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Mikosch373
dey/denen
   
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Die drei Fragezeichen - Schwarze Sonne (151)
Den Titel finde ich sehr klangvoll und interessant, das Cover ist schön gezeichnet und farblich harmonisch und der Klappentext klingt verheißungsvoll. Durch das viele Geschrei ist der Anfang für einige Sekunden sehr dramatisch, aber dann stellt sich heraus, dass das nur eine DVD ist. Irgendwie enttäuschend, aber abzusehen.
Dass Bob mit einigen anderen in einem Malkurs sitzt, gefällt mir aber ganz gut. Das ist schön und passt auch sehr gut zu Bob. Der Störenfried stört zuerst ein bisschen die Atmosphäre, aber als Denzel sich wehrt und anfängt, zu sprechen, wird die Atmosphäre schlagartig besser.
Nach einem kurzen Gespräch zwischen Bob und Denzel über die drei Fragezeichen kommt es auch gleich zur Verhaftung von Denzel, wodurch es natürlich spannend wird. Natürlich will Goldie, die die drei Fragezeichen verehrt, sofort zu den drei Fragezeichen und den Fall von ihnen aufklären lassen.
Die Szene im Gefängnis finde ich auch sehr stark. Die Problematik, dass Denzel Schwarz ist und vor Gericht schlechtere Chancen hat, wird gut rübergebracht und verstärkt die ohnehin schon angespannte Stimmung, der Übergang zum Thema „Schwarze Sonne“ durch den Skizzenblock ist sehr gelungen, und die Tatsache, dass Denzel immer dieses Motiv zeichnet, einfach interessant.
Fast noch stärker finde ich das nachfolgende Gespräch, bei dem Bob die Störenfriede Dillon und Wayne aus dem Malkurs als dumm wie Brot bezeichnet, und Peter kontert, dass ihre Dummheit schon dadurch klar werde, dass sie etwas gegen Schwarze haben. Ganz ehrlich, wie kann man Peter Shaw nicht lieben?!
Die Situation im Wald ist schon spannend, das mit den Lautsprechern jedoch abzusehen. Dass Justus Peter anbietet, sich allein in seinem MG zu verschanzen, ist zu gütig, aber der Zweite Detektiv will natürlich nicht allein zurückbleiben und geht doch mit zum Haus. Bob hat da weniger Bedenken. Damit wissen wir also, wer in einem Horrorfilm zuerst sterben würde.
Die Szene, als die drei Detektive in Follisters Haus sind und den Brand bemerken, ist auch sehr spannend erzählt, ebenso wie die Rettung des bewusstlosen Follisters. Als die Jungs dann zu Denzels Mutter fahren und es dort auch brennt, wird es natürlich erst recht spannend.
Auch die Autofahrt, bei dem plötzlich die Bremsen versagen, treiben die Spannung ordentlich in die Höhe. Eine gut erzählte Szene, in der alle Sprechenden ihr Bestes geben, und in der die Geräusche hervorragend funktionieren! Tja, und dann redet Mrs. Summer Hopkins Klartext.
Das, was sie zu sagen hat, ist eine interessante Geschichte und durch den Rassismus-Aspekt auch nochmal ein Stück spezieller, aber irgendwie habe ich die Erzählung ständig mit der Auflösung von „Feuermond“ verglichen. Die Parallelen sind definitiv da und wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich natürlich „Feuermond“ nehmen.
Außerdem finde ich die Auflösung stellenweise etwas vorhersehbar und dass Mr. Brooks etwas mehr mit der ganzen Angelegenheit zu tun hat, ist auch keine große Überraschung. Dass die Jungs diesmal aber mehr mit der Polizei arbeiten und sogar in einem Wagen mit drei Beamten sitzen, während Inspektor Cotta bei Brooks ist, mag ich aber sehr und Peters Trick ist großartig.
Fazit: 7 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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16.01.2023 14:34
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Klara_Fall
Ökohexe

Dabei seit: 10.11.2023
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Gerade ist das Thema "Schwarze" irgendwie präsent bei mir.
Lese (ja, kam schon vor Jahren raus, ich weiß, ich lese es jetzt erst) die Biografie von Michelle Obama. Da sie selbst "Schwarze" schreibt, verwende ich diesen Ausdruck jetzt auch, obwohl mich ein Bibi-Podcast gelehrt hat, dass manche auch das nicht mögen und aktuell wohl "p. o. c. = person of color" korrekt sei.
Obwohl ich noch nicht alle die drei ???-Folgen einmal "durch" habe, habe ich heute früh diese Folge zum zweiten Mal gehört und fand sie so gut, wie ich sie vom ersten Hören in Erinnerung hatte.
Den Einsteiger mit der DVD finde ich persönlich überflüssig. Mich hätte der Malkurs als Hörspielauftakt ebenso gut "abgeholt" - ich brauche keine Dramen, um mein Interesse zu "catchen".
