger und Körting, das kann ich auch selbst. Vielleicht sollte mal ein Studio dran, was wirklich noch Ernst in der Sache sieht, so ein Buch darf man nicht so larm vertrödeln. Genau wie Hagen: 3x in 3 Folgen innerhalb von 5 Jahren in drei verschiedenen Rollen?! Als Hauptgegenspieler in eben der 200? Eh, nein!
8(-)/10 P.
EDIT: Ok, nach meinem Beitrag müsste ich eigentlich 3 Punkte geben, xD.
Aber nein, es war ja trotzdem gut, aber die negativen Punkte stoßen eben nach dem Buch für mich heraus. Zum Buch habe ich ja schonmal was geschrieben. Wenn es noch mehr zu schreiben gibt, editiere ich.
@Mangobanane, wirklich das beste HSP seit 169? Freut mich für dich, aber für mich wäre das echt nicht vergleichbar
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12.05.2023 23:59
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13.05.2023 00:01
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
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Ach so 
Alles klar.
Ich habe die neue Folge noch nicht gehört. Ist für heute geplant.
In den letzten 15 Jahren war es ja oft so, dass das erste Buchdrittel im Hörspiel zu ausführlich dran kam und dann war für den "Rest" zu wenig Zeit übrig. Offensichtlich hat man, nachdem was du schreibst @Die3FragezeichenFan , es diesmal anders gemacht. Aber offensichtlich gefällt das auch nicht jedem.
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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13.05.2023 10:41
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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So, dann will ich auch mal...
Also erst mal: Diese Folge hat mit den drei ??? noch ungefähr so viel zu tun wie die Fünf Freunde mit einer Massenschlägerei. Nahezu nichts.
Exakt 30 Folgen zuvor hatten wir eine solche Folge schon einmal. Es ging gehörig schief. Dieses Mal gibt es einen Road Trip durch Amerika - und das Konzept ging (für mich) grandios auf!
Ich bin ein bisschen müde geworden, von den letzten Folgen hat mich keine mehr vom Hocker gehauen, viel Mittelprächtiges, einige grauenhafte Stücke und die eine oder andere Folge, die als Hörspiel weit hinter einer guten Buchvorlage zurückgeblieben ist. Bei "Im Netz der Lügen" war dann meine Hoffnung dahin, je wieder eine 10-Punkte-Folge bei den drei ??? zu bekommen, denn die Vorlage war die größte Chance darauf seit Jahren - und sie wurde grandios in den Sand gesetzt. Nie zuvor lagen zwei Zehner bei mir weiter auseinander als aktuell. Bisheriger Rekord: 38 Folgen zwischen "Der unsichtbare Gegner" (38) und "Stimmen aus dem Nichts" (76). Nun sind es 53 Folgen geworden. Dabei wird es dann wohl auch bleiben, da ich nicht davon ausgehe, dass wir Folge 276 jemals zu hören bekommen.
Nun ist es so, dass ich die Buchvorlage nicht mehr zu 100 Prozent präsent habe. Alle Eckpfeiler der Geschichte, an die ich mich noch erinnern kann und die mir wichtig waren, sind hier vertont worden. Und allein das verdient Applaus. Tatsächlich verstimmt mich nicht mal, dass Milberg hier und da in die Szenen grätscht und einige Dialoge rausnimmt - es dient stets dem Flow der Geschichte, die sonst auf den letzten Metern noch viel heftiger zusammengestrichen hätte werden müssen. Das Finale kam mir arg verkürzt und extrem unspektakulär vor - aber das ist auch schon alles. Sogar den Schuss hat man drin gelassen, Cliffhanger inklusive.
Der Schuss ist dann auch der Punkt, an dem spätestens (und zwar wirklich spätestens) klar wird, dass das hier eine Folge ist, die man entweder total grandios abfeiert oder die man am liebsten sofort für immer aus dem Gedächtnis streichen will. Denn ganz ehrlich: Sie hat so gar nichts von den üblichen Fällen der drei ??? und auch nichts von den bisherigen Road Trips. Sie ist völlig out of character. Und das ist gut so.
