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Van Dusen
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Die3FragezeichenFan
Butler
 
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Es ist der erste des Monats und das bedeutet: Van Dusen-Time. Wir behalten im Hinterkopf: Folge 49 hat 10/10 P. (Höchstwertung(!)) bekommen.
Mit Folge 50 steuert die Serie auf einen entscheidenden Gipfel innerhalb der Serie hin. Dieser Flair, dieser unglaublich-starke Beginn in Verbindung mit dem Titel ist schonmal richtig geil. Doch damit ist es nicht getan: Hatch springt aus dem Auto! Mehr kann ich nicht sagen, weil Spoiler.
Die Geschehnisse auf der sagenumwobenen Farm sind dann dramatisch für Hatch, die dann kurzzeitig auch noch die Ich-Erzählerin übernehmen darf, was sie wunderbar meistert.
Ein Meisterwerk ist dann aber was völlig anderes: Hatch und Van Dusen sprechen gleichzeitig die selben Sätze und gipfeln auf einem Höhepunkt.
Der Höhepunkt im Turm ist dann so mit das beste, was ich jemals in der Serie, ach, was sag ich, überhaupt jemals in einem Hörspiel gehört habe. Michael Bideller und Manja Doering sei dank.
Und natürlich darf auch Uve Teschner wieder unglaublich werden.
Es ist schlußendlich das für mich aktuell beste Hörspiel, das ich jemals gehört habe: Spannend, packend, thrillig, besonders, emotional und Gänsehaut-Garant. Zweimal 10 P. am Stück habe ich in meinem ganzen Leben (glaube ich) noch nie vergeben (doch einmal, fällt mir gerade ein), aber egal: Diese Folge hat es verdient. UNFASSBAAARRRRR!!!!!!!!
10/10 P.
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01.01.2026 15:50
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Mikosch373
dey/denen
   
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Achtung, Spoiler!
Van Dusen - Die Foyle-Tragödie (047)
Der Titel ist sehr klangvoll und macht mich neugierig. Der Klappentext klingt allerdings so ähnlich wie der zur letzten Folge und ich frage mich langsam, ob van Dusen und die gute Hatch es jemals nach Hause schaffen. Das mit dem dunklen Wald hört sich für mich auch ein bisschen zu sehr nach einem Abenteuerhörspiel an. Das Cover mit den grünen Bergen im Hintergrund ist sehr gelungen, das einzige störende Detail ist Hatchs Gesicht. Sie sieht viel älter aus, als ich sie mir vorgestellt habe.
Die Folge selbst ist überraschend gemütlich und auch ziemlich spannend. Der Wald ist zum Glück nur Nebenschauplatz, van Dusen und Hatch müssen sich also nicht durch die Wildnis schlagen. Die verschiedenen Fälle, die alle irgendwie zusammenhängen, sind sehr interessant und wecken nicht nur van Dusens Interesse. Außerdem geschehen im Verlauf der Folge mehrere Verbrechen, die die Spannung nochmal anheizen. Einzig die Charaktere auf Foyle Manor könnten ein bisschen dreidimensionaler sein.
Dass dieser Dr. Lambert für van Dusen zu offensichtlich als Verdächtiger präsentiert wird, sehe ich genauso. Dass diese drei Camperinnen etwas mit der Auflösung zu tun haben, ist allerdings recht vorhersehbar. Die Art und Weise, wie es zusammenhängt, gefällt mir aber dennoch. Insgesamt eine wirklich gute Folge, die aber nicht ganz perfekt ist. Dafür hätten die Charaktere von Anfang an besser gezeichnet sein müssen. Deshalb reicht es nicht ganz für zehn Punkte.
Fazit: 9 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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18.01.2026 13:35
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Mikosch373
dey/denen
   
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Achtung, Spoiler!
Van Dusen - Der Pfad der Götter (048)
Der Titel sticht irgendwie unter den anderen hervor - warum, kann ich aber nicht genau benennen. Der Klappentext hört sich nicht schlecht an. Van Dusen ist zurück in New York, das freut mich, und das mit dem Dinner um Mitternacht und dem Anschlag auf sein Leben finde ich spannend. Das mit dem chinesischen Verbrecher könnte auch gut werden. Leider befürchte ich, dass das mit dem Pfad der Götter zu hochtrabend ausgedrückt ist. Das Cover finde ich farblich sehr schön und auch Fung Su gefällt mir mit seiner Verkleidung. Aber der Dolch ist mir zu zufällig platziert.