Bei der Szene, in der Denzel attackiert wird und dann Contra gibt, stockte mir fast der Atem. "Geht gleich die Keilerei los?". Aber Denzel schafft es in guter Weise, die "Dumpfbacken" zum Schweigen zu bringen und von deren idiotischen Bemerkungen/Lästereien über ihn abzulassen.
Dann kommt die Polizei und die Eingangsszene findet abrupt ihr Ende.
Mich berührt die Tochter Denzels. Wird im Buch erwähnt, wie alt sie ist? Ich sehe, weshalb auch immer, eine etwa 8-10jährige vor mir.
Die Ermittlungen der drei ??? nehmen ihren Gang auf. Und ich bin die ganze Zeit gut "dabei" gewesen. Es gibt Hörspiele, da schweife ich immer wieder ab.
Brooks ist mir etwas zu klischeehaft und übertrieben dargestellt. Und wie so oft bei den drei ?? fällt , das dann noch wichtig wird.
Es kommt eine längere Phase, die ich gut finde und wie gesagt auch "dabei" bin.
Dass die drei ??? just in dem Moment, wo bei der alten Dame der Brand ausbricht, eintreffen ... etwas zu viel Zufall mal wieder. Die Autofahrt ist mir wie die Filmsequenz zu beginn zuviel des Guten.
Richtig gut - und leider traurig realistisch - finde ich die Auflösung. Und gerade wieder so arg aktuell: die Dumpfbacken zu Beginn, die Anfeindungen und über Generationen durchziehende Ungerechtigkeiten.
Wo ich auch richtig schlucken musste heute früh beim Hören: eine Kindheitserinnerung.
In der Kneipenszene werden die drei Jungs angesprochen, dass mit dem "schwarzen Mann" gedroht wurde. Mir selbst wurde nicht gedroht, aber Anfang der 80er-Jahre spielten wir Kinder ein Fangenspiel "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?". Diesen Satz rief ein Kind, dann antwortete die Gruppe "Nieeeemand!", dann wieder das Fragekind "Und wenn er kommt?", Gruppe: "Dann laufen wir!" und dann ging das Fangenspiel los. Oha! Es ist keine Rechtfertigung und doch versuche ich mich zu trösten "wir wussten es nicht". Wobei es bei mir auch in der Phantasie kein dunkelhäutiger Mensch war, sondern eher ein Schornsteinfeger oder sowas, also jemand Dunkel-Gekleidetes.
Für diese Folge 9 von 10 Punkten
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14.02.2024 10:39
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HerrSchmeichler
Sekretär
Dabei seit: 11.01.2022
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1. Experte: Benjamin Blümchen
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Die Folge hat ein ernstes Thema und einige brenzlige Szenen, schafft es aber leider nicht, dies bis zum Ende durchzuziehen. - Achtung, Spoiler!
Als ein PoC-Mann in Bobs Malkurs wegen Gemäldediebstahl festgenommen wird, schalten sich die ??? ein und ermitteln. Die Anfangsszene vermittelt sofort, mit welchen rassistischen Äußerungen sich Denzel konfrontiert sieht und zeigt gleichzeitig, wie er damit umgeht. Seine Darstellung erinnert mich sehr an Malcolm King aus "Dreckiger Kerl", vor allem wegen der ähnlichen Szene in der U-Haft.
Die Ermittlungen, um Denzels Unschuld zu beweisen, kommen jedoch leider nur stockend voran: Es gab einen anonymen Tippgeber, der Bestohlene weiß auch nichts weiteres und selbst die Recherche über den Maler des entwendeten Gemäldes in Santa Isabelle kommt nur langsam in Gang. Gerade am Anfang stochern die ??? wirklich sehr im Dunkeln.
Die Szene im Wald, auf dem Weg zu Mr. Follisters Haus, sorgt zwar etwas für schaurige Atmosphäre, aber die Szene ist mir persönlich einfach viel zu lang. Anschließend passiert dann allerdings fast schon zu viel: Bob wird niedergeschlagen, das Haus von Follister wird angezündet, Bilder verschwinden, das Haus von Mrs. Hopkins wird angezündet und die Bremsleitung von Bobs Wagen wird durchtrennt. Man bekommt das Gefühl, dass man es hier mit einem sehr skrupellosen Gegner zu tun hat.
Die Auflösung, was es mit der Schwarzen Sonne und Mendelsteins Bildern auf sich hat, ist richtig gut. Weniger gelungen ist die Auflösung, wer hinter den Anschlägen steckt und vor allem, warum. Ich habe den Eindruck, hätte der Galeriebesitzer einfach gar nichts getan, wäre er nie in Bedrängnis gekommen. Und dann wird er auch noch wegen einem Gummihuhn überführt, das er natürlich in der Manteltasche dabei hat, wenn er sich auf seine Streifzüge begibt. Da fällt der Fall leider völlig ins Lächerliche ab
Die Sprechleistung ist durchweg sehr gut.
Es ist sehr schade, dass die Geschichte nur langsam in Gang kommt und die Detektive nur per Zufall auf den Täter kommen, denn die zu Grunde liegende Idee für den Fall ist gut.
7 von 10 Punkten
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17.08.2025 19:24
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