Hui, interessant! Musste das Treatment ein paar Mal durchlesen, da es mich beim ersten Mal nicht wirklich ansprach, mittlerweile finde ich es aber spanend sich Grundsätzlich mit dem Thema "Erinnerung" auseinanderzusetzen. Das passt wirklich gut zu Elea (wo hier doch oft angesprochen wird, wie sich Elea zB von Kira differenziert- das wäre ein Thema, das ich mir nicht so gut bei Kira vorstellen könnte, so was breit-philosophisches... mehr dazu später

)
| Zitat von SteSe: |
| Ursprünglich sollte Folge 1 "ZECHY UND DAS MEMOMETER" sein und ohne eine "Erklärfolge" die Reihe starten. Das Hörspiel hat es zu einem Dialogbuch nicht geschafft, da Elfie Donnelly direkt danach mit dem "Labyrinth" zu schreiben begann. |
Kann ich nachvollziehen, als erste Folge total ungeeignet. Die Handlung berührt glaube ich erst wirklich, wenn die Charaktere einem schon ans Herz gewachsen sind. Ich kann mir Eleas Angst, "ihren" Zechy zu verlieren, richtig gut vorstellen.
Generell bin ich ein "Labyrinth" Befürworter

die Folge ist mysteriöser als Elefantengott und hat eine dezent dunkle Seite, die mir gefällt und total zu Elea passt. Nur Bigi passt für mich nicht rein... ja, wir wissen warum es sie gibt. Aber im Elefantengott wird ausdrücklich gesagt (meines Erachtens wurde die Stelle auch nicht gestrichen?) Elea hätte den Geheimgang entdeckt, nicht Elea und eine
random, garantiert-nicht-Bibi Freundin von der wir nie wieder hören werden

Ich bin immer noch für eine Labyrinth Neuauflage, diesmal als Flashbackfolge, ohne Bigi mit Elea bitte im Alleingang... wird wahrscheinlich nie passieren aber hey, a girl can dream
| Zitat von SteSe: |
| Bartels ist fasziniert, als er das antiquarisch erscheinende Memometer sieht. Arglos, jedoch ohne Zechy zu erwähnen, erklärt Opi Kopi ihm die Funktion. In einem unbeobachteten Moment steckt Bartels es ein. Das muss er näher untersuchen! |
Die Stelle hat mich irgendwie irritiert, ich wäre davon ausgegangen, das Memometer sei eine Funktion auf dem Universator, oder was Arambolisches? Wäre natürlich auch eine Interessante Dynamik, wenn sie das Gerät aus Arambolien abholen aber ohne Zechy reisen müssten, da er sich nicht als Eule erkennt- und vielleicht dort von Uhuwitch hören, wie man ein Eulengedächtnis wiederherstellt. So was könnte der Folge vielleicht ein Bisschen mehr Substanz verleihen, denn so wie sie geschrieben steht wirkt sie fast ein Bisschen... leer? Oder das das Memometer ähnlich wie Opi Kopis Sturmglas nur im Zusammenhang mit Eulenstaub funktioniert, Ezechiel aber plötzlich keinen funktionstüchtigen Eulenstaub produziert da er ja "keine Tröstereule ist"
Ebenso finde ich, dass Zechys Gedächtnisverlust auch einen (halb-)magischen Ursprung haben sollte. Wir wissen ja, dass der Eulenstaub auch die Erinnerung beeinflussen kann...
| Zitat von SteSe: |
| Katastrophe! Es dauert eine Weile, bis Elea und Ravi erkennen, dass Quirin Bartels das Memometer besitzt – und noch ein bisschen länger, bis Ravi es aus dem Lehrerzimmer zurückholen kann.: |
Das Gefällt mir- klauen aus dem Lehrerzimmer, Schule schwänzen, generelle Unehrerbietigkeit gegenüber Autoritätsfiguren, das sind Elea Klassiker

Gerne mehr davon! Erinnert mich sehr an das eine Computerspiel, wo man auch aus dem Lehrerzimmer was stibitzen musste.
| Zitat von SteSe: |
Noch einige kleine Erlebnisse mehr, etliche arambolische Vokabeln – und dann kocht Tante Lissy Klauberklöße! Das Memometer schnellt auf 100% - Ezechiel ist geheilt! Ein Glück!
Endlich hat er „seine“ Elea wieder!: |
oooh da stellt sich für mich sofort die Frage, WAS Ezechiel zu einer Tröstereule macht? Sind es wirklich die Arambolischvokabeln, die blauen Federn und die Klauberklöße... oder die Tatsache, dass er Elea Trost und Halt gibt? Ich kann mir gut einen Twist in der letzten Szene vorstellen: sie setzen alles daran, Ezechiels Erinnerungen wiederherzustellen, aber es klappt nicht. Elea ist total zerstört, dass sie "ihren" Zechy verloren hat. Er fliegt zu ihr rüber und stuppst sie mit dem Flügel an und sie nimmt ihren Tröster in den Arm... und plötzlich erinnert er sich wieder, wer er wirklich ist.
Hach generell finde ich das Thema Erinnerungen im Elea-Kontext mega spannend

: Die Folge bringt mich auf das Theseus-Paradoxon, die Frage danach, wer wir sind, wenn unsere Erfahrungen und nach und nach verändern? Ich finde man kann so viel aus dem Thema rausholen, zumal die Charakter doch alle große Veränderungen in ihrem Leben erlebt haben- Elea und Tante Lissy den Unfall, Ravi den Umzug, Opi Kopi die ehe mit und Scheidung von Berta, Bartels ebenso eine Scheidung... man könnte so viel damit machen! Müsste natürlich Kinderfreundlich gestaltet sein aber das lässt sich bestimmt einrichten.
| Zitat von SteSe: |
| Deswegen hätte es ein Cover geben sollen, wo das Buch auf Zechys Kopf fällt: |
ahhh das ergibt natürlich Sinn! Ich finde, die Folge greift Themen aus Opi Kopi hat Geburtstag, Freitag der 13. und Zechy in der Krise auf. Danke fürs Teilen!!!