Der Anfang ist ganz gut, könnte aber ein bisschen kürzer sein. Von dem Dinner um Mitternacht hatte ich mir auch etwas mehr erwartet. Das mit der 100-Dollar-Note ist allerdings interessant. Der Mordanschlag ist dafür leider überhaupt nicht spannend inszeniert und schneller abgehandelt als man gucken kann. Die Geschichte um den Geheimbund ist - wie van Dusen schon richtig anmerkt - ziemlich unglaubwürdig. Das mit Hatchs Verschwinden finde ich auch nicht sonderlich gut dargestellt. Wie Fung Su so schnell alle überzeugt, erschließt sich mir auch nicht.
Dass sich hinter Fung Su der angeblich verstorbene Onkel des „Gastgebers“ verbirgt, ist auch keine wirklich gelungene Wendung. Sehr vorhersehbar und total langweilig. Dass Bunny den Tod von Stanton Denverton bestätigt hat, ist ein bisschen weniger vorhersehbar, aber auch nicht wirklich überraschend. Die Verbindung, die Hatch zwischen ihren Büchern, Gus Duvall und van Dusen herstellt, ist interessant. Die Namensähnlichkeit ist mir auch aufgefallen, aber damit hätte ich nicht gerechnet. Alles in allem keine gute Folge, die dann ganz am Ende wenigstens noch einen Schlenker in Richtung Weiterentwicklung der Serie macht.
Fazit: 3 von 10 Punkten
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Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
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19.01.2026 08:39
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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Van Dusen 001 - Der süße Duft des Todes
Nachdem Niklas und Mikosch über Monate hinweg regelmäßig von der Serie geschwärmt haben, hab ich nun auch mal ein Ohr riskiert. Die 3 Senioren fesseln mich ja leider nicht mehr so doll und ich hatte so ein bisschen die Hoffnung, dass Van Dusen da ein Loch füllen kann.
Ich will gar nicht so viel ins Detail gehen. Die Folge ließ sich stabil hören und ich habe bis zum Schluss nicht ans Ausschalten gedacht. Das ist ja immer erstmal ein gutes Zeichen. Sehr gut gefällt mir, dass es keinen klassischen Erzähler gibt, aber Van Dusen hin und wieder einen Monolog hält. Damit umgeht man sehr gelungen den Spagat zwischen „Zu viel Erzählertext“ und „Zu viele unnatürliche Dialoge, die nur so gesprochen werden, weil der Erzähler fehlt“.
Unterhaltsame Dialoge hat der Autor gut drauf. Das muss er auch, denn besonders hoch ist das Tempo der Geschichte nicht. Es erreicht vom Witz her nicht gänzlich das Niveau von Erik Albrodts Version der 3 Senioren, das dürfte aber daran liegen, dass die Figurenkonstellation hier eine völlig andere ist und sich das Duo ja auch erstmal einspielen muss. Humor und Ernst werden aber gut ausbalanciert und es gibt nur wenige gekünstelte Dialoge. Die Sprecher sind solide, erscheinen manchmal etwas „vom Dialog weg“ (wie der Rosentyp und Mr. Armstrong), mit der Zeit hatte ich aber den Verdacht, dass das von der Regie so gewollt war, gerade bei Sascha Draeger, der sich permanent anhörte, als wäre er maximal körperlich anwesend. Das kenn ich bei TKKG halt völlig anders.
Die Titelmusik - falls die so bleibt - hat mich eher irritiert. Irgendein wenig eingängiges Elektronikgedudel, das man bei Europa maximal als DDF-Zwischenmusik verwendet hätte.
Die Figuren finde ich fürs Erste relativ sympathisch. Wie realistisch es ist, dass eine Person alle persönlichen Erinnerungen vergessen hat, aber externes Wissen - zB übers Weltall - noch im Kopf hat, will ich nicht groß bewerten. Wenn man das so fürs Serienkonzept braucht, ist das in Ordnung. Verwunderlich nur, dass sich so gar niemand um Van Dusens Familie / Freunde schert, weder im Krankenhaus noch bei der Polizei und ihn selbst interessieren fremde Geschichten auch mehr als seine eigene. Etwas drüber, aber ok.
