Marvin
Karo Töröö
   
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Ich weiß nicht genau, in welche Rubrik das passt und habe auch nirgendwo ein vergleichbares Thema gefunden. Es betrifft Hörspiele von Kiddinx UND Europa.
Daher, Admin, sollte es eine passendere Rubrik geben, dann gerne umtauschen
Ich habe den Eindruck, das Europa medial mehr nach außen tritt. Es gibt Videoclips von den Aufnahmen, Bilder wärend der Aufnahmen und Gastsprecher werden vorgestellt. Bei Kiddinx so gut wie gar nicht.
Ein bisschen ist Kiddinx damit in den letzten Jahren schon vorangegangen (Live-Hörspiel), aber eben sehr zaghaft und überlegt scheint mir.
Nun gibt es natürlich immer Sprecher/innen die nicht dargestellt werden wollen.
Aber bei Kiddinx gibt es ja nicht mal ein öffentlich zugängliches Gruppenbild mit den Hauptcasts.
Findet ihr auch, dass sich die beiden Labels dadurch unterscheiden?
Vielleicht ist auch eine Philosophie? Bibi soll immer die 13-jährige Bibi bleiben? Europa lässt mehr hinter die Kulissen blicken?
Unabhängig von den heutigen medialen Möglichkeiten; ich habe den Eindruck, Europa war damit auch in den analogen Zeiten schon transparenter / serviceorientierter.
Was meint ihr?
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06.07.2024 11:32
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BlinderPassagier
Hörspielnerd
   
Dabei seit: 10.05.2016
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Ich denke auch, dass die Unterschiede viel mit der Zielgruppe zu tun haben. Ja, auch Europa produziert (vorwiegend) Kinder-Hörspiele, aber eben auch Sachen für ERwachsene und die "bekannten" Serien wie ???, TKKG und 5F leben zu einem nicht eringen Prozentsatz eben auch von den Altfans. Die meiste Transparenz z.B. mit Studio etc. gibt es ja sowieso bei den ???, bei denen das ganz besonders der Fall ist. Von den Studios in denen die anderen Serien aufgenommen werden oder deren Sprechern kriegt man ja eher nicht viel mit. Und im direkten Vergleich würde ich auch sagen, dass gerade in den letzten Jahren Kiddinx schon ordentlich nachgelegt hat, gerade auch mit den Podcasts etc. Und es muss halt beachtet werden, dass die Zeilgruppe für nahezu alle Serine deutlich unter der typischen von Europa liegt, bzw. da weniger auf die Altfans "gemünzt" wird. Auch im Bereich direkte Kommunikation z.B. per Mail oder über Social Media scheint Kiddinx im Allgemeinen die Nase vorn zu haben, so kommt es mir zumindest vor.
Was die Bekanntheit/Kult angeht...naja, Ulli Herzog war ja sozusagen das Pendant zu Heikedine Körting als langjähriger Alleinregisseur aller Hörspiele bei Kiosk/Kiddinx. Nur starb er halt, bevor das große "Revival" des Mediums Hörspiel und somit das steigende Interesse und die Vernetzung unter Fans so richtig zur Blüte kamen. Auch gibt es unter den Mitwirkenden der langlebigen SErien deutlich weniger Konstanten, wie eben schon erwähnt, gerade auch im sprechertechnischen Bereich. Und ja: dinge wie die Live-Touren dürften viel zur Bekanntheit der drei ???-Hauptsprecher beigetragen haben. Das die auch vorher schon so bekant/kultifiziert wurden, wäre mir eigentlich neu.
Eine Besonderheit der Körting/Europa-Produktionen ist halt auch, dass sie ausschließlich für diese tätig war/ist. HErzog kam ja damals vom Radio (SFB) nahtlos zu Kiosk bzw. das hat sich ja wohl überschnitten und hatte daher auch Kontakte zu SprecherInnen usw.
Generell war Europa aber meines Wissens schon immer die Firma, die, eigentlich schon seit ihrer Entstehung, permanent versuchte, mit verschiedenen Aktionen für ihre Produkte zu werben und "Am PUls der Zeit" zu bleiben. Dazu gehörte auch, immer wieder auf bekannte Marken bei den Vertonungen zurückzugreifen, die gerade aktuell präsent waren, sei es bei der Jugendliteratur oder eben bekannten Figuren aus Film und Fernsehen, wohingegen Kiddinx ja, zumindest bis vor ein paar Jahren, fast ausschließlich eigene Charaktere ins Rennen schickte, wodurch die Möglichkeit einer solchen Werbefläche entfiel. Auch mit den HauptdarstellerInnen der Europa-Serien wurde nicht selten Werbung gemacht, so es sich denn um Leute handelte, deren Namen dem Publikum geläufgi waren.
Ein weiterer PUnkt ist der Umfang der Produktpalette. Zu den Hochzeiten des Labels in den 80er Jahren liefen gern mal 10-15 Serien mehr oder weniger parallel, einige erfolgreicher als andere. Bei Kiddinx wurden, nach einigen kleineren Experimentne in den späten 70er/frühen 80er Jahren, abgesehen von den bekannten Serine des Benniversums, maximal 1-2 weitere, wenn überhaupt, produziert, von denen bisher auch nur zwei (Jan Tenner und Wendy) längere Zeit überlebten. Allein dadurch ist natürlich die Möglichkeit zur Werbung dann geringer, und es gibt weniger Möglichkeiten sich bekannt zu machen.
__________________ Und jetzt erstmal ein Hörspiel hören!
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07.07.2024 18:16
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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1. Experte: Wendy
2. Experte: Die drei !!!
3. Experte: Bibi & Tina
Hörspielserien:
                  und 7 weitere.
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Ich würde mich anschließen, was das Argument mit den Zielgruppen angeht. Es ist eben ein Unterschied, ob ich eine Serie für 3-Jährige konzipiere oder für ältere Kinder und Jugendliche. Dahingehend hat sich die Spanne ja auch nochmal vergrößert, eben weil KIDDINX seine Serien ständig verjüngt und EUROPA gleichzeitig weiß, dass z. B. die drei Fragezeichen mehrheitlich von Erwachsenen gehört werden oder die Kinder, die die Serie jetzt hören, sie auch im Erwachsenenalter ziemlich sicher weiterhören werden.
Außerdem ist es einfach salonfähiger, die drei Fragezeichen zu hören als Bibi Blocksberg. Es gehört ja schon fast zum guten Ton, die drei Fragezeichen - oder auch TKKG - zum Einschlafen zu hören. Da hat man natürlich einen größeren Handlungsspielraum, was Marketing angeht. Die 3-Jährigen, die KIDDINX beglückt, greifen selten zu einem Making-of im Hörspielstudio oder wollen die Sprecher*innen interviewt sehen. Dafür ist deren Bewusstsein ja noch gar nicht offen.
Das Argument von @Quadro mit den Kindern, die von EUROPA zu hochprofessionellen Sprecher*innen gemacht wurden, finde ich auch sehr einleuchtend. Rohrbeck, Wawrczeck und Fröhlich haben als Kinder angefangen, die von TKKG auch, das ist schon ein bisschen was anderes als bei KIDDINX. Insofern ist dieser Unterschied zwischen den beiden Labeln schon logisch.
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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08.07.2024 20:20
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