Denn sie unterhält vorzüglich, sie reißt mit, sie hat eine für heutige Verhältnisse exzellente Dynamik, wechselt zwischen den Detektiven hin und her und vergisst dabei niemanden, die Grundstory ist für eine DDF-Folge sogar durchaus annehmbar - und sie schmeißt den Hörer zu keinem Zeitpunkt aus der Geschichte raus, wie bspw. "Der namenlose Gegner" (149), die auf ihrem Höhepunkt komplett einbricht und in den letzten 15 Minuten nur noch larifari ist. Wann immer ein Dialog auszuschweifen droht, wechselt die Szenerie. Und: Ich habe seit "Signale aus dem Jenseits" (188) keine Folge mehr im Player gehabt, bei der ich dachte, die könnte ich jetzt gut nochmal hören. Das alleine ist schon ein Faktor, der eine hohe Punktzahl rechtfertigt. Hier liegt es aber auch mit an der komplex angelegten Geschichte, die im letzten Drittel wie schon im Buch sehr holterdiepolter eingeflochten wird. Da kommt man bei manchen Details etwas schwer mit. Aber vielleicht braucht es so was auch mal, um einen Wiederhöranreiz zu generieren.
Eine 1:1-Umsetzung ist es freilich nicht - habe ich aber auch nicht erwartet und wollte ich auch nicht haben. Dafür ist es verdammt gut geworden.
Etwas too much ist mir hier die Musikuntermalung, gerade im ersten Drittel, da passt die Abmischung zeitweise nicht so recht, das ist ein wenig anstrengend. Es wird dann aber zunehmend besser.
Der größte Kritikpunkt ist hier aber zweifellos die Performance von Oliver Rohrbeck, die mit "unterirdisch" noch großzügig bewertet ist. Die Natürlichkeit geht ihm mehr und mehr ab, selbst Andreas Fröhlich übertrifft ihn hier deutlich. Die anderen Sprecher liefern überzeugend ab. Mit Till Hagen und Henrike Fehrs kann man nichts falsch machen, Katy Karrenbauers Performance gefiel mir überraschend gut, ich hatte die Befürchtung, dass sie die Figur überzeichnen würde, passt aber so.
Am Ende hätte man für einen runderen Abschluss vielleicht noch gut 3, 4 Minuten ranhängen können, aber was ist schon perfekt. Ich habe hier eine Folge gehört, die mich unterm Strich von Anfang bis Ende unterhalten hat, bei der nicht gefühlt zwei Drittel vom Buch kompromisslos unter den Tisch gefallen sind und auf die ich mich nochmal freue, wenn wir im Juli wieder 7 Stunden Autofahrt vor uns haben. Hier vergleiche ich mal nicht allzu verkrampft mit der Vorlage und freue mich unabhängig davon lieber, dass mich eine neue DDF-Folge nochmal mitreißen konnte, das ist selten genug, die meisten Folgen höre ich inzwischen nur noch mit einer gewissen Gleichgültigkeit.
Und ganz ehrlich: Die Serie wird noch genug in ihrem eigenen Saft schwimmen. Gerade die nächsten beiden Folgen werden wieder irgendwas Belangloses zwischen 3 und 6 Punkten werden und da habe ich jetzt schon keinen Bock drauf. Gerade der Knochenmann lässt jegliche Innovation vermissen und die Yacht könnte nur stark zusammengekürzt einigermaßen funktionieren.
Manchmal sind Folgen wie diese genau die Impulse, die mein Interesse noch über dem Sparflammen-Modus halten. Und wenn sie von Anfang bis Ende im Großen und Ganzen funktionieren... why not?
10 Punkte.
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13.05.2023 11:40
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13.05.2023 11:43
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Andromeda
Karo Töröö
   
Dabei seit: 07.08.2022
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Ich fand die Folge im Großen und Ganzen auch gut. Ich habe jetzt die Buchvorlage nicht als Referenz, wurde aber gut unterhalten. Die Szenenwechsel zwischen den drei Detektiven, ohne, dass Szenen nur nacherzählt werden, tragen maßgeblich zur Dynamik des Geschehens bei. Gute Sprecher, von denen ich Oliver Rohrbeck leider ausnehmen muss. Mittlerweile gleicht seine Performance eher einer Karikatur des Ersten Detektivs. Die bisweilen besserwisserische Art konnte Rohrbeck früher so authentisch rüberbringen, die übertrieben betonte Prosodie hat sich Herr Rohrbeck in den letzten 10 Jahren immer mehr zur Gewohnheit gemacht. Währenddessen liefert Andreas Fröhlich eine der besten Leistungen der letzten Jahre ab. Besonders hervorheben muss ich seine Szene mit Henrike Fehrs, die mich wie meistens sehr überzeugt.
