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128 - Die Gehilfen des Terrors
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
Dabei seit: 21.04.2021
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1. Experte: TKKG
2. Experte: Die drei ???
Hörspielserien:
  
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Zwei relativ unverbrauchte Themen
Luxussanierungen und Rechtsradikalismus sind die beiden relativ unverbrauchten Themen dieser TKKG-Folge. Meiner Meinung nach sind diese Themen ungeeignet für die eigentliche Zielgruppe der TKKG-Serie. Mir als erwachsenem Hörer hat die Geschichte aber in Maßen gefallen. Kommissar Zufall ist nicht so stark aktiv wie sonst. Nicht jedermanns Sache dürfte sein, dass hier Stefan Wolf mit dem erhobenen Zeigefinger hantiert. Die Klischees halten sich in erfreulichen Grenzen. Die Geschichte ist interessant, teilweise spannend und logisch aufgebaut. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Es gibt einige lustige Dialoge. Herr Birkl hat die Telefonnummer 3345. Da er auch rechtsradikal ist, bezieht sich dieser Gag auf die Jahresangaben 1933 - 1945. Allerdings ist es sehr unrealistisch, dass in einer Millionenstadt die Telefonnummern vierstellig sind. Leider kommt die Auflösung der Geschichte zu plötzlich. In dieser Folge gibt es auch die erste wirkliche Liebesszene zwischen Tim und Gaby nach der spektakulären Rettungsaktion. Das tolle Cover zeigt eine spannende Szene aus der Hörspielhandlung. Ein Hammer ist natürlich der Veröffentlichungstermin dieser Hörspielfolge: „Die Gehilfen des Terrors“ ist am 10. September 2001 erschienen, ein Tag vor den Terroranschlägen in New York …
Beim Sprecherensemble stechen natürlich die Europa-Altstars hervor: Reinhilt Schneider als Claudia Rödelhof, Karin Lieneweg als ältere Frau, Matthias Fuchs als Kuno Lettich konnten überzeugen. Von den weiteren Nebenrollen haben mir Oliver Böttcher als Malco Miller und Sven Dahlem als Wilhelm Nahgast auch gut gefallen. Eine Florentine Draeger taucht auch in der Sprecherliste auf. Wenn sie mit Sascha Draeger verwandt ist, dann ist schon die dritte Generation als Hörspielsprecher aktiv. Wolfgang Kaven macht als Erzähler einen guten Job. Die vier Hauptsprecher agieren wieder einmal sehr motiviert, was damals kein Regelfall war.
Die Zwischenmusiken sind solide. Sie passen gut zu den jeweiligen Stellen. Geräusche und Effekte sind wieder hervorragend.
Fazit
Die Folge zu bewerten ist schwierig, da die beiden Hauptthemen der Folge (Luxussanierungen und Rechtsradikalismus), wie bereits erwähnt, nicht zur eigentlichen Zielgruppe der Serie passen, mich die Geschichte aber trotzdem einigermaßen unterhalten konnte. Verbunden mit den erstklassigen Sprecherleistungen, ist dieses Hörspiel insgesamt befriedigend. Aber für die Zielgruppe ist die Nr. 128 aus den genannten Gründen nur bedingt empfehlenswert.
And now the points = 6
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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26.05.2021 21:21
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HildaW
Junghexe
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Ein fremdenfeindlicher Vorfall, so in dieser Form gab es das noch nicht. Das Opfer ist illegal in Deutschland, spannend.
TKKG wollen sich den Täter vornehmen und dann geht es auch noch um geplante Luxussanierungen.
Getrenntes Vorgehen.
„Die Wände sehen ja aus wie auf dem Bahnhofsklo!“ - „Selber schuld, wenn du dich dort auskennst.“
TG machen eine Art Gefährderansprache, ernten ausländerfeindliche Parolen und einen fliegenden Geranientopf.
KK waren indessen in der Kneipe „Bei Bruno“, haben sich dort umgehört und erfahren, dass in der Nähe lebende Straßenkinder vertrieben werden sollen und sonst noch einiges.
Eine informative Zufallsbegegnung und ein Bericht vom „Terrororchester“. Und dann wird Mozarts „Kleine Nachtmusik“ als Zwischenmelodie eingespielt.
Die Ganoven planen einen Anschlag inklusive Präsentation eines falschen Verdächtigen.
Der flieht gerade vor TKKG, gewissermaßen irrtümlich, hochdramatische Szene auf den Gleisen und anschließende Liebesbekundungen.
Nachtwache bei der Poseidon-Villa, Showdown… Ziemlich plötzliches Ende.
Eine der besseren Folgen, wenn auch nicht herausragend.
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12.01.2025 18:36
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Klara_Fall
Ökohexe

Dabei seit: 10.11.2023
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Habe die Folge schon eine Weile nicht mehr gehört.
Was bleibt bei mir im Gedächtnis haften?
- Malco Miller, dessen Darstellung mich als Jugendliche nicht befremdet hat, heute schon eher, aber das ist wahrscheinlich mal wieder unter Zeitgeist zu verbuchen (a propos Zeitgeist - heute ist der Vegetarier-Lieferservice wohl verbreiteter als damals 
damals fand ich das noch lustig, mir ein grün-weißes Veggi-Lieferservice-Auto vorzustellen ... mittlerweile sind in den meisten Bundesländern die Polizeiautos ja eh nicht mehr grün)
- abgesehen vom "wie" ist das Thema aktuell und traurig wie vor über 20 Jahren und ich glaube echt, dass es damals nochmal meine Wahrnehmung für Fremdenhass, die verschlüsselten Hinweise auf die rechte Szene usw. geschärft hat
- TKKG oder Teile davon (vor allem T, wenn ich mich richtig erinnere) kenne mal wieder eine seltsame Spelunke
- Terror-Orchester, nicht nur Malco, sondern auch Mutter und Kind, die terrorisiert werden, haben viel Angst - da war, glaube ich auch mal wieder was mit Schokolade fürs Kind
- für mich damals nochmal das Bewusstsein schärfend, dass es auch "bei uns" Straßenkinder gibt
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr steigt die Punktezahl für diese Folge, eben weil doch auch Inhalt transportiert wird. Reicht es für 8 Punkte? Ja komm.... auch, wenn ich heute beim TKKG-Fight noch was von "nicht meine Lieblingsfolge" schrieb. Das wird sie auch nicht. Dazu ist die Umsetzung zu mangelhaft. Aber 8 Punkte für die Sache gebe ich jetzt doch großzügig.
