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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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Die 3 Senioren 030 - Der Fluch des Chupacabras
In der leisen Hoffnung, dass es irgendwie nochmal bergauf geht, am Wochenende auf dem Sofa gehört.
Die gute Nachricht: Ich bin nicht eingeschlafen. Man kann es hören.
Die schlechte Nachricht: Ich bin nicht überzeugt. Jungdetektivfolgen sind ja ohnehin schon selten meins. Hier schleicht die Handlung halt auch komplett vorhersehbar vor sich hin. Der Kriminalfall wirkt in die Familienhandlung um Doreen völlig mit der Brechstange reingepresst und ist von der Komplexität her mit einer Benjamin Blümchen-Geschichte vergleichbar. Es gibt keine falschen Fährten, keine richtige Ermittlungsarbeit und die Figuren, die evtl. kantig und erinnerungswürdig hätten werden können (die Wanderzirkus-Familienmitglieder), bekommen kaum Screentime. Dann wird noch irgendwas mit nem verlorenen Schmuckstück erzählt, was aber von den Nebenfiguren selber irgendwann random aufgelöst wird. Der Sinn dahinter hat sich mir nicht erschlossen. Verdächtige gibt es fast keine bis auf einen, der es dann natürlich auch war. Aus dem Chupacabra wurde auch nichts gemacht. Es hätte auch ein Werwolf, eine Klapperschlange oder ein wildgewordener Hamster sein können. Hätte keinen Unterschied gemacht. Der Krimifall hat also schon mal nichts hergegeben.
Die Familiengeschichte hat mich da schon mehr interessiert und es war schön, dass es endlich etwas konkreter wurde. Letztlich wurde die Essenz aber schon mehr oder weniger im Vorspann und in der 22 erzählt, sodass ich mich am Ende unweigerlich gefragt habe, warum es dazu eine ganze Folge braucht. Im Prinzip erfährt man hier so gut wie nichts, was man nicht eh schon wusste oder sich erschließen konnte.
Die Folge lässt sich weghören, ist wie gewohnt toll produziert, auch die Sprecher sind gewohnt gut (Manou Lubowski mal in einer erwachsenen Rolle zu hören, macht Spaß, er klingt wirklich nicht wie Klößchen!) und zwischendurch horcht man auch mal etwas mehr hin. Aber die meiste Zeit lang war es mir einfach relativ gleichgültig, was da passiert. Es hat mich nichts aufgeregt, aber auch nichts begeistert. Es bleibt einfach wenig hängen. Die Serie versinkt mehr und mehr in der Bedeutungslosigkeit und tritt völlig auf der Stelle.
4/10
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20.10.2025 08:54
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20.10.2025 10:10
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HildaW
Junghexe
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Die Folge beginnt, wie die letzte (richtige) Folge endete. Mit einer Zusammenfassung dessen, was dann in der Folge ausgeführt wird. So wirkliche Spannung kam dabei nicht auf.
Außerdem wirken die Juniordetektivfolgen immer etwas fremd auf mich, so, als hätte ich die falsche Serie eingeschaltet.
Manou Lubowski als Mr. Manheim ist super, ich weiß nicht, ob ich ihn erkannt hatte, er klingt so ganz anders als in seiner Stammrolle als Klößchen.
Es geht um einen verlassenen Freizeitpark, einen Wanderzirkus, ungeklärte Brände und eben den Chupacabra.
Die wirklich spannenden Fragen: „Ist Colin wirklich der Halbbruder von Doreen, oder wird nur gezielt der Anschein erweckt und nachher ist alles anders?“ Und: „Wird Colin noch eine Rolle in der Gegenwart spielen, wird man sich begegnen?“ bleiben weiterhin offen.
Immerhin wird geklärt, warum sich alle drei Senioren nicht an diese Vorgänge erinnern können, also weiß eigentlich der geneigte Zuhörer nach der Folge mehr als die drei, denn die haben ja alles vergessen. Dank eines Pülverchens, an das man sich erinnert und das man untersuchen lässt. Es kommt die Frage auf, ob man mit Hypnose die Erinnerungen zurückholen könnte. Da wird es endlich interessant, aber da ist die Folge zu Ende.
Einigermaßen gut wegzuhören, immerhin, aber mehr nicht.
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13.12.2025 18:46
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