Über Till Hagen und Katy Karrenbauer kann ich nichts anderes sagen. Mittlerweile hat vermutlich sogar @Mangobanane begriffen, dass Frau Karrenbauer eine ernstzunehmende Hörspielsprecherin ist.
Bedauerlich ist es, dass die Sprechergrößen wie Konstantin Graudus und Nico König für letztlich wenige Sätze als Sheriff und Telefonstimme eingesetzt wurden.
Musikalisch hätte ich mir mehr Anleihen an ältere Folgen gewünscht, aber der Gesamteindruck ist zumeist positiv. In der letzten Hälfte fällt der Einsatz eines Musikstücks aus dem finsteren Rivalen auf. Etwas mehr Abwechslung wäre wünschenswert gewesen, aber das Musikstück von Morgenstern fängt den Roadmovie-Charakter natürlich perfekt auf.
Die Geräuschkulisse trübt den Gesamteindruck nur ein wenig. Zum Glück hat man sich bei dem Motorengeräusch von Justus neuem Auto nicht aus dem Archiv bedient. Die Karambolage im letzten Drittel hätte akustisch allerdings deutlich dramatischer und somit authentischer inszeniert werden können.
Summa summarum vergebe ich 8 Punkte mit einer Tendenz zu 8,5 Punkten. Endlich eine Folge bei der ich nicht punktemäßig im gehobenen Mittelfeld zwischen 6 und 7 Punkten verweile. Für eine höhere Wertung fehlt mir ein spannenderer Showdown.
PS.: Der Cast ist in Teilen wieder einmal fehlerhaft von Europa veröffentlicht worden, Dimwitt wird von Achim Schülke gesprochen. Die Telefonstimme wird wiederum von Nico König gesprochen. Die Informationen habe ich aus dem gesprochenen Outro von Holger Wemhoff.
__________________ Zuständig für Recherchen und Archiv!
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14.05.2023 11:27
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14.05.2023 11:34
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
Beiträge: 25.970
Spiel-Beiträge: 1579
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Die drei Fragezeichen - und die Gesetzlosen (222)
Der Titel spricht mich an und der Klappentext klingt auch nicht schlecht, das Cover mag ich aber nicht. Das Motiv ist eigentlich interessant, aber die Perspektive stimmt nicht so richtig und der schwarze Fleck stört mal wieder. Die Folge selbst geht ganz spannend los mit dem überhörten Gespräch und Peters überstürztem Aufbruch.
Auch danach bleibt es spannend, weil Peter sich ja die ganze Zeit über in einer gefährlichen Lage befindet, und Justus und Bob es erstmal nicht schaffen, ihn zu finden. Eine Frage habe ich allerdings: Warum guckt Peter nicht auf die Visitenkarte, um die Handynummern von Bob und Justus zu erfahren? Steht da nur die Nummer der Zentrale drauf?
Etwas komisch finde ich, wie bereitwillig Justus Nancy und Odo – die Bilder, die das erzeugt, sind seltsam – die Informationen aus Peters Anruf weitergibt und dass Bob nicht skeptisch ist, als Nancy darauf besteht, dass Odo ihnen allen nochmal Kaffee holt. Das schreit doch nach Vergiften oder Betäuben. Wenigstens durchschaut Justus das.
Danach bleibt es weiter spannend. Da jetzt auch noch Justus und Bob voneinander getrennt sind, wird die ganze Situation natürlich nochmal gefährlicher. Es kommen auch nochmal neue Charaktere hinzu, wodurch sich die Szenerie auf angenehme Weise erweitert. Dass Lyn (Achtung, Spoiler!) etwas mit der Sache zu tun hat, ist allerdings sehr vorhersehbar.
Insgesamt finde ich die Folge wirklich gelungen. Sie ist von Anfang an spannend und weiß zu unterhalten, die Atmosphäre ist gut und der Fall an sich gefällt mir eigentlich auch. Ein bisschen mehr Tiefe könnte er haben und ein bisschen mehr könnte auch ermittelt werden. Auch die Gastsprechenden, abgesehen von Till Hagen, überzeugen mich nicht restlos. Sonst bin ich zufrieden.
Fazit: 8 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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14.05.2023 12:10
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14.05.2023 12:10
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