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04.02.2025 16:13
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HerrSchmeichler
Sekretär
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1. Experte: Benjamin Blümchen
2. Experte: Die drei ???
3. Experte: TKKG
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Die Themen dieser Folge sind leider auch heute noch aktuell: Rassismus, Nazis und Luxussanierungen. Es steckt viel in dieser Folge (z.B. gibt es auch noch auf der Straße lebende Jugendliche) und doch fühlt sich die Geschichte nicht überfrachtet an. Die Balance stimmt in meinen Augen.
Aus Gabys Zufallsbegegnung mit Zivilcourage entwickelt sich ein Fall, in dem sich TKKG vor allem für Ausländer stark machen. Interessant, dass diese Folge oft nicht in Artikeln erwähnt wird, wenn es um ein politisch inkorrektes Weltbild bei TKKG geht. Es gibt nämlich, wie hier, eindeutige Gegenbeispiele.
Die Dialoge sind recht gut geschrieben, auch der Humor kommt nicht zu kurz. Dadurch, dass sich die Bande aufteilt und man stellenweise TG und KK getrennt erlebt, tut der Dynamik der Folge gut. Der Mittelteil fällt spannungsmäßig leider ab und das Finale an der Ruine ist etwas kurz geraten und antiklimaktisch. Dafür ist die Szene mit Gaby und Tim auf dem Bahndamm extrem spannend und großartig umgesetzt! Ein echter Gänsehaut-Moment der Reihe.
Die Sprechleistung ist durch die Bank sehr gut. Mit Andreas van der Meden, Karin Lieneweg und Reinhilt Schneider sind selbst Nebenfiguren prominent besetzt und auch Florentine Draeger als kleines Kind macht einen guten Job.
Einziger Wermutstropfen: Die Riege an Bösewichten, die alle von mittelalten Männern gesprochen werden, verschwimmen etwas für mich. Ich kann im letzten Gangsterdialog nur schwer sagen, wer von ihnen nun Nahgast und wer Birkl ist. Ob das allein an ähnlichen Stimmen oder auch an fehlender klarer Charakterisierung und Abgrenzung durch den Autor liegt, ist schwer zu sagen.
Eine gute Folge, die durch die Wichtigkeit des Hauptthemas und eine wirklich denkwürdige Szene mit Tim und Gaby einen Extrapunkt verdient hat.
9 von 10 Punkten
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29.12.2025 11:37
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29.12.2025 11:37
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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1. Experte: Wendy
2. Experte: Die drei !!!
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Achtung, Spoiler!
TKKG - Die Gehilfen des Terrors (128)
Der Titel ist sehr aufmerksamkeitsheischend und in Anbetracht des Klappentextes auch übertrieben. Vermieter, die ihre Mieter aus den Wohnungen ekeln wollen, mit Terror gleichzusetzen, erscheint mir zumindest ein bisschen hochgegriffen. Dennoch hört sich der Klappentext interessant an. Ich hoffe auf einige aussagekräftige Charaktere. Beim Cover gefällt mir die rechte Hälfte mit der Frau und dem kleinen Kind, da ist auch der Hintergrund schön ausgearbeitet. Dafür ist die linke Hälfte mit den beiden Verbrechern etwas hingeschludert.
Der Anfang ist recht spannend, aber die Szene ist auch schnell vorbei. Danach wird es erstmal gemütlich, denn während es draußen regnet, erzählt Gaby den Jungs alles, was vorgefallen ist. Dass Tim seine Schwärmerei für Al Capone mit ernsthafter Anhängerschaft von Hitler vergleicht, ist aber ein bisschen daneben. Die ersten Ermittlungen danach sind ganz okay, ich finde es auch gut, dass TKKG sich klar gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit positionieren. Der Anschlag auf Gaby bringt dann etwas mehr Spannung rein.
Bei den Verbrechern merkt man schnell, wie rassistisch die sind. Es fällt auch einige Male das N-Wort. Allerdings spricht Klößchen auch von afrikanischen Diktatoren und Schwarz wird ständig mit afrikanisch gleichgesetzt. Also, ganz von Rassismus befreit sind TKKG auch nicht. Die Szene mit dem Zug, der Tim und Gaby beinahe erwischt, ist enorm spannend erzählt und gespielt. Ein richtiges Highlight in der Folge. Auch wie die beiden danach Zärtlichkeiten austauschen, ist süß.
Die gemeinsame Nachtwache der vier ist auch wunderbar gemütlich. Je mehr TKKG-Hörspiele ich höre, desto atmosphärischer finde ich sie. Das Ende ist dann aber etwas zu abrupt, vor allem, da die Festnahme und die Folgen für die Poseidon-Villa nur kurz nacherzählt werden. Das kurze Gespräch mit Malco schwebt auch so ein bisschen in der Luft und fährt auch nochmal mehr die White-Savior-Schiene, weil Malco sich so überschwänglich bei TKKG bedankt. Ich schwanke zwischen sieben und acht Punkten.
Fazit: 7 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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04.05.2026 20:16
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