Der Fall ist sehr klassisch und wenig besonders. Schade, dass der Beruf des Opfers und die Tatwaffe am Ende total austauschbar waren, man macht fast nichts aus dem Setting. Es geht auch größtenteils sehr gemächlich zu. Den Twist am Ende fand ich einerseits gut, weil man es geschafft hat, den Hörer mehrfach umzulenken, allerdings war dann rückblickend die Nummer mit der durchdrehenden Ehefrau einer zu viel und ziemlich unglaubwürdig. Die Figur des Ex-Freundes des Opfers hätte gerne etwas mehr Profil haben können.
Atmosphärisch war das Hörspiel insgesamt gut vertont und ich bin nicht durcheinander gekommen. Lediglich die ersten Minuten sind sehr verwirrend, erst als Van Dusen seinen - etwas zu langen, weil einfach irrelevanten - Disput mit der Schwester hat, kam ich gut mit. Den Teil davor muss ich wohl nochmal hören.
Gut finde ich, dass es keine ewig langen Zwischenmelodien gibt. Die, die es gibt, werden aber teilweise an Stellen eingesetzt, wo die Szene gar nicht wechselt, das ist etwas merkwürdig.
Wie das bei modernen Serien so üblich ist, wurde direkt ein folgenübergreifender Handlungsstrang geöffnet. Wenn sich das über 100 Folgen zieht, bin ich gespannt, wie man da den Hörer bei der Stange halten will, ohne zu stagnieren oder zu viel zu verraten.
Insgesamt würde ich so 6, höchstens 7 Punkte geben. Angefixt bin ich jetzt noch nicht, aber vielleicht gebe ich mir noch ein, zwei Folgen und entscheide dann, ob ich dranbleiben will. Die Serie hat Potential (wenngleich die Grundidee nicht neu oder innovativ ist).
6,5/10
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21.01.2026 16:02
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21.01.2026 16:16
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Die3FragezeichenFan
Butler
 
Dabei seit: 26.10.2021
Beiträge: 4.961
Spiel-Beiträge: 48
Herkunft: Rheinland-Pfalz
1. Experte: Die drei ???
2. Experte: Benjamin Blümchen
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       und 17 weitere.
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Aus einer Laune heraus hier die TOP 3 meiner absoluten Van Dusen-Lieblingsszenen:
(Platz 4, leider nicht ganz): Die Schlussszene aus der 45. Wie Van Dusen realisiert, dass Hatchs Schwester in Gefahr ist und er einfach nur "was" sagt und Hatch schreit, das ist einfach unfassbar genial.
Platz 3 (Folge 25: Quo Vadis, Augustus?): Neben der eh schon dauerhaft gigantischen Folge passiert hier zum Ende etwas, was einfach nur unglaublich ist (FELSINGER sag ich da nur): Van Dusen wird vom Klingeln geweckt und es steht ein random Pizzaboote vor der Tür, der dann ein gesuchter Serienmörder ist. Die Überführung wie er da zur Tür schreitet, das ist einfach nur eine unglaubliche Kunst. Wahnsinn!
Platz 2 (Folge 6: Sturmnacht II): Es ist unfassbar lange her, dass ich die Szene gehört habe, aber dennoch erinnere ich mich noch unfassbar an die unglaubliche Verwandlung von Holger Mahlich vom unscheinbaren Chef der Psychatrie zu DEM (!) gesuchten Bruder ist einfach nur Gänsehaut pur. Ich glaube, das ist so mit das beste, was ich jemals irgendwo gehört habe. Wie er da seine Kontaktlinsen auszieht und er nach und nach immer böser wird. Wahnsinn!
Platz 1 (Folge 50: Schwarze Stunden): Die Folge ist fantastisch, fabulös, die Szene im Turm ist es definitiv auch wert, in die TOP 10 zu kommen, jaaaaa, aber SOWAS VON, aber: Als Hatch und Van Dusen, ach kommt, ich mach es nochmal: Ich werde getrieben von einer Kraft, die sich kaum erklären lässt; Ich renne einen endlosen Korridor entlang; Lichter tanzen auf und ab; Der Gang endet; Und doch spüre ich.... Das ist einfach nur ein Kunst der Hörspielgeschichte, der Magie dieser Serie: Etwas Besseres habe ich NOCH NIE in meinem Leben gehört. Deshalb: Glückwunsch an Uve und Manja, PLATZ 1!!!!!!
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01.02.2026 19:05
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01.02.2026 19:06
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