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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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1. Experte: Die drei ???
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Der Auftakt zur Serie ist relativ unspektakulär und enthält nur wenige wirklich kultige Dialoge, was wohl auch daran liegt, dass die Bilderdiebe nicht wirklich im Gedächtnis haften bleiben, wenn man sie mal mit Uckmann, Olivieri, den Wilddieben, den Jochers oder den Bettelmönchen vergleicht. Ich habe mir zuletzt die Erstauflage angehört - Folge 1 düfte die in der Neuauflage am meisten zerschnippelte Folge sein - und muss sagen, dass mir nicht nur hier die Neuauflage, was die Musik angeht, deutlich besser gefällt. Bei TKKG hat man die ersten 33 Folgen in der CD-Version sehr ansprechend umgestaltet, daher ist es umso unverständlicherr, dass man das inbesondere bei den drei ???, wo die Folgen regelrecht zerstört worden sind, aber ebenso bei den Fünf Freunden (Ausnahme ist für mich Folge 15) nicht geschafft hat.
Kurioserweise heißt Track 2 bis heute "Wie man einen Schlumpf schießt". Eben jene Szene fehlt aber (u. a.) in der Neuauflage der Folge. Es gibt im Netz zumindest halbwegs brauchbare Schnittberichte zu relativ vielen der ersten Folgen, vielleicht mache ich mich mal daran, die geschnittenen Dialoge rüber in die Neuauflage zu transferieren. Leider soll die Schnippelei auch außerhalb der Bohn-Folgen, mindestens bei den Folgen 51, 53 und 75, weitergegangen sein, wenn auch in kleinerem Umfang.
Fazit: Nette Geschichte und recht flüssig erzählt, aber für mich nichts Besonderes. Während mir bei den drei ??? die allerersten Folgen fast durchweg gut gefallen und die 1er-Kandidaten-Dichte ab Folge 10 deutlich abnimmt, ist es bei TKKG genau umgekehrt und die Serie nimmt nach vielen eher durchschnitlichen Folgen zu Beginn bei Erreichen der Zweistelligkeit viel mehr Fahrt auf.
6 Punkte (eine solide 3 als Schulnote).
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25.02.2019 15:47
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25.02.2019 15:49
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Retro
Junghexe
Dabei seit: 09.09.2020
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Hier ist nur die Original Ungeschnittene Bohn Folge in die Bewertung geflossen. Die zerstümmelte Neuversion hätte bloß 5 oder 6 Punkte bekommen und die bin ich auch nicht bereit nochmals zu hören.
Bei dieser ersten Geschichte kommt der "eingefangene Zeitgeist" zum tragen. Der hat weniger mit dem Fall selbst zu tun sondern mit der Rahmen und Hintergrund Erzählung. Schon zu Beginn der Dialogabtausch im Bad ist persönlich sehr bekannt. Der nächtliche Gang zum Schützenfest ist wie das Nacherleben eigener Erinnerung. Die "Brennnesselsuppe", wie hab ich die verabscheut, ist hier auch enthalten. Auch das Festessen "Braten & Klöße", was mir das Liebste damals war. Das ist schon Nostalgie, weil es das heute so alles nicht mehr gibt. Daher ist diese Folge für mich die persönliche Erinnerungsfolge, weil mehere selbsterfahrene Aspekte drin vorkommen. Wie hat es mich jedes Mal gewurmt, wenn ich hörte "brauchst du ne Extraeinladung" und auch "Licht aus".
Die "Bilderdiebe" sind mir gar nicht so wichtig, bis auf den zu hörenden sarkastischen Humor, den es in späteren Folgen nicht mehr gibt, denn sie sind nur Handlanger und agieren nicht auf eigene Faust. Doch der Boss, der Pauker, der ist nachhaltig erinnernd.
Ich hab hier gerne 8 Punkte vergeben, auch wenn es nur ein kleiner Fall ist.
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29.09.2020 09:44
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Holger
Hörspiele-Café
   
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„Artischockensaft, ah wunderbar.”
Es ist schon länger her, dass ich das Buch gelesen habe. Ich habe für meinen Kommentar jetzt noch mal ein paar Blicke hineingeworfen.
Die Millionenstadt wird im Buch wie folgt beschrieben: Es war eine Großstadt mit Flughafen, U-Bahn und Sportstadion. Die Internatsschule lag am Stadtrand. Von hier sah man über Felder und Wiesen zur Autobahn. In der Ferne war Wald. Und wenn im Fußballstadion Bundesligaspiele ausgetragen wurden, hörte man das Geschrei bis in den Speisesaal.
Interessant finde ich, dass Tarzan in dieser Folge ein Nylonseil nutzt, um aus dem Adlernest zu klettern. Klößchen kommt deshalb nicht mit zum Schützenfest, weil er nicht mehr an dem Seil hochklettern könnte. „Könnten wir nicht eine Strickleiter besorgen, Tarzan? Damit würde ich’s schaffen.” fragt Klößchen deshalb auch.
„Warum nicht gleich einen Fahrstuhl?” lachte Tarzan. „Nimm lieber ab! Dann schaffst du das Seil.” Die bekannte Strickleiter kauft Willi in Band 4.
Über Oskar erfährt man im Buch: Vor zwei Jahren hatte Gaby ihn aus dem Tierheim geholt. Er war ein schlappohriger Cockerspaniel, weiß mit großen schwarzen Flecken und einem braunen Punkt auf der Nase. Das linke Auge war blind, aber der trübe Schimmer fiel nur auf, wenn man ganz genau hinsah. Herzlose Menschen hatten Oskar damals auf einem Rastplatz bei der Autobahn ausgesetzt, ihn mit einem Strick an einer Mülltonne festgebunden.
