Nach dem Nordseeurlaub in der vorigen Folge geht es nun nach Griechenland. Eigentlich zu einer Hundeausstellung, bei der Milord präsentiert werden soll, doch die verschiebt sich kurzfristig um eine Woche. Für Barbie, Ken und Skipper ist es kein Problem, einfach länger zu bleiben und so fahren sie mit einheimischen Freunden in deren Ferienhaus, das direkt an der Küste liegt.
Es gibt Ferienstimmung mit Sirtaki, ohne Wein und Ouzo, mit Schwimmen und Tauchen, mit Delfin und Wrack… ein steinreicher Bekannter kommt mit seiner Yacht vorbei und dann wird ein Marinehubschrauber benötigt – Ken hat sich beim Tauchen eingeklemmt und ihm droht buchstäblich die Luft auszugehen. Schön, dass nicht minutenlang laut gekreischt wird, aber irgendwie wirkt die Szene etwas hölzern, auch nach erfolgter Rettung.
Ken nimmt das Ganze äußerst locker: Natürlich geht er am nächsten Tag wieder tauchen, er wird einfach vorsichtiger sein. Schöne Hörspielwelt.
Der titelgebende Griechengott wird geborgen: Eine Statue des Gottes Hermes. Statt den Fund vorschriftsmäßig den Behörden zu melden, nimmt man ihn erstmal mit und reinigt ihn. Und dann wird das gute Stück gestohlen und findet sich plötzlich an der Landesgrenze im Kofferraum des Ferrari wieder; Barbie, Ken und Skipper drohen mindestens fünf Jahre Haft, weil sie, so scheint es, versuchten, Altertümer außer Landes zu schmuggeln. Zum Glück ist die Gerichtsverhandlung schon bald und direkt vor Ort klärt sich alles auf.
Ein schönes Hörspiel, man lernt etwas über den Griechengott Hermes und über den Umgang mit Altertümern, die Ferienstimmung ist gut eingefangen, auch schön, dass nicht sofort klar ist, wer der Bösewicht ist.
Und doch: An manchen Stellen zieht die Geschichte sich und es kommt erstaunlich wenig Spannung auf und das trotz der drohenden Gefahren.