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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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1. Experte: Die drei ???
2. Experte: TKKG
3. Experte: Fünf Freunde
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Achtung, Spoiler!
Puh... ganz schwer zu bewerten, ganz schwer. Ich hatte mich nach längerer Zeit durchaus mal wieder auf eine neue TKKG-Folge gefreut, weil sie unverbraucht klang, das Thema Schlaf interessant ist und man aus dem Klappentext endlich mal wieder nicht herauslesen konnte, worauf es denn letztlich konkret hinauslaufen wird. Das ist bei TKKG ja selten geworden.
Im Grunde zeigt die Folge aber mal wieder exzellent, wie wenig Martin Hofstetter die von Stefan Wolf erdachte Serie begreift. Es ist von allem ein bisschen, aber von nichts zu viel. Ein bisschen Slapstick, ein bisschen "coole Jugendsprache", ein bisschen Ego-Tim, ein bisschen Thrill (Mordversuch!) - aber alles zusammen ergibt halt nur eine halbfertige Suppe, die mehrere große Fauxpas begeht.
Der erste Cringe ist diese Szene mit den Mitschülern, die total unnatürlich rüberkommt und obendrein auch gar keinen Sinn ergibt. Seit wann posaunt Tim potentielle TKKG-Fälle auf dem Schulhof vor unsympathischen Knalltüten und Möchtegern-TKKGlern heraus? Das ist doch einfach nur gemacht worden, damit Hofstetter "seine" Schüler weiter etablieren kann. Dabei ist es ein ungeschriebenes TKKG-Gesetz, dass Mitschüler und Pauker von TKKG immer nur für eine Folge auftauchen und danach wieder in der Versenkung verschwinden.
Vielleicht lags an meiner Aufmerksamkeitsspanne, aber ich fand die Hörerführung nicht gut. So habe ich eine ganze Weile gebraucht, um zu checken, dass TKKG es hier mit zwei Alpha-Männern zu tun haben, die beide mit Franziska Bender zu tun haben, aber unabhängig voneinander arbeiten. Dann geht Tim zu diesem Schlaflabor-Typ, redet da von Schülerzeitung und ich denke zuerst so "Hä, eben habt ihr euch noch vor dem Nachtclub gezofft?!". (Mal abgesehen davon, dass man für so ein Interview natürlich überhaupt keinen Termin braucht und es den Professor auch 0,0 interessiert, wie Tim auf ihn kommt).
Auch das mit dem Nachtclub find ich extrem schwierig. Mir kommt es einfach so vor, als würde Hofstetter TKKG auf Krampf Richtung verbotene Orte führen wollen, um dann betonen zu können, dass diese Orte bäh und verboten sind (siehe auch das Casino in der 234). Nehmt doch einfach irgendeine verlassene, einsturzgefährdete Ruine oder so, da müssen TKKG dann nicht ewig davor rumstehen und betonen, dass sie ja noch zu jung für den Schuppen sind. Diese ganze Streitszene mit dem Nachtclubbesitzer ist einfach Fremdscham pur. Bei Wolf hätte Tim dem Typen einfach eine geschallert und das Thema wäre gegessen gewesen. Und wenn man sich sowas nicht mehr traut, dann sollte man auf derlei Szenen, wo das die logische Konsequenz wäre, einfach komplett verzichten. Entweder man kann Fanservice oder man lässt es.
Der nächste Fail ist dann Tims "Geständnis" vor Schalavsky, das wirklich überhaupt keinen Sinn ergibt. Warum sollte er das tun, wenn er dem Schlafprofessor nur was vorspielt? Der stand ja im Revier nicht neben Tim. Das ist einfach totaler Quatsch, das Storykonstrukt beginnt hier, zu bröckeln...
