|
Olle_Viri
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 27.05.2023
Beiträge: 118
Spiel-Beiträge: 0
1. Experte: TKKG
 |
|
Ein Geldtransportüberfall vor Jahren mit 5 Millionen verschollener Beute von 2 Gangstern, von denen einer jetzt später aus dem Gefängnis entlassen wird, ein Oberfiesling mit kantigen Wangenknochen und kahlrasiertem Schädel und eine Einbrecherbande aus dem Balkan - man befürchtet angesichts dieser abgelutschten Klischees wirklich das Allerschlimmste und wird hier einmal positiv überrascht. Diese TKKG-Folge ist dann doch ganz gut hörbar, auch die Musikuntermalung ist mal wieder nett geworden. So darf auch mal Musik in Gabys Mädchenzimmer gehört werden und sogar Chips dazu gegessen werden. Überhaupt kommt das Hörspiel beachtlicherweise mit nur 3 Sprechern der auftretenden Charaktere aus (und das, obwohl Draculas Erben in zweistelliger Zahl präsent sind). Mit 51 Minuten Spielzeit wurde zumindest nicht völlig überzogen, alle Szenen (inklusive Nicht-TKKG) gehen hier in Ordnung. Dreh-und Angelpunkt des Falls ist Verena, ein Location-Scout für Filme, sie wird von TKKG für die Schülerzeitung interviewt. Diese interessante Idee (Location-Scout) wird leider nicht in ihrem vollem Potential ausgereizt, so kommen wir leider nicht in den Genuss mit TKKG und Verena zusammen außergewöhnliche Orte zu besichtigen. Dass Nachtwehr das Geld hat und mit Verena ein neues Leben in den USA beginnen will kommt dann durchaus überraschend, dass er aber extra nach Deutschland kommt um sie abzuholen (und sich damit in Gefahr begibt) kann man als Unstimmigkeit oder zumindest extrem fragwürdig verbuchen. Warum nicht in den USA auf sie warten im Versteck? Überhaupt wird sich gegen Ende einiges zurechtgebogen um die Handlung voranzutreiben. So sind die bestehenden Zusammenhänge zwischen Verena-Vonlipp-Draculas Erben, die Tim vermutet, schon ziemlich aus der Luft gegriffen, auch wenn es stimmt. Auch ist es extrem unglaubwürdig, dass von 10-12 Einbrechern nicht einer im Flucht-LKW verbleibt sondern alle losrennen wie ein Hühnerhaufen. Dadurch bekommt Tim die Chance, den LKW zu fahren und die Einbrecher so im Schuppen einzusperren, was wiederum eine originelle Idee ist.
Fazit: Immerhin besser als erwartet, gegen Ende dann aber viel zu sehr konstruiert und zurechtgebogen. Mittelmaß eben. 5/10
|
|
|
21.10.2023 14:08
|
|
21.10.2023 19:20
|
|
|
|
HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.449
Spiel-Beiträge: 27
Hörspielserien:
            und 1 weitere.
 |
|
Die letzte Ausgabe der Schülerzeitung steht an und Gaby hat mal wieder Informationen, die sie nicht haben dürfte. Finde ich immer schwierig. Zufällig mithören und „Ohren zuhalten vergessen“, das ist noch okay, aber in der Akte blättern? Wo TKKG sich immer so ehrlich und anständig geben?
Wie auch immer: Es geht um einen Überfall, der bereits einige Jahre zurückliegt.
Der eine Gauner ist gerade aus dem Knast und sucht die Freundin des anderen Gauners, auf, um sich die Beute zu holen.
Etwa zur Hälfte der Folge geht es erstmals um „Draculas Erben“.
Dann wird erstmal die Arbeit eines „Location Scout“ erklärt. Und am nächsten Tag sollen TKKG sogar mit dürfen, endlich mal eine Luxusvilla von innen sehen! Als hätten sie das noch nie.
Dann ist die Story doch verwickelter als zunächst gedacht und Tim zeigt Verständnis, weil Verena aus Liebe handelte.
Woher weiß Tim, dass er mit einem LKW „umgehen“ kann? KKG haben jedenfalls keine Zweifel an seinen Fahrkünsten und steigen ein.
Wieder so eine Folge, die nur okay ist.
|
|
|
17.01.2025 18:53
|
|
|
|
Rückkehrer
Grauer Töröö

Dabei seit: 10.04.2025
Beiträge: 92
Spiel-Beiträge: 0
 |
|
Sorry, für mich ist die Folge nicht mehr "nur okay"- für mich ist das tatsächlich eine der schlechtesten Episoden, die ich bisher in dieser Serie gehört habe.
Ales wirkt schematisch, lustlos, ohne einen Funken Erzählkunst oder Originalität - wieder Einbrecher, wieder Prologangster beim Bieranstoßen, bevor die unheilsschwangere Musik einsetzt, wieder das übliche Figurenverwirrspiel über drei Ecken, bis sich kein Mensch mehr auskennt. Und was die Story nicht schafft, macht man eben in endlosen Expositions-Monologen, in denen die Figuren genau erklären, wer wann mit welcher Motivation freigekommen ist, und nun nach wem sucht.
Des Rätsels Lösung, in der tatsächlich der Hauptverdächtige (Achtung Spoiler) einen Toten am kalifornischen Strand findet, der ihm bis aufs Haar gleicht und dessen Identität er flink annimmt, ist wirklich so idiotisch, dass man sie kaum mehr diskutieren kann.
Dann rasch ein holpriges Actionende und kaum ist die Polizei da, gehen unsere Helden schon frühstücken.
Sorry, für mich hat hier gar nichts gepasst: lustlos und verwirrend erzählt, unlogisches Ende und zwischendrin bedenklich langweilig, daher 1/10, für mich war das eher schlechte FanFiction.
|
|
|
15.08.2025 15:56
|
|
15.08.2025 15:58
|
|
|
|
| | |