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127 - Schwarze Madonna
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Mikosch373
dey/denen
   
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Die drei Fragezeichen - Schwarze Madonna (127)
Diese Folge habe ich als beinahe so gut in Erinnerung wie ihre Vorgängerin, nur vom Ende war ich nie so wirklich begeistert. Aber fangen wir vorne an: Der Titel ist sehr klangvoll, das Cover sehr schön und der Klappentext klingt großartig. Besonders der erste Satz mit der Rettung und der letzte Satz mit der Bedrohung der Existenz machen neugierig.
Das Hörspiel beginnt gemütlich mit dem Fotografieren und wird dann schnell spannend, als der Mexikaner ins Wasser gestoßen wird und Peter hinterherspringt, um den Mann zu retten. Erst ist der Mann nicht begeistert, aber dann flüstert er Peter etwas über die Schwarze Madonna zu. Das nenne ich mal einen starken Anfang!
Als Peter nach seiner Rettungsaktion von einem Reporter befallen wird, springen Justus und Bob ihm zur Seite und wimmeln den Typen ab, indem sie die Exklusivrechte an der Story kurzerhand als der Los Angeles Post zugehörig bezeichnen. Auch diese Szene gefällt mir außerordentlich gut.
Dass die drei Detektive durch eine Zeugenaussage in die Bredouille gebracht werden und Inspektor Cotta ihnen sogar Fingerabdrückte abnimmt, macht die ganze Sache spannender. Es wirkt auch nicht überzogen und Inspektor Cotta ist spürbar trotzdem auf Seiten der drei Detektive, was ich schön finde.
Auch im Museum machen sich Justus, Peter und Bob nicht gerade beliebt. Denn Bob klopft gegen eines der Ausstellungsstücke und löst den Alarm aus. Die Museumsdirektorin schmeißt sie nicht nur raus, sondern erteilt ihnen auch Hausverbot und will ihnen eine Rechnung über 400 Dollar schicken lassen.
Während die Szene im Auto, in der Justus auf Peters MG einprügelt, eher amüsant ist, dient die Szene in der Zentrale mit dem Drohanruf dazu, die ohnehin schon bestehende Spannung nochmal gewaltig zu steigern. Besonders der Anschlag auf den Schrottplatz ist natürlich krass.
Der kleine Streit zwischen Justus, Peter und Bob nach dem Gespräch mit Mr. Pentecost steigert die Spannung natürlich auch. Denn Peter und Bob weigern sich, nochmal irgendwo einzubrechen, und Justus zieht beleidigt ab, um den Einbruch allein durchzuziehen. Dadurch wirkt Justus‘ nächtliche Unternehmung natürlich auch umso spannender.
Und es kommt, wie es kommen muss: Justus wird geschnappt, verhaftet und mit Foto auf den Titelseiten der Zeitungen als Einbrecher entlarvt. Tante Mathilda und Onkel Titus bezahlen zwar die Kaution, aber wir bekommen die Reaktion der beiden nicht mit. Das finde ich etwas schade.
Ansonsten geht es aber genauso gut weiter wie bisher. Der Besuch von Señora Gonzalez bringt die letzte Wendung, dann geht es ans Auflösen des verzwickten Falls. Dieses Mal empfinde ich die letzten Minuten auch nicht als langweilig. Bobs Vorschlag, Justus in den Teich zu werfen, sorgt noch dazu für einen weiteren lustigen Moment.
An die Auflösung konnte ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern und ich bin auch nicht vorher auf die Sache mit der Teergrube gekommen. Die Szenenbeschreibung mit dem Zusammentreffen von 15.000 Jahren Geschichte finde ich auch sehr gelungen. Und Cotta kann auch glänzen, indem er im richtigen Moment auftaucht und die Jungs rettet.
Fazit: 9 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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08.01.2023 13:36
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HerrSchmeichler
Oberhexe
   
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Eins vorweg: Die Statue auf dem Cover sieht ganz gut aus, aber ich mochte die rote Mauer dahinter noch nie.
Achtung, Spoiler!
Ich mag den Beginn der Geschichte sehr, denn es gibt erstmal kurz ein bisschen Atmosphäre auf dem Trödelmarkt, bevor man dann direkt in die Action einsteigt und Peter José Santander rettet. Dort wird auch direkt die "scharze Madonna" erwähnt und man fragt sich direkt, was es mit ihr auf sich hat.
Die anschließenden Recherchen gestalten sich unterhaltsam (Okay, dass Bob unbeabsichtigt den Alarm im Museum auslöst, ist etwas sehr naiv). Die Museumsleiterin Mrs. Osborne ist sehr tough, lässt sich nicht um den Finger wickeln und macht trotzdem (dank der Sprecherin) einen guten Eindruck. Von da an haben die Drei ??? wie Peter sagt fast schon "zu viele Spuren", was ich zur Abwechslung mal richtig gut fand. So mussten sie sich entscheiden, welche der Spuren sie zuerst verfolgen. Ich nehme an, dass die Künstlerin S. Manning im Buch auch aufgesucht wird, im Hörspiel reicht es so aber vollkommen aus.
Die Folge hat insgesamt eine sehr dichte Atmosphäre, was sich sowohl auf die Gefahr bezieht (der Angriff auf José, das Zusammentreffen mit den Clowns in seiner Wohnung, der Drohanruf mitsamt Schuss auf das Periskop), als auch das Zusammenspiel unter den dreien (z.B. als Justus vor Freude über einen Ermittlungserfolg begeistert auf das Amaturenbrett trommelt und Peter sich beklagt: "Mein Auto!")
Einzig den Einbruch von Justus in Pentecosts Büro finde ich etwas unpassend. Es ist zwar weder das erste noch das letzte Mal, dass sich die Detektive einem Einbruch schuldig machen, aber hier gab es in meinen Augen noch keine begründete Notwendigkeit, gleich diesen Schritt zu wagen. Zumindest bereut Justus die Tat im Anschluss.
Zum Ende hin verliert die Folge ein kleines bisschen an Fahrt. Dafür finde ich die Auflösung an sich schlüssig und außerdem positiv hervorzuheben, dass man hier einen Fall hat, der eigentlich schon deutlich länger unbemerkt im Gange ist, der erst jetzt aufgeklärt wird.
Die Sprecher sind alle super, wirklich ausnahmslos (über den spanischen Akzent bei Senora Gonzalez kann man streiten, aber ich finde er geht gerade noch durch). Wie schön auch, dass man so eine große Vielfalt an Sprechern hat.
Die Folge ist spannend, macht durch das tolle Zusammenspiel der Detektive Spaß und der Fall ist gut durchdacht und hat Substanz.
9 von 10 Punkten
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12.04.2025 14:00
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HildaW
Junghexe
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Markt in Corino Beach, es gibt einfach alles – auch Streit mit Clowns. Peter betätigt sich als Retter, wird aber nicht von der Küstenwache aufsammelt, sondern man fragt, ob er zurückschwimmen kann.
Dann geht es in den Fall. Eigentlich alles dabei, was so ein Fall braucht. Ein paar Ermittlungen, ein paar Infos auf dem Silbertablett, „Konkurrenz“, Dietrich-Einsatz, Aufregung im Musuem. Der Hintergrund mit den Diebstählen über die vielen Jahre und dem Teersee, dem Mammut, Justus’ Verhaftung ist eigentlich interessant.
Und doch hat mich die Folge nicht „gepackt“, ich empfand das Zuhören als eher anstrengend.
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07.04.2026 11:23
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