Unfreiwillig witzig ist der Satz über Gabys Schwimmhobby: Ihr Vater, der aus Liebhaberei den Schwimmklub ,Neptunia’ als Trainer betreute, nahm sie dreimal in der Woche hart ran.
Beim Besuch des Aquariums macht sich ein widerlicher Mann an Gaby ran. Tarzan schaltet sich selbstverständlich ein. Gaby antwortet daraufhin: „Meine kleinen Geschwister wissen alle, daß sie sich vor so einem ,netten Onkel’ vorsehen müssen. Hat ihnen mein Vater eingeimpft.”
Weiterhin fehlt im Hörspiel der Kampf mit Rudi Kaluschke, bei dem Tarzan zunächst alles andere als siegessicher ist.
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06.04.2021 00:31
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06.04.2021 13:13
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Holger
Hörspiele-Café
   
Dabei seit: 21.02.2016
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15.04.2021 21:39
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
Dabei seit: 21.04.2021
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The Beginning
Das ist sie also, die erste Folge der berühmten TKKG-Serie. 1981 wurde sie von Europa veröffentlicht.
Die Geschichte ist nicht besonders originell, obwohl es am Schluss eine Überraschung gibt. Auffällig ist, dass es nicht mehrere Fälle innerhalb der Folge gibt, wie sonst. Gewundert hat mich, dass die TKKG-Bande nicht die Möglichkeit erörtert, dass die zwei Bilderdiebe am Anfang nur Trittbrettfahrer sein könnten. Dass die TKKG-Bande während eines ganzen Falles nie in Gefahr gerät, kommt auch selten vor, zumindest bis zum Restart nach Stefan Wolfs Tod (156). Leider entsteht auch wenig Spannung während der Hörspielhandlung. Die Geschichte ist interessant und logisch aufgebaut. Es wird noch nicht so stark nach dem Zufallsprinzip gestrickt. Zwischendurch gibt es humorvolle Momente. Die Dialoge sind oft erstklassig. Die Figurenzeichnung ist hervorragend gelungen.
Der Hörer lernt die Hauptfiguren kennen. Man erfährt jedoch nicht, wie sich die vier kennengelernt haben. Der Fall wirkt wie ein normaler Fall, er hätte theoretisch auch als Nr. 5 oder Nr.24 oder Nr. 30 erscheinen können.
Die Sprecherriege ist gut bis sehr gut. Überraschenderweise sind etliche unbekannte Sprecher dabei, was in den 80'er Jahren bei Europa selten vorkam.
Die Zwischenmusiken der alten Auflage sind alle Top.
Trotz der kritischen Worte von mir handelt es sich hier um einen tollen Einstand in eine der erfolgreichsten und langlebigsten deutschen Hörspielserien.
7 Punkte
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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21.04.2021 18:58
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Olle_Viri
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 27.05.2023
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Spiel-Beiträge: 0
1. Experte: TKKG
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Die Jagd nach Millionendieben und anderen Verbrechern beginnt:
Mit der Jagd nach den Millionendieben beginnt also alles. Finde diese Folge für den Einstieg absolut passend, die Charaktere werden sehr schön eingeführt und man erfährt einiges über sie, der Fall ist dafür sehr geradelinig und lässt den Raum fürs Kennenlernen. Das ist zwar Theorie, da wohl kaum jemand mit der 1 angefangen hat, aber die Intention der Macher ist erkennbar. Man hat außerdem gleich eine professionelle Sprecherriege an Bord und trumpft von Beginn an mit Qualität in der Produktion auf, nichts anderes kennen wir ja von EUROPA und den Machern, das ist fast überflüssig zu erwähnen. Googelt man nach den Sprechern, so trifft man auf gestandene Schauspieler, Synchronsprecher und Hörspielsprecher. Auch wenn es nicht gravierend auffällt, so wirkt diese Folge einen Ticken braver als die Nachfolger, was sich auch in der harmlos daherkommenden Zwischenmusik widerspiegelt. Deren Qualität und die Leistung von Carsten Bohn und anderen ist als Gesamtwerk jedoch überragend und macht diese Hörspiele erst zu dem, was sie sind. Deshalb bewerte ich auch nur die alten Originale und keine Neuabmischungen.
Vieles wurde von den Vorrednern bereits gesagt, der Fall solide aber hausbacken, an Gegenspielern kommen danach auch haufenweise interessantere Persönlichkeiten - aber das Hörspiel ist gerade als Einstieg in die Serie stimmig, und Klößchens Zuspruch auf die Freundschaft des TKKG ein schöner Schlusspunkt der Folge.
Zitate/lustige Szenen:
Karl führt sich mit einem für ihn geradezu untypischen Gefühlsausbruch ein: "Yeah! Yeah! Yeah! Man, die Scheibe ist echt klasse! Toller Sound!"
Auch Tarzans Feststellung, dass in Klößchens Adern Kakao statt Blut fließt, ist einen Schmunzler wert.
Den Vogel schießt aber Paul Pauling ab, als er bei den Sauerlichs loslegt mit "Artischockensaft, ah wunderbar." Gerade wenn man das Hörspiel zum 1.mal oder nach langer Zeit wieder hört fährt das voll ein, fand das auch schon als Kind extrem lustig und habe immer etwas mit Schoppenflasch(e) verstanden, da ich weder Artischocken noch deren Saft kannte.
Auch die Idee mit dem heimlichen Gelage im Keller der Sauerlichs finde ich gelungen.
Fazit: Gerade als Einstieg sehr gelungen, alles gut wenn auch noch nicht zum Highlight prädestiniert. 8/10
weitere Anmerkungen:
Ich oute mich mal als absoluter Fan der damaligen TV-Serie. Diese Folge war Teil 3 der 12-teiligen Fernsehserie.
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28.05.2023 01:44
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05.06.2023 14:45
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