Ich habe mal wieder einen aktuellen Aritkel aus der SZ gelesen. Der Sprecher von "Karl" aus TKKG wollte eine höhere Beteiligung an den Folgen, Sony sah dies anders. Auch ein Rechtsstreit brachte keine Einigung, jetzt wird Karl neu besetzt.
Naja, TKKG war ja ohnehin schon lange tot. Tragisch ist es aber schon, wenn man nach fast 40 Jahren in Stammbesetzung plötzlich ausscheidet - auch wenn Karl, gerade in den späteren Folgen, nur Beiwerk war und oft gefühlt gar nicht zu hören ist.
Jetzt sind von der Urbesetzung also nur noch zwei Leute vorhanden.
Schade auch, dass meine Illusion zerstört wurde, alle vier Sprecher würden dasselbe Gehalt bekommen. Das war wohl nur ganz am Anfang so.
Schade auch, dass meine Illusion zerstört wurde, alle vier Sprecher würden dasselbe Gehalt bekommen. Das war wohl nur ganz am Anfang so.
Lt. der SZ waren es ja umgerechnet 50 Euro "Taschengeld".
Und vor ein paar Jahren wurde in einem Nachruf Veronika Neugebauer zitiert, die von "200 Euro für zwei Tage sprach"...
Die SZ ist ja auch kein Käseblatt, dass mal eben irgendwelche Behauptungen aufstellt. Die werden sich schon genau informiert haben.
Ein Austausch an anderen Stellen wäre dringlicher gewesen. Schade, dass damit Kindheitserinnerungen nachträglich zerstört werden.
Was gefühlte 90 schlechte Geschichten in den letzten 15 Jahren nicht geschafft haben, schafft jetzt die Kündigung eines Stammsprechers: Für mich war es das jetzt mit TKKG.
Ich hatte länger schon geplant, bei Folge 200 auszusteigen. Nun ja, nun wird es wohl schon Folge 197 sein. Zum Glück habe ich die schon (nur noch nicht ganz zu Ende gehört).
Lt. der SZ waren es ja umgerechnet 50 Euro "Taschengeld".
Das war als er als 10 Jähriger dort anfing. Für ein Kind war das natürlich schon viel Geld. Aber er hat sich nicht 30 Jahre mit umgerechnet 50 Euro abspeisen lassen, das ganz gewiss nicht.
Lt. der SZ waren es ja umgerechnet 50 Euro "Taschengeld".
Das war, als er als 10 dort anfing. Für ein Kind war das natürlich schon viel Geld. Aber er hat sich nicht 30 Jahre mit 50 Euro abspeisen lassen, das ganz gewiss nicht.
Ja, das weiß ich. Deswegen hatte ich dich ja auch zitiert ("nur ganz am Anfang so").
Für die Hörer von TKKG ist das natürlich sehr schade.
Das Folge 196 und 197 nicht verkauft werden dürfen hatte ich die Tage gelesen und dachte mir irgendwie, dass es mit dem Ausscheiden von Karl zusammenhängt.
__________________ "Das Leben ist eine Ansammlung von kleinen Geschichten um eine große Geschichte daraus zu machen und beim zurückblicken verdammt noch mal kriegen wir das Grinsen nicht mehr aus der Fresse. Das ist so der Plan.
Ich glaub für 50 Euro hätten die auch Probleme, einen einigermaßen fähigen Nachfolger zu finden.
Aber dass die das nicht anders lösen konnten mit den 2 Folgen, die schon fertig sind, aber nun nicht verkauft werden dürfen. Wie wird das wohl werden? Nehmen sie die Karl-Aufnahmen neu auf und schneiden die dann nachträglich rein?
Das war einer der großen Skandale des letzten Jahrzehnts im Hörspielbereich.
Allerdings habe ich mich inzwischen an den neuen Karl-Sprecher gewöhnt.
Ich hab mich zwar mittlerweile auch an Tobi gewöhnt, werde aber wohl nie fassen können, was da abgelaufen ist. Man könnte es als den "Bohn-Streit der jüngeren Generation" bezeichnen.
Ich habe mir bei Spotify ein paar Folgen mit Tobi angehört. Ich finde noch immer, dass er einfach viel jünger klingt als die anderen, was ja auch kein Wunder ist.
Wenn ich TKKG höre, kann ich die Hintergründe nicht immer ausblenden. Ich muss immer noch automatisch an das Schicksal von Veronika Neugebauer denken muss, wenn ich heute Rhea als Gaby höre. Und so geht es mir auch mit Niki, wenn ich Tobi als Karl höre...
War es für die damalige Zeit, sprich ab 1981, als es mit TKKG im Hörspiel Sektor begann, nicht ungewöhnlich, als 13 jähriger schon mit Künstlernamen zu arbeiten ?
__________________ "Mach es Dir einfach, okay? Was ist 1 plus 1?"
War es für die damalige Zeit, sprich ab 1981, als es mit TKKG im Hörspiel Sektor begann, nicht ungewöhnlich, als 13 jähriger schon mit Künstlernamen zu arbeiten ?
Käme natürlich drauf an, ob man es als "Künstlernamen" ansieht, wenn Alexander Nikolaus Draeger von Anfang an als "Sascha" eingetragen ist - wobei er da ja seinen Nachnamen nicht verändert hat. Allerdings waren sowohl Buch-, als auch Hörspielskriptautor damals ja unter Pseudonym unterwegs ...
Ja, bei Draeger war ich immer der Meinung, dass Sascha allgemein eine Art Abkürzung für Alexander ist, es gab mal eine TV Serie, da war das ähnlich, weiß nur nicht mehr genau welche.
Möglicherweise 'Abenteuer Airport'.
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Ja, meines Wissens ist Sascha als Koseform für Alexander russischen Ursprungs, ist aber auch hierzulande schon recht lange verbreitet.
Dann hätten wir natürlich noch Herrn Beurmann, bei den drei ??? konsequent als "Hans Meinardt" zu hören. Ich würde fast behaupten, der Einsatz von Künstlernamen war damals noch verbreiteter als heute.
Wir benutzen sogar Pseudonyme im Kundenservice. Ich denke, dass entscheidet einfach jeder selbst, bzw. bei den Kindern vielleicht sogar die Eltern. Muss ja vielleicht nicht jeder in der Schule wissen, dass das Kind dieser "Nebentätigkeit" nachgeht.