TKKG samt Oskar in Ägypten; so herrlich absurd, dass Herr Vierstein sie mitnimmt. Karls Mutter muss Zuhause bleiben, wie vor 15 Jahren auch schon, auch sonst hat niemand Angehörige dabei – eine gute Ausgangssituation.
Eigentlich auch eine gute Geschichte, aber: Alles viel zu lang und viel zu ruhig, hat schon eher was von Hörbuch.
Selbst der Showdown ist größtenteils eher gemächlich – und eben einfach viel zu lang.
Wie schon beim letzten Hörspiel zur Live-Tournee fand ich manche Dinge einfach seltsam, etwas deplatziert – passend zu einer Bühnenshow, aber eben nicht passend für ein Hörspiel. Das ist so „nichts Halbes und nichts Ganzes“, wenn etwas als reguläres Hörspiel vermarktet wird, möchte ich ein solches zu hören bekommen.
Relativ viele Charaktere, anfangs etwas viel auf einmal, aber das „wer war nochmal wer“ entwirrt sich mit der Zeit.
TKKG streunen natürlich allein umher.
Klößchen sagt einmal „Häuptling“ zu Tim, ich dachte, das Wort ist Geschichte?
Streckenweise ist die Geschichte trotz allem nett anzuhören, kein Totalreinfall, aber auch einfach nichts, das ich gerne öfter hören möchte.