... und fliegt im Finale dann komplett auseinander, als Franziska Bender hier ernsthaft als lebende Waffe missbraucht wird, die den Mord begangen hätte, wäre Tim nicht eingeschritten. Nein, einfach nein. Das wird auch kein Stück aufgearbeitet, es geht nur noch darum, dass die schuldigen Männer verhaftet werden. Wozu streut man denn überhaupt wissenschaftliche Fakten in eine Folge ein, wenn diese fünf Minuten später komplett ignoriert und über den Haufen geworfen werden? Find ich mehr als fragwürdig.
Wozu es den Nachtclub-Handlungsstrang braucht, wird eigentlich auch nie so richtig klar, denn der ist am Ende auch nur eine Randnotiz und irgendwie nur dafür da, um Spielzeit zu füllen und einen Pseudo-Nebenfall (Pillen im Getränk) zu haben, in dem aber 0,0 ermittelt wird.
Total erschrocken bin ich bei der Performance von Stephan Schad, dem offenbar nicht klar war, wen er hier verkörpern soll. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob man hier nicht vielleicht doch den Sprecher ausgetauscht hat und die Angabe Copy&Paste ist. Wie kann man als regelmäßig wiederkehrende Nebenfigur plötzlich so out of character sprechen?
Wäre der Titel "Nur Tote leben länger", könnte man das fast als Metapher auf den Zustand der Serie ansehen, denn die ist in der Tat schon lange ein ziemlich totgerittenes Pferd, das einfach immer noch weiter über die Weide geprügelt wird. Ich kann diese Pseudo-Thriller langsam nicht mehr hören. Bei Wolf gab es auch mal düstere Folgen, aber die hat man durch glaubwürdige, einmalige Gangster und den typischen Dialogwitz zwischen TKKG dann an passenden Stellen sauber entschärft, ohne den Plot ins Lächerliche zu ziehen. Das ist völlig verloren gegangen.
Was macht die Folge gut? Na ja, sie ist halbwegs flüssig, im Mittelteil zwischenzeitlich auch mal einigermaßen spannend und die Figurenzeichnungen sind mal wieder etwas markanter als zuletzt. Die Produktion ist soweit recht sauber und die Idee war thematisch nicht übel. Aber mehr als 4 Punkte sind es am Ende beim besten Willen nicht. Angesichts der Plotstruktur ist das sogar noch großzügig.
4/10
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01.09.2025 08:50
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01.09.2025 09:06
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.451
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Ein umständlicher Anfang. Tim fährt nicht gerne mit der U-Bahn? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Dazu die klimpernden Geräusche, die nervten mich, das stimmt nicht gut ein auf die Folge.
Die nächste Szene ist auch nicht besser. Seit wann bespricht Tim seine Beobachtungen mit verschiedenen, zum Teil sehr unsympathischen Mitschülern? Mag ja für die Geschichte wichtig sein, passt aber einfach nicht zu ihm.
Als nächstes ein anonymer Brief im Adlernest, da wird es immerhin interessant.
Tim fährt Klößchens Fahrrad. Hoffentlich hat der Sattel einen Schnellspanner, schließlich ist Tim deutlich größer als Klößchen. Ich fand’s auf dem Gepäckträger ja immer eher ungemütlich, aber Klößchen sieht das offenbar anders.
Oskar hat einen Floh und TKKG latschen einfach in Kommissar Schalavskys Büro, da kann ich nachempfinden, dass er genervt ist, das ist schon sehr dreist.
Überlegungen: Ist die Beschuldigte Kleptomanin? Klößchen hat mal darüber gelesen. Das gab doch sogar mal einen Fall mit einer (geheilten) Kleptomanin ("Dynamit im Kofferraum" – Folge 84). Die nächste anonyme Botschaft, die Szene fand ich irgendwie lustig, sehr überzeugend gespielt.
„Nachtigall“ ist also ein Nachtclub am Stadtrand. Warum weiß Karl so etwas? 
„Hier kommen wir nicht rein!“ – Welch Überraschung, wo doch 14jährige grundsätzlich Zutritt zu Nachtclubs bekommen, vor allem nach 22 Uhr und mit Hund dabei.
