Das Sams war eines meiner ersten Hörspiele überhaupt. Was habe ich meinen Cousin dafür geliebt, als er mir seine Kassette schenkte!
Das war Anfang der 80er die Version der "Kullerköpfe". Beginnend mit einer Melodie "da da daa, da da daa, da da daa daa daa, ..." und dann Erzähler "es war Samstagmorgen, Herr Taschenbier saß in seinem Zimmer und wartete. Worauf er wartete? Das wusste Herr Taschenbier selbst nicht so genau. Warum er wartete? Das ließ sich schon eher erklären. Allerdings muss man da mit dem Sonntag anfangen..."
Das ist aus "Eine Woche voller Samstage". Die 2. Folge "Am Samstag kam das Sams zurück" hatte ich auch.
Erst viel später dann noch die von
@SchokofürKlößchen genannten folgen "neue Punkte für das Sams", "Ein Sams für Martin Taschenbier" und ich besitze noch "Onkel Alwin und das Sams".
Meine Favoriten sind da ganz klar die Folgen 1 und 2 - wahrscheinlich aufgrund der positiven Kindheitserinnerung.
Die Filme fand ich ganz nett und habe sie jeweils 1 bis 2x gesehen. Die Augsburger-Puppenkisten-Version besitze ich, da ich (fast) alles von der Puppenkiste liebe.
Vor 6 Jahren hatte ich mal die große Ehre und das Vergnügen einer Autorenlesung von Paul Maar, dem Schöpfer des Sams', bezuwohnen. Vorne stand ein Flip-Chart und mit wenigen Strichen zauberte er ein Sams darauf. Ich hatte so eine Gänsehaut. Und ja, ich bevorzuge das alte, etwas "drallere" Sams. Sonst schätze ich Nina Dulleck, die die aktuellen Sams-Bücher illustriert, sehr. Aber das ist nicht "mein" Sams, dieses etwas dünnere, kindliche Wesen.
Aber das hat ja mit dem Hörspiel nichts zu tun. Sorry, bin abgeschweift.
Die Hörspiel-Reihe finde ich durch und durch gut. Die letzte Folge ist für mich die schwächste. Ich müsste sie nochmal hören, um zu sagen, was genau ich nicht so gut finde. Aber alleine, dass ich sie nur einmal gehört habe und danach nicht nochmal das Bedürfnis hatte, zeigt, dass es nicht so ganz "mein Ding" war.
Ich finde es toll, wie das Sams es schafft, erst seinem "Papa Taschenbier" und dann später dessen Sohn Martin, Selbstbewusstsein zu schenken bzw. sie auf den Weg dahin zu bringen. Und in den Filmen siegt auch das Gute am Ende.