Lady Bedfort - Das Haus an der Witwenkreuzung (002):
Spoiler wahrscheinlich!
Erstmal erklingt zu Anfang eine mit ihren langsamen Takten vielversprechende Musik. Dann folgt ein Telefonat von Mrs. Miller mit ihrem Sohn, bevor nochmal Musik losgeht.
Danach ist man mit Lady Bedfort, Max und Miller im Wagen - genau wie die Lady hat auch mich direkt interessiert, was es mit dem Namen "Witwenkreuzung" auf sich hat. Die Erzählung Millers von den Unfällen klingt daraufhin ebenfalls interessant.
Nach der Ankunft bewirtet und umsorgt Mrs. Miller sofort alle - sie wirkt ganz sympathisch aber auch sehr bestimmend. Die Lady macht derweil sofort "einen Krimi" aus der Angelegenheit mit den Ratten, weshalb man auch mehr über das Haus erfährt.
Das gute Herz der Lady verhindert sofortiges Zunageln des Kellerlochs. Die Geräusche in der Szene vor dem Haus klingen so echt, dass ich beim Hören teilweise dachte, dass der Verkehrslärm bei mir wäre.
Anschließend kommt Mr. DeGraux orbei und streitet sich mit Mrs. Miller über ein Angebot. Dieses Angebot dreht sich, wenig überraschend, um einen Hausverkauf.
An der Tankstelle entsteht ein seltsamer Dialog zwischen Max und Tom, weil man Letzteren zunächst nicht ganz einschätzen kann. Nett ist, dass Max und die Lady Tom ihren Duftbaum schenken - auch wenn ich mir nach Max' Begegnung mit Dr. Brawley Sorgen mache, dass Tom den Baum isst...
Mr. Brawley stellt übrigens sehr viele Fragen zu Mrs. Miller und scheint auch von dem Angebot zu wissen. Neben dem wirkt außerdem komisch, dass er Max und der Lady das Benzin umsonst gibt.
Die Fahrt von der Lady und Max beinhaltet zunächst die Diskussion über DeGraux' Angebot, dann entdeckt die Lady jemanden am Waldrand. Tatsächlich finden die beiden kurz darauf einen Verletzten. Die nachfolgende und dramatisch angehauchte Szene mit den undeutlichen Stimmen und der Musik ist sehr gut gemacht.
So beginnt der "Fall" nun richtig, wobei DeGraux den ersten und Mr. Brawley den zweiten Hinweis darstellt. Anschließend hört man ein Gespräch zwischen ebendiesen beiden , in dem sie über frühere Verbrechen und den Verletzten sprechen. Es wird klar: DeGraux ist gefährlich!
Als Lady Bedfort und Max bei der Tankstelle ankommen, erzählt Tom Ihnen vom Besuch DeGraux'. Dass sein Gesprächspartner Brawley tot ist, ist spätestens klar, als Tom meint auf seinen Chef "aufzupassen". Kurzerhand fahren die drei zu Mrs. Millers Haus zurück und diese erzählt vom Fernsehauftritt ihres Hauses.
Durch ihre Erzählung bestätigt sich der Verdacht, dass etwas Wertvolles im Haus sein könnte. So findet sich Miller im Keller wieder, wobei der Ton auch wieder besonders gut ist!
Im Kessel ist dann das Gesuchte - und das Warten auf DeGraux beginnt. Das übernehmen die Lady und Miller, während Max, Tom und Mrs. Miller wegfahren. Letztere müssen nach kurzer Strecke allerdings umkehren.
Die Konfrontation mit DeGraux findet statt, dieser kann aber fliehen. Clara und Helen bieten sich das "Du" an und dann ist die Folge fast vorbei.
Fast. Es kommt nämlich noch über drei Minuten Musik. Meine drei Fragen dazu: Soll das Radiomusik sein? Was soll das? Hätte man diese Zeit nicht besser für eine Verhaftung DeGroths nutzen können? Die fehlt nämlich.
Lachmomente
:
"Kegelverein"
Max' "Oder eher älter wie Lady Bedfort"
Inspektors Imitation "Das kann ich Ihnen so genau auch nicht sagen!"
FAZIT: Ein Hörspiel, das sehr spannend beginnt und diese Spannung auch bis zum Schluss halten kann. Es ist eine Folge, in der - auch zwischendurch - immer wieder viel Musik gespielt wird und das ist schön!
Dennoch bin ich ein bisschen enttäuscht, dass man dem Hörer relativ früh einen Täter präsentiert, ihn aber bis zum Schluss nicht verhaftet. Außerdem sind Titel und Cover deutlich spannender als letztendlich das Hörspiel selbst. Die Geschichte wirkt am Ende sogar eher platt.
Da Sprecher, Ton und Ambiente dennoch überzeugen, vergebe ich
sechs von zehn Punkten!
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Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das
deren Hund?
Ich bin
denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe
dey so gut.