Ansonsten finde ich den nächtlichen Ausflug schön, das gehört einfach zur Serie.
Man erlauscht etwas über Pulver in Getränken. Schade, dass diese Story so gar nicht aufgegriffen wird.
Auch eine kleine Verfolgung passt gut zur Serie, diesmal landen TKKG in einem Schlaflabor, in dem es nicht weiter auffällt, dass da spätabends vier Jugendliche umherlaufen. In Karls Vortrag über Narkolepsie klingt es so, als wäre das einfach nur ein Begriff für übermüdetes Einnicken. 
Aber vielleicht war ich da auch nicht mehr so aufmerksam, trotz nächtlichem Ausflug und Verfolgung läuft die Folge doch eher gemächlich vor sich hin.
Tim leiht sich Karls Brille, obwohl der ohne quasi hilflos ist (man denke an Folge 233 - „Räuberwald“) und der „Chef der Schlaflosen“ nutzt die Gelegenheit, Tim als Versuchskaninchen zu benutzen.
Das folgende Geständnis wird nicht nur dem Zuhörer vorenthalten, sondern auch dem Klinikchef – warum also gab es das überhaupt? Warum informiert Tim den Kommissar nicht über seinen Verdacht?
Auf zum Showdown beim Dekan. Die Maultrommel klingt nach Sesamstraße-Intro. 
Der Dekan wird gewürgt, bis er blau anläuft… und Tim hilft erst mal mit, bis er sich endlich entschließt, die Szene zu beenden.
Die Geschichte eiert irgendwie vor sich hin. Warum macht man aus der Nachtclubsache nichts, verwebt es nicht mit dem Hypnose-Fall? Und was sollte das mit Oskars Floh?
Es gab schon deutlich schlimmere Folgen, diese hier ist mir aber zu lang(atmig) und zu ruhig, um mir wirklich gut zu gefallen.
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13.09.2025 16:52
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13.09.2025 16:52
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HerrSchmeichler
Sekretär
Dabei seit: 11.01.2022
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1. Experte: Benjamin Blümchen
2. Experte: Die drei ???
3. Experte: TKKG
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Ich fand die Folge, wie viele hier, nicht schlecht, aber auch nicht so richtig gut. - Achtung, Spoiler!
Erst einmal: Der Anfang funktioniert wirklich gut. Eine Bitte um Hilfe und man weiß (genau wie TKKG) lange nicht, was genau los ist. Ist die Frau eine Kleptomanin? Wird sie zu den Diebstählen gezwungen? Was hat der Nachtclub "Nachtigall" damit zu tun? Mit dem Schlaflabor kommt dann auch noch ein unverbrauchter Handlungsort ins Spiel, der irgendwie ziemlich unheimlich wirkt, obwohl es sich ja an sich um eine normale Einrichtung handelt, die Menschen hilft (oder helfen soll).
Das es letztlich auf Hypnose hinausläuft, habe ich so nicht kommen sehen, fand ich aber gut. Zum Ende hin ist die Geschichte TKKG-typisch ein bisschen abgedreht mit dem unter Hypnose ausgeführten Mordversuch. Da kamen tatsächlich so ein bisschen Ü100-Vibes auf (Ich musste während des Hörens aufgrund des Settings aber auch manchmal an "Im Schattenreich des Dr. Mubase" und "Drohbriefe von Unbekannt" denken).
Die Atmosphäre ist bedrückend, die Spannung bleibt eigentlich die ganze Zeit recht hoch, wobei es im Mittelteil schon ein wenig abflacht, aber das Finale fand ich dann wiederum recht interessant.
Was mir nicht so gefallen hat ist die Szene auf dem Schulhof. Eigentlich finde ich es gut, wenn man vom Internatsleben auch etwas mitbekommt, aber es war so untypisch für Tim vor anderen Schülern den Fall zu besprechen. Da hätte es mir besser gefallen, wenn er die zwei Schüler beim Lauschen erwischt hätte oder so.
Auch die Szene im Nachtclub fand ich nicht gut umgesetzt. Das Gespräch verlief sehr behäbig, es ist stellenweise sekundenlang nichts gesagt worden, obwohl die Szene scheinbar als Schlagabtausch geschrieben war. So richtig geglückt ist das aber leider nicht und die Sprüche waren auch schon mal besser (Ein "Deine Mutter"-Witz? Ernsthaft?).
Wenn Karls Brille so stark ist, dass er ohne sie fast blind ist, wird Tim mit ihr auf der Nase und komplett gesunden Augen genau so eingeschränkt sehen können. Überhaupt war diese Verkleidungsaktion sehr stümperhaft von Tim.
War Kommissar Schalalavsky schon immer so miesepetrig? Ich mochte ihn bei seinen ersten Auftritten eigentlich ganz gern, aber hier wirkt er fast wie Cotta in "Nacht der Tiger", als er mit den Jungdetektiven nichts zu tun haben will.
Die Sprechleistung ist insgesamt ganz gut, wobei ich leider sagen muss, dass mir die Sprecherin von Franziska Bender hier nicht so zugesagt hat. Man liest gerne mal als Kritik an deutscher Synchro, dass die Sprecher zu aufgesetzt und nicht natürlich genug sprechen, aber hier hatte ich eher das Gefühl, dass die sehr natürliche Art der Sprecherin vom Energielevel her zu niedrig war. Andererseits ist ihre Rolle natürlich auch ständig müde, da passt es dann doch wieder. Schwierig zu beurteilen, zumal ich die Schauspielerin eigentlich wirklich gerne mag. Aber vielleicht ändert sich meine Meinung auch, wenn ich die Folge noch einmal höre.
Insgesamt eigentlich eine recht gute Folge, die aber nicht frei von Fehlern ist. Ich sehe allerdings Wiederhör-Potenzial. Bei den Punkten schwanke ich, gehe dann aber doch mal wohlwollend mit der höheren Punktzahl, weil mir die Grundidee gut gefallen hat, auch wenn die Umsetzung an manchen Stellen für mein Empfinden nicht ganz ideal war.
7 von 10 Punkten
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28.02.2026 18:58
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01.03.2026 12:51
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Klara_Fall
Ökohexe

Dabei seit: 10.11.2023
Beiträge: 1.566
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Ich habe die Folge jetzt zwei- oder dreimal gehört.
Irgendwie mag ich sie - jedoch nicht so, dass sie jetzt Dauergast in meinem Player wäre und auch nicht für die Zielgruppe.
Denn für jene finde ich den Aspekt "vertraust du mir?" und dann Vertrauensmissbrauch doch sehr schwierig. Ich weiß nicht, ob ich als Kind/Jugendliche durch solch ein Hörspiel nicht mit Vorbehalt gegenüber Therapeuten/Ärzten oder auch Lehrern gewesen. Also Menschen, wo irgendwie ein "Machtgefälle" besteht.
Andere Aspekte wie der, dass es etwas seltsam ist, mit welchen "Typen" von Mitschüler/-innen Tim Details teilt, wurde schon genannt oder auch der bemerkenswerte Punkt mit der Brille, der mir ohne es hier zu lesen auch nicht so arg aufgefallen wäre.
Titel: joa ... auch der irgendwie ungewöhnlich, aber okay. Dass diese "Redewendung" von mehreren Menschen im Hörspiel verwendet wird, fand ich überraschend/zu sehr gewollt/konstruiert. Denn ich habe das so in meinem bisherigen Leben nicht verwendet. Kann aber auch an mir liegen ...
In Relation zu anderen TKKG-Folgen ganz knapp an der 7 vorbei, daher nur 6 Punkte.
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01.04.